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Top-Notebook fĂĽr Home, Office und alles dazwischen

  • Jan Moelleken
Von Jan Mölleken

01.07.2021Lesedauer: 3 Min.
Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon: Leicht, stabil und jeder Lebenslage gewachsen
Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon: Leicht, stabil und jeder Lebenslage gewachsen (Quelle: Jan Mölleken)
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Das Lenovo Yoga Slim 7i Carbon ist deutlich handlicher als sein Name: Das Leichtgewicht ist robust und macht als 24/7-Begleiter in jeder Lebenslage eine gute Figur.

Wer ein Notebook sucht, das allen Lebenslagen gewachsen sein soll – sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld – muss sich meist für und gegen bestimmte Eigenschaften entscheiden. Das matte, kaum spiegelnde Display und die gute Tastatur gibt es meist nur in typischen Office-Notebooks, die dafür selten schickt und federleicht sind. Soll es aber beides vereinen und darüber hinaus auch noch Leistung und einen ausdauernden Akku bieten und für den mobilen Einsatz am besten auch mal den Sturz vom Stuhl überleben, dürfte die Auswahl passender Geräte auf wenige schrumpfen, die dafür um so teurer sind.

Mit dem Yoga Slim 7i Carbon hat Lenovo allerdings genau solch ein Gerät im Angebot – und macht damit fast alles richtig. Unser Kurztest.

Erster Eindruck: Stylisch und Praktisch

Wie der Namenszusatz "Carbon" schon verrät, setzt Lenovo beim Gehäusematerial auf Kohlefaser. Allerdings beim Gehäusedeckel. Handballenauflage und Unterseite sind aus einer Magnesiumlegierung gefertigt.

Das sorgt dafür, dass das gesamte Notebook einerseits erstaunlich leicht – es wiegt gerade einmal 986 Gramm – und trotzdem sehr stabil und verwindungssteif ist. Lenovo hat es sogar auf seine Robustheit prüfen lassen: Stürze aus einer Höhe von 76 cm – also etwa vom Tisch herunter – soll das Gerät überstehen, im Test haben wir es allerdings nicht übers Herz gebracht, das auszuprobieren. Staubgeschützt ist das Gerät übrigens auch, sodass auch ein wenig Arbeit im Strand möglich sein sollte.

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Mit diesen Infos im Hinterkopf macht es tatsächlich Spaß, das leichte Notebook einfach überall hin mitzunehmen, ohne sich ständig Sorgen machen zu müssen, dass das 1000-Euro-Notebook Schäden davon tragen könnte. Ein umkomplizierter Begleiter also.

Ausstattung ist ĂĽppig

Technisch ist das Gerät sehr gut ausgestattet: In unserem Testgerät (Preis: 1200 Euro) steckt ein leistungsfähiger aber sparsamer i7-Prozessor der aktuellen 11. Generation, 16 GB Arbeitsspeicher und eine schneller M.2-SSD mit 512 GB Speichervermögen – damit ist man auch für anspruchsvolle Aufgaben gerüstet. Nur spielen klappt mit dem Notebook nicht wirklich, dazu ist die integrierte Iris-Grafik nicht leistungsfähig genug.

Erfreulich ist auch, dass gleich zwei USB-C-Buchsen mit Thunderbolt-4-Unterstützung (Transferrate von bis zu 40 GBit/s) zu verfügung stehen, der dritte Anschluss ist USB-3.2-kompatibel und unterstützt immerhin noch 20 GBit/s Datenrate. Wifi 6 und Bluetooth 5.1 sind mittlerweile dagegen selbstverständlich.

Das Display ist matt, was vor allem das Arbeiten in hellen Umgebungen erleichtert – gleichzeitig unterstützt das Display Dolby Vision. Nennenswerte HDR-Effekte sollte man bei einer Helligkeit von 300 Nits zwar nicht erwarten – aber das 13-Zoll-Display ist scharf (2560 x 1600 Pixel) und taugt sowohl zum Arbeiten als auch zum Filme schauen. Letzteres macht sogar mit den intern verbauten Audioboxen halbwegs Spaß, da diese Dolby Atmos unterstützen und so bei kompatiblen Inhalten ein deutlich räumlicheres Klangbild liefern, als man es von so einem kleinen Notebook erwarten würde.

Ein schönes – und künftig unter Windows 11 vermutlich sogar noch wichtigeres Extra ist die Windows Hello Kamera. Sie erlaubt sichere Identifikation via Gesichtserkennung, sodass Anmeldungen und Logins unter Windows schnell und bequem erfolgen können.

Stichwort Windows 11: In unserm Test haben wir auch die erste Entwicklerversion von Windows 11 auf dem Gerät installiert. Das klappte bereits sehr gut – hier dürften Kunden keine Probleme beim Umstieg haben.

Im Test störte uns tatsächlich nur eine Kleinigkeit: Die weiße Tastatur ist dank Hintergrundbeleuchtung nicht nur in heller, sondern auch in dunkler Umgebung gut ablesbar. Doch gerade in mässig beleuchteten Kunslichtsituationen wird die automatische Tastaturbeleuchtung zum Problem: Sie springt nämlich dennoch an, was die einzelnen Zeichen auf den Tasten plötzlich viel schlechter erkennbar macht, als wenn die Beleuchtung hier ausgeschaltet bliebe. Die Automatik lässt sich zwar abstellen – eine gute und bequeme Lösung für das Problem haben wir allerdings nicht gefunden. Ein schwerwiegendes Problem stellte es im Test allerdings auch nicht da, eher ein kleines Ärgernis.

Fazit: Lässt kaum Wünsche offen

Mit dem Yoga Slim 7i Carbon liefert Lenovo ein rundum gelungenes Notebook ohne große Schwächen ab. Das Gerät ist ab 1000 Euro erhältlich (dann mit i5-Prozessor und 8 GB Arbeitsspeicher) und bietet einen hohen Gegenwert für den Preis. Insgesamt macht das Arbeiten mit dem Gerät im Alltag viel Spaß, bei normalen, ja selbst bei anspruchsvollen Aufgaben schlägt sich das Yoga Slim 7i Carbon souverän, der weiße Look ist schickt und hebt sich von der Masse ab.

Anspruchsvollere Nutzer, die im Bereich um 1000 Euro nach einem guten Notebook für den Allround-Einsatz suchen, sollten sich dieses Gerät unbedingt näher anschauen. In diesem Preissegment wird man derzeit kaum ein besseres Windows-Notebook finden.

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