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Aldi-PC: Medion Akoya E2050 D und Akoya P5395 D im Vergleich

Desktop-PC beim Discounter  

Ungleiche Zwillinge bei Aldi Nord und Süd

21.11.2014, 18:11 Uhr | jhof, t-online.de

Aldi-PC: Medion Akoya E2050 D und Akoya P5395 D im Vergleich. Aldi-PC am Donnerstag: Zwei ungleiche Rechner beim Discounter (Quelle: t-online.de)

Aldi-PC am Donnerstag: Zwei ungleiche Rechner beim Discounter (Quelle: t-online.de)

Aldi wartet am 27. November bundesweit mit zwei äußerlich baugleichen "Multimedia-PC" auf. Doch man muss genau hinschauen. Während in den Nord-Filialen ein Kraftpaket mit riesiger Festplatte steht, liegt in den Süd-Filialen vergleichsweise schmalbrüstiger ein Zwillingsbruder für 399 Euro. Wir haben uns die Angebote näher angesehen.

Der Medion Akoya E2050 D (MD 8334) bei Aldi Süd ist ein PC für geringe Ansprüche: Der Prozessor, ein Intel Core i3-4160, enthält zwar moderne Haswell-Technik, die auch in den Spitzen-Prozessoren verbaut wird, ist aber trotzdem nur Schmalkost. Er taktet immerhin mit 3,6 Gigahertz, hat aber lediglich zwei Rechenkerne und keinen Turbo-Boost.

Im Hochglanztower des E2050 D stecken 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher, die zudem die interne Intel HD-Grafikeinheit bedienen. Für Internet und Office wird diese Ausstattung zwar genügen, bei anspruchsvolleren Aufgaben wie Videoschnitt und Spiele stößt der PC aber schnell an seine Grenzen.

Medion Akoya P5395 bei Aldi Nord

Der Medion Akoya P5395 D (MD 8844) bei Aldi Nord kommt mit dem vollwertigen Haswell-Prozessor Intel Core i5-4460. Der Chip hat vier Rechenkerne. Je nach Anforderungen taktet er automatisch auf 3,4 Gigahertz hoch, um etwaige Engpässe im alltäglichen Betrieb zu kompensieren.

Dem Prozessor stehen üppig bemessene 8 GB RAM und eine 2 Terabyte (TB) große Festplatte zur Verfügung. Als Betriebssystem kommt wie in den Süd-Filialen "Windows 8.1 Update" zum Einsatz, die für Tastatur und Maus optimierte Version. Leider verschweigt Aldi Nord, ob Windows mit 64 oder 32 Bit. Ersteres ist wahrscheinlich, da das System ja die verbauten RAMs ausreizen soll.

Nvidia-Grafik mit 2 GB GDDR-RAM

Für bessere 3D-Beschleunigung baut Medion im Akoya P5395 eine "Nvidia Geforce GTX 750 Ti"-Grafikkarte mit 2 GB Grafikspeicher (GDDR-RAM) ein, womit auch die meisten PC-Spiele flott laufen dürften. Lediglich die neusten Spiele-Hits könnten in den höchsten Grafikeinstellungen Probleme machen. Videoschnitt und Fotobearbeitung sollten dank RAM-Anzahl und schnellem Vierkern-Prozessor ebenfalls kaum eine Herausforderung für den Aldi-Nord-Rechner sein.

Sowohl der Medion Akoya P5395 D als auch der E2050 D von Aldi Süd bieten alle wichtigen Anschlüsse und Peripherien, darunter etwa DVD-Brenner, USB 3.0 und Multikartenleser an der Frontseite, 6-Kanal-Audio, Gigabit-LAN, WLAN-n und HDMI. Kritik gibt es lediglich bei den nur vier vorhandenen USB-2.0-Buchsen und den mittlerweile veralteten WLAN-n-Standard.

Das beigelegte Software-Paket ist für Aldi-Rechner gewohnt reichhaltig. Die mitgelieferte Lizenz für die Antivirenschutz-Software ist jedoch auf 30 Tage begrenzt, auch beim beigelegten Office 365 handelt es sich um eine zeitlich begrenzte Testversion.

Fazit: Das kann der Aldi-PC

Für den Preis von 599 Euro bekommen Multimedia-Fans und Internetnutzer bei Aldi Nord gleichermaßen einen solide ausgestatteten Tower mit Windows 8.1 und guten Aufrüstmöglichkeiten. Die vier Kerne des Hauptprozessors sowie das RAM werden noch eine Weile ausreichen; die fehlende Unterstützung für schnelles WLAN-ac ist ärgerlich, aber verschmerzbar. Anders beim Angebot von Aldi Süd für 399 Euro.

Das je nach Anwendungsgebiet möglicherweise etwas knappe RAM ließe sich erweitern, doch fehlende Grafikkarte und der schlappe Hauptprozessor beim E2050 D erlauben keinen großen Leistungssprung, was das ansonsten faire Angebot etwas trübt. Für jemanden, der den PC hauptsächlich für Office benötigt und im Internet surfen will, ist der Akoya E2050 D mehr als ausreichend.

Knapp könnte es beim Aldi-PC werden, wenn mehr USB-Geräte als Drucker, Maus und Tastatur angeschlossen werden sollen. Dasselbe gilt für die Festplatte als Video-Speicher. Falls der Speicher nicht ausreicht, müsste eine zweite Festplatte dazugekauft werden. Die passende Speicherplatzerweiterung bietet Aldi am Donnerstag gleich mit an.

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