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Forscher entdecken ungewöhnliche Objekte im All

Von t-online, sha

04.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Kollidierende Galaxien fliegen durcheinander hindurch und verschmelzen ineinander
Kollidierende Galaxien: Für Astronomen sind zusammenstoßende Cluster lohnenswerte Beobachtungsobjekte. (Quelle: dpa-bilder)
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Ein Millionen Lichtjahre entfernter Galaxienhaufen gibt Astronomen derzeit Rätsel auf. Die dort beobachteten Objekte widersprechen bekannten Theorien.

Abell 3266 ist rund 800 Millionen Lichtjahre von unserer Erde entfernt. Das Objekt besteht aus einigen tausend Galaxien, weshalb es Galaxienhaufen oder Cluster genannt wird. Unter Astronomen gilt Abell 3266 als besonders dynamisch und chaotisch. Mehr noch, wie jetzt bekannt wurde: Ein internationales Team von Astrophysikern hat herausgefunden, dass die dort beobachteten Objekte bisher bekannten Theorien solcher Himmelskörper widersprechen.

Seit Entstehung des Universums ist Abell 3266 mit anderen Clustern zusammengestoßen, was eine große Menge an Energie freigesetzt hat. Diese Zusammenstöße senden Radiosignale aus, die Astrophysiker von der Erde aus mit Radio- und Röntgenteleskopen beobachten können.

Radiorelikt, Radiohalo und fossile Radioemmissionen

Bei Abell 3266 haben die Astronomen drei solcher Objekte entdeckt – ein Radiorelikt, einen Radiohalo und fossile Radioemission. Diese Objekte ließen sich zwar selten beobachten, aber seien den Wissenschaftlern bekannt, heißt es. Nur eben nicht so, wie sie bei Abell 3266 zu sehen sind.

Im Wissenschaftsmagazin "The Conversation" schreiben die Forscher, die bisher ausgewerteten Daten bei Abell 3266 haben das Verständnis zur Entstehung dieser Objekte "erschüttert". Vor allem die Form eines sogenannten Radiorelikts, das üblicherweise am Rande von Galaxienhaufen beobachtet wird, gebe den Forschern bei Abell 3266 Rätsel auf.

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Normalerweise seien die Radiorelikte symmetrisch und bogenförmig auf den Teleskopaufnahmen zu sehen. Bei Abell 3266 seien sie hingegen nach innen verformt, weshalb die Forscher diesem Radiorelikt den Namen "falsches Relikt" gegeben haben. "Wir arbeiten noch daran, die komplexe Physik dahinter zu entschlüsseln", schreiben sie.

Physikalische Modelle passen nicht zu den Daten

Auch eine fossile Radioemission bei Abell 3266, was als Überbleibsel eines Schwarzen Lochs gilt, lässt die Wissenschaftler rätseln. Sie glauben, dass dieses Objekt ursprünglich von einer anderen Galaxie stammt. "Unsere besten physikalischen Modelle passen einfach nicht zu den Daten und offenbaren Lücken in unserem Verständnis der Entwicklung dieser Objekte", heißt es in der Publikation.

Man habe zwar eine Fülle neuer Informationen erhalten, so die Astrophysiker. Aber dadurch seien auch viele Fragen entstanden, deren Beantwortung zum weiteren Verständnis von Abell 3266 und anderer Galaxienhaufen beitragen könnten. Denn schließlich ermöglichten Studien wie diese Astronomen zu erkennen, was wir über unser Universum nicht wissen, aber herausfinden sollten.

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