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Aldi-Notebook Medion Akoya P7624 (MD 98970): Schnelles 17-Zoll-Notebook


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Schnelles 17-Zoll-Notebook bei Aldi

t-online, t-online.de

03.04.2012Lesedauer: 3 Min.
Aldi-Notebook Medion Akoya P7624 ab 4. April
Aldi-Notebook Medion Akoya P7624 ab 4. April (Quelle: Hersteller-bilder)
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Aldi Nord bietet kurz vor Ostern ein neues Multimedia-Notebook mit 17-Zoll-Bildschirm an. Ab Mittwoch, 4. April, verkauft der Discounter den Medion Akoya P7624 (MD 98970) für 699 Euro. Kurioserweise gab es bereits im Januar ein Notebook mit der Bezeichnung Akoya P7624, aber zu einem anderen Preis. Wir sind der Sache näher auf den Grund gegangen.

Alter Wein in neuen Schläuchen? Im Januar gab es bei Aldi Süd das Notebook Medion Akoya P7624 für 549 Euro. Das ab Mittwoch erhältliche Notebook bei Aldi Nord heißt ebenfalls Medion Akoya P7624, kostet mit 699 Euro aber deutlich mehr. Äußerlich gleichen sich die beiden Notebooks bis aufs Haar: Das Gehäuse und damit auch die Bildschirmgröße (17,3 Zoll/43,9 cm mit 1600 × 900 Pixeln) ist gleich, auch die mitgelieferte Fernbedienung und der beiliegende DVB-T-Stick beider Angebote sind optisch nicht zu unterscheiden. Ein Blick auf die technischen Daten verrät aber dennoch Unterschiede.

Als erstes fällt auf, dass der neue Medion Akoya P7624 mehr Rechenpower bietet: Medion verbaut hier keinen Intel Core i3, sondern einen Core i5-2450M mit 2,5 GHz Taktfrequenz. Dieser Doppelkernprozessor kann via HyperThreading zwei weitere Kerne emulieren, um Aufgaben zu verteilen. Außerdem kann er via Turbo-Boost auf 3,1 GHz hochtakten, wenn die Software nicht beide physikalischen Rechenkerne auslastet. Satte 8 Gigabyte Arbeitsspeicher sind verbaut, dazu kommt eine 500-Gigabyte-Festplatte und als dezidierte Grafikkarte eine Nvidia GeForce GT 630M. Damit ist das aktuelle Aldi-Notebook deutlich schneller als das Januar-Modell.

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Vorinstalliert ist Windows 7 in der Version Home Premium 64 Bit und das Schnellstartsystem Fastboot. Als Zubehör legt der Discounter einen DVB-T-Fernsehempfänger mit Fernbedienung in den Verkaufskarton. Dazu gibt es ein großes Softwarepaket. Die darin enthaltene Sicherheitssoftware von Kaspersky bleibt allerdings nur 90 Tage aktuell, danach sind die notwendigen Aktualisierungen kostenpflichtig.

Ausreichend Leistung

Der Hauptprozessor nebst 8 GB Hauptspeicher dürfte für alle Multimedia-Arbeiten einschließlich Videoschnitt ausreichen. Zwar bieten Vierkernprozessoren noch mehr Reserven, aber zu einem deutlich höheren Preis. Den zusätzlich eingebauten Nvidia-Chip bewirbt Medion als "Hochleistungsgrafik". Das ist jedoch übertrieben: Der GeForce GT 630M ist zwar um einiges schneller als die im Prozessor integrierte HD-Grafik von Intel, aber eher der Mittelklasse zuzuordnen. Damit laufen halbwegs aktuelle Spiele ohne größeres Ruckeln. Für feinste Detailstufen in hoher Auflösung reicht es allerdings nicht. Positiv: Die Zusatzgrafik läuft nur, wenn sie wirklich gebraucht wird. Im normalen 2D-Betrieb arbeitet die sparsamere Intel-Grafik und schont so den Akku.

Moderne Schnittstellen

Die Schnittstellen-Ausstattung ist wie bei den meisten Aldi-Notebooks reichlich: Zwei von vier USB-Ports unterstützen den schnellen Standard USB 3.0. Bluetooth ist in der Version 3.0 an Bord und auch LAN und WLAN sind in der jeweils schnellsten Ausführung (WLAN n-Standard und Gigabit-LAN) vorhanden. Der HDMI-Port erlaubt die digitale Bild- und Tonausgabe auf einem Flachbildfernseher per Kabel. Ebenfalls dabei ist Intel Wireless Display (WiDi), damit können Inhalte auch per Funk auf den Fernseher übertragen werden, sofern dieser ebenfalls mit WiDi ausgestattet ist.

Wie alle Notebooks dieser Größenklasse gehört der neue Aldi-Laptop am besten auf den Schreibtisch. Mit 3,5 Kilogramm Gewicht eignet sich der Laptop nicht für den mobilen Einsatz. Über die Laufzeit des 8-Zellen-Akkus macht Aldi wie üblich keine Angaben.

Fazit: Gutes Angebot

Ein schnelles und gut ausgestattetes 17-Zoll-Notebook für 700 Euro – das ist ein gutes Angebot. Der Medion Akoya P7624 ist insgesamt ausgewogen und durchweg mit modernen Komponenten ausgerüstet. Lobenswert ist der entspiegelte Bildschirm und die angemessene Auflösung. Andere Notebooks dieser Größe bieten zwar Full HD (1920 × 1080 Pixel), aber nicht zu diesem Preis. Die Grafikkarte reicht nicht für gehobene Ansprüche; Profi-Gamer dürften sich aber ohnehin nicht bei Aldi umsehen.

Kritik gibt es für die Software: Wichtiger als eine Vielzahl mehr oder weniger nützlicher Programme, die ungefragt im System landen, wäre eine Antiviren-Lösung gewesen, die länger als 90 Tage vorhält. Käufer werden so zweimal zur Kasse gebeten, es sei denn, sie installieren stattdessen einen Freeware-Virenscanner. Dennoch: Mit dem Aldi-Angebot kann man nicht viel falsch machen, wenn man ein Laptop für den Schreibtisch benötigt. Wer von Medion wenig hält, dem bieten sich für bis zu 700 Euro einige vergleichbare Alternativen mit ähnlicher Ausstattung. So ist etwa das Toshiba Satellite L775-18R sogar etwas günstiger zu haben, auch das Acer Aspire 7750G-2458G75Mnkk kostet ein paar Zehner weniger als 700 Euro. Beide bieten allerdings keinen entspiegelten Bildschirm.

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