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Mobil mit Sternen: Das Planetarium in der Hosentasche

Von dpa
11.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Links lassen sich die verschiedenen Kategorien Himmelsk├Ârper an- (orange) und abw├Ąhlen (wei├č).
Links lassen sich die verschiedenen Kategorien Himmelsk├Ârper an- (orange) und abw├Ąhlen (wei├č). Am rechten Rand der Schalter zum manuellen Verschieben der Karte. Und oben die Eingabe f├╝r die Freitextsuche und der Zugang zu den Einstellungen. (Quelle: Sky Map/dpa-tmn./dpa)
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Berlin (dpa/tmn) - Ein Planetarium besucht man vielleicht alle Jubeljahre, der Himmel in einer sternklaren Nacht wird da schon wesentlich ├Âfter betrachtet und bestaunt. Nur bleiben dabei alle, die kein Vorwissen haben oder sich nicht regelm├Ą├čig mit Astronomie besch├Ąftigen, relativ ratlos zur├╝ck. ├ťberhaupt: Wo ist denn nun dieser Polarstern, ├╝ber den immer alle reden?

Deshalb lohnt es sich, Sky Map zu installieren. Die Gratis-App macht jedes Android-Smartphone zum Hosentaschen-Planetarium. Mit der Nachthimmel-Karte in der Hand f├Ąllt es nicht mehr schwer, Sterne, Planeten und Nebel zu identifizieren. Wer es etwas aufger├Ąumter mag, kann am linken Displayrand die verschiedenen Kategorien von Himmelsk├Ârpern auch abw├Ąhlen und damit ausblenden.

Viele praktische Suchfunktionen

├ťber eine Volltextsuche l├Ąsst sich beispielsweise auch der Name eines gesuchten Planeten, Sterns oder Sternbildes eingeben. Dann bewegt man sein Smartphone am Nachthimmel entlang. Ein Suchkreis mit Pfeil-Richtungsanzeige im Display assistiert dabei und weist so lange in die richtige Richtung, bis man das jeweilige Objekt gefunden hat.

Die Karte ist zoombar und bewegt sich automatisch mit, wenn die Nutzerin oder der Nutzer sich oder auch nur das Smartphone bewegt. Dazu greift die App auf die Kompassdaten des Telefons zu. Sollte kein Kompassmodul im Smartphone verbaut sein, funktioniert die Auto-Ausrichtung nicht.

Automatisch wandern oder manuell verschieben

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Die Karte ist aber auch manuell verschiebbar. Das l├Ąsst sich am rechten Bildschirmrand einstellen. Das ist auch n├╝tzlich, wenn man Bereiche des Nachthimmels fernab des eigenen Standorts erkunden m├Âchte. Apropos Standort: Den holt sich die App ├╝ber die GPS-Daten. Alternativ l├Ąsst sich der Standort auch manuell eingeben, per L├Ąngen- und Breitengrad oder einfach per Ortsname.

Urspr├╝nglich entwickelt worden ist die Anwendung von einem Google-Projekt-Team in Kooperation mit der Carnegie Mellon University. Seit 2012 ist Sky Map aber einOpen-Source-Projekt, das von Freiwilligen gepflegt wird.

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