• Home
  • Digital
  • Computer
  • Hardware
  • Defektes Ger√§t gekauft? So schummeln Firmen bei kaputter Ware


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f√ľr einen TextLufthansa streicht noch mehr Fl√ľgeSymbolbild f√ľr einen TextViele Promis bei Lindner-HochzeitSymbolbild f√ľr einen TextGr√∂√üter Vermieter drosselt HeizungenSymbolbild f√ľr einen TextMaria verk√ľndet freudige BotschaftSymbolbild f√ľr einen TextSorge um Mondsonde "Capstone"Symbolbild f√ľr einen Text"Yu-Gi-Oh!"-Erfinder tot im Meer gefundenSymbolbild f√ľr einen TextAfD-Abgeordneter verliert Immunit√§tSymbolbild f√ľr einen TextFlick gibt einem Spieler die WM-GarantieSymbolbild f√ľr einen TextMonatlicher Gasabschlag: So stark steigt erSymbolbild f√ľr einen TextVW macht Pick-up zum ZwillingSymbolbild f√ľr einen TextZaung√§ste belagern Lindner-HochzeitSymbolbild f√ľr einen Watson TeaserHabeck l√§sst ZDF-Moderator abblitzenSymbolbild f√ľr einen TextFesselndstes Strategiespiel des Jahres

So schummeln Firmen bei defekter Ware

Von t-online, sha

Aktualisiert am 14.06.2022Lesedauer: 2 Min.
Durften Kunden die Ware vor dem Kauf testen, können Gewährleistungsrechte verwirken.
Umtausch-Theke in einem Elektronikmarkt: Manche Firmen ersetzen defekte Geräte in ihrem Geschäft. (Quelle: Roland Weihrauch./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Käufer von defekten Geräten haben das Recht auf einen kostenlosen Umtausch oder Reparatur des Produkts. Trotz neuer gesetzlicher Regeln versuchen zahlreiche Händler jedoch, die Vorgaben weiter zu umgehen.

Funktioniert gekaufte Ware nicht einwandfrei, muss der Verk√§ufer im Rahmen der Gew√§hrleistung nacherf√ľllen. So ist es etwas sperrig im Gesetz formuliert und bedeutet, dass H√§ndler defekte Ware ersetzen oder reparieren m√ľssen. Dass es in der Realit√§t anders aussieht, macht die Verbraucherzentrale Niedersachsen in einer Mitteilung deutlich. Dort hei√üt es: H√§ndler lie√üen Betroffene mit defekter Ware "weiterhin im Regen stehen".

Daran habe auch eine Fristverl√§ngerung bei Gew√§hrleistungsanspr√ľchen nichts ge√§ndert, die seit dem 1. Januar 2022 gilt, teilen die Verbrauchersch√ľtzer mit. Demnach wird bis zu zw√∂lf Monate lang nach einem Kauf davon ausgegangen, dass ein auftretender Fehler von Anfang an vorlag. Vorher betrug die Frist sechs Monate.

Keine Verbesserungen sp√ľrbar

In dieser Zeit muss der Verkäufer beweisen, dass der Defekt nicht von vornherein vorlag. Beweislastumkehr heißt das. Eigentlich sollten es diese neue Regelung den Verbrauchern erleichtern, defekte Geräte auch nach mehr als einem halben Jahr kostenlos umtauschen oder reparieren zu lassen.

Fast sechs Monate nach der Einf√ľhrung der neuen Vorgaben seien aber keine Verbesserungen sp√ľrbar, so die Verbrauchersch√ľtzer. Weiterhin gebe es Probleme mit Gew√§hrleistungsanspr√ľchen, was sich bei Beratungen der Verbraucherzentrale zeige.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Worauf Deutschland laut Habeck "problemlos" verzichten kann
Robert Habeck: Der Wirtschaftsminister sieht die Gasversorgung unter Druck und fordert zum Sparen auf.


Betroffene erhielten h√§ufig keine Antwort auf Nachfragen, wenn sie defekte Ware beim Verk√§ufer melden. Und wenn es eine Antwort gibt, w√ľrden die K√§ufer zwischen H√§ndler und Hersteller hin- und hergeschickt, hei√üt es weiter.

Defekt oder normale Abnutzung?

F√ľr Kunden schwierig erweise sich h√§ufig auch der Nachweis, dass √ľberhaupt ein Mangel vorliege. Bei M√§ngeln, die sich erst im Laufe der Zeit zeigten, sei bei H√§ndlern oft von einer normalen Abnutzung die Rede.

Die Verbrauchersch√ľtzer raten dringend davon ab, Dokumente zu unterschreiben, dass sie die Kosten der M√§ngelbeseitigung selbst tragen. Das passiere h√§ufig, wenn der Kundendienst nach Hause komme, um den Mangel in Augenschein zu nehmen.

Vorsicht bei Reparatur aus Kulanz

Eine weitere Falle f√ľr Verbraucher sei die Reparatur von elektronischen Ger√§ten aus Kulanz. Wenn Hersteller einen Mangel damit beheben, werde er nicht als solcher anerkannt, was weitere Probleme nach sich ziehen k√∂nne, hei√üt es.

"Ohne Mangel kann auch nicht von einer Nacherf√ľllung gesprochen werden. Diese ist aber notwendig, damit Betroffene bei einem erneuten Mangel ein Recht auf R√ľckgabe oder ein Recht auf Vertragsr√ľcktritt haben." Im Streitfall m√ľssten die Betroffenen dann weiter beweisen, dass ein Mangel √ľberhaupt vorliege. Und das sei erfahrungsgem√§√ü nicht einfach.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Rahel Zahlmann
  • Adrian Roeger
Von Rahel Zahlmann, Adrian Röger
VerbraucherschutzVerbraucherzentrale

t-online - Nachrichten f√ľr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website