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Auf Entdeckungstour in "Pokémon-Legenden: Arceus"

Von Alexander Roth-Grigori

05.02.2022Lesedauer: 7 Min.
(Quelle: Nintendo)
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Mit "Pokémon-Legenden: Arceus" wagen GameFreak und Nintendo den Sprung ins kalte Wasser. Was junge und alte Fans erwartet und ob das Spiel hält, was es verspricht, klärt unser Spielbericht.

Als im Jahre 1996 die ersten Pokémon-Spiele "Rot" und "Blau" für Nintendos Game Boy exklusiv in Japan erschienen, konnte noch keiner erahnen, um was für ein Massenphänomen es sich handeln würde.

Mit dem Erscheinen der zwei Erstlingsversionen zwei Jahre später in Europa erreichte das Pokémon-Franchise dann bereits einen Höhepunkt nach dem anderen und die Popularität nahm von Jahr zu Jahr zu – bei Jung und Alt gleichermaßen.

Spult man nun 25 Jahre in die Zukunft, können sich die Meilensteine sehen lassen: Mittlerweile gibt es Dutzende Videospiele im Pokémon-Universum, deren Verkaufszahlen sich auf über 380 Millionen Einheiten belaufen.

Zum ersten Mal wagt GameFreak, die Firma, die hinter der Entwicklung der Spielereihe steckt, eine Evolution des Spielprinzips: Angelehnt an Action-Adventures wie "The Legend of Zelda" oder "Monster Hunter" streift der Spieler durch große offene Areale, erkundet die Welt und geht auf Monsterjagd.

Dass sich der Sprung ins kalte Wasser – bei einem Franchise, dessen Gesamtumsatz auf über 100 Milliarden US-Dollar geschätzt wird – gelohnt hat, belegen bereits die ersten Zahlen:

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So konnte sich "Pokémon-Legenden: Arceus", das am 28. Januar veröffentlicht wurde, innerhalb der ersten sieben Tage bereits über 6,5 Millionen Mal verkaufen. Somit ist es das am zweithäufigsten verkaufte Nintendo-Switch-Spiel innerhalb der ersten Verkaufswoche.

Dadurch sichert es sich sogar noch einen Platz vor den Vorgänger-Editionen "Pokémon Schwert / Schild" und "Pokémon Strahlender Diamant / Schillernde Perle", die im selben Veröffentlichungszeitraum auf "nur" 6 Millionen umgesetzter Exemplare kamen.

Hinweis: Der Spielbericht enthält einige Informationen, die erst im (frühen) Spielverlauf freigeschaltet werden. Auf große Spoiler, die Wendungen der Geschichte verraten oder Geheimnisse aufdecken, wurde besten Wissens und Gewissens nach verzichtet.

Die Spielwelt

"Pokémon-Legenden: Arceus" spielt in der Hisui-Region. Diese stellt eine altertümliche Version der Sinnoh-Region dar, in der die Remakes "Strahlender Diamant" und "Leuchtende Perle" angesiedelt sind.

Hisui ist eine größtenteils unerforschte und gefährliche Gegend, in der die Bewohner die Pokémon noch fürchten und diesen so weit wie möglich aus dem Weg gehen. Bei der Gestaltung Hisuis haben sich die Entwickler von GameFreak vom feudalen Japan inspirieren lassen. Gebäude, Kleidungsstil und Lebensart erinnern an diese altertümliche japanische Epoche.

Hisui erinnert an das feudale Japan.
Hisui erinnert an das feudale Japan. (Quelle: t-online)

Der Held oder die Heldin – Spieler können zu Beginn des Spiels Geschlecht und Aussehen bestimmen – wird durch einen Riss in Raum und Zeit aus der "Moderne" gerissen und nach Hisui teleportiert.

Daraufhin erwacht man bewusstlos am Strand und wird vom Pokémon-Professor Laven gefunden, der einen nach Jubelstadt bringt, er größten Siedlung der Region.

Dort lernt man unzählige unterschiedliche Bewohner kennen, die einen mit allerlei Aufgaben versorgen. Darüber hinaus wird einem die Galaktik-Expedition vorgestellt, eine Organisation, die es sich zum Ziel gesetzt hat, jede Höhle, jeden Berg und jedes Tal Hisuis bis in den hintersten Winkel zu erforschen und mehr über die heimischen Pokémon herauszufinden.

Das Spielprinzip

Hier setzt auch das Spielprinzip von "Legenden: Arceus" an, das sich maßgeblich von anderen Titeln der Reihe unterscheidet. So zieht man nicht wie gewohnt los, um der beste Pokémon-Trainer aller Zeiten zu werden, sondern begibt sich als Forscher in die ungezähmte Wildnis.

Die Karte der Spielregion: Diese ist ist in fünf große Regionen unterteilt.
Die Karte der Spielregion: Diese ist ist in fünf große Regionen unterteilt. (Quelle: t-online)

Aus diesem Grunde verzichtet das Spiel auch fast vollständig auf Kämpfe mit anderen computergesteuerten Trainern. Weder gibt es die bekannten Arenen und Arenaleiter noch erwartet einen am Ende die Pokémon-Liga mit den stärksten Trainern, die es zu bezwingen galt.

Hauptziel des Spiels ist die Vervollständigung des Pokedex, einer Art Enzyklopädie der Pokémon. Um den Gefahren nicht ganz hilflos ausgeliefert zu sein, wählt man zu Beginn eines von drei Startermonstern, mit denen man gemeinsam in die weite Welt zieht.

Von da an heißt es: die Lebensweisen der Monster zu erforschen und deren Habitate zu erkunden. Wichtige Informationen werden im Pokédex zusammengetragen: Fundort des jeweiligen Pokémon, Größe, Gewicht, artentypische Eigenheiten und selbst bevorzugte Nahrungsmittel.

Der Pokédex-Eintrag beinhaltet alle wichtigen Informationen über das jeweilige Pokémon.
Der Pokédex-Eintrag beinhaltet alle wichtigen Informationen über das jeweilige Pokémon. (Quelle: t-online)

Je häufiger man ein Pokémon antrifft, fängt oder in einem Kampf besiegt, desto mehr Informationen sammelt man. Für das Vervollständigen von Einträgen oder beim Sammeln neuer Informationen erhält man Punkte, durch die man in seinem Forschungsrang aufsteigt.

Die Übersicht des Pokédex.
Die Übersicht des Pokédex. (Quelle: t-online)

Davon gibt es insgesamt zehn Stück, die man nach und nach im Spielverlauf freischaltet, indem man die über 200 verfügbaren Pokémon in den fünf verfügbaren Arealen der Spielwelt entdeckt und mehr über ihre Gewohnheiten und Natur herausfindet.

Für Abwechslung sorgen auch die Nebenmissionen, die es überall in der Welt zuhauf gibt. Vor allem die freundlichen Bewohner von Jubelstadt benötigen bei vielen ihrer alltäglichen Aufgaben tatkräftige Unterstützung. Mal soll man ein bestimmtes Pokémon ausfindig machen und fangen, ein anderes Mal soll man ein mysteriöses Geräusch untersuchen.

Während des Spielverlaufs kann man unzählige Nebenmissionen abschließen.
Während des Spielverlaufs kann man unzählige Nebenmissionen abschließen. (Quelle: t-online)
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Das Abschließen der Nebenaufgaben lohnt sich, man erhält nicht nur Gegenstände, sondern schaltet auch neue Handelsware beim Händler vor Ort oder neue Frisuren beim Dorffriseur frei. Insgesamt lockern sie das Spielprinzip angenehm auf und sorgen für Abwechslung.

Das Handwerk

Ein weiterer gänzlich neuer Aspekt ist auch das Handwerk – in anderen Spielen lief man als Spieler noch bequem in den Pokémon-Supermarkt und kaufte sich notwendige Utensilien. Das ist zwar jetzt teilweise auch noch so, aber das Sortiment ist deutlich geringer und die Preise deutlich höher. Deswegen heißt es jetzt: selber basteln. Die notwendigen Ressourcen findet man in den großen weitläufigen Gebieten der Spielwelt.

Die Handwerkskiste, mit der sich Gegenstände überall herstellen lassen.
Die Handwerkskiste, mit der sich Gegenstände überall herstellen lassen. (Quelle: t-online)

Von Erz über Holz bis hin zu unterschiedlichsten Kräutern und Sträuchern wächst und gedeiht alles Notwendige in Hisuis Natur. So sammelt man Metallerz zur Herstellung der Pokébälle, mit denen man die Monster einfängt, Honig, um leckere Mahlzeiten für die kleinen Freunde zu kochen oder Vitalkraut, um Heiltränke herzustellen. Je weiter man in die Spielwelt vordringt, desto mehr seltene Ressourcen findet man und kann so auch hochwertige Gegenstände herstellen.

Praktischerweise erhält man zu Beginn des Spiels ein Handwerksset, mit dem man auch in freier Wildbahn Dinge zimmern, brauen oder brutzeln kann – so muss man nicht immer nach Jubelstadt zurückkehren, um die dortige Handwerksstation zu nutzen.

Auf Entdeckungstour durch Hisui

Streift man durch die Wälder, Wiesen oder Sumpflandschaften Hisuis, trifft man auf allerlei unterschiedliche Pokémon in ihren Lebensräumen. Hier ist alles stimmig, vogelähnliche Monster fliegen durch die Gegend, während sich Nager in der Nähe von Sträuchern und Bäumen aufhalten, in die sie sich zurückziehen können.

Je nach Typus und Charakter reagieren die Monster auch unterschiedlich auf die eigene Präsenz in ihrem Umfeld. Neugierige Bidifas, die an Biber erinnern, laufen dem Spieler beispielsweise entgegen und begutachten diesen voller Interesse.

Doch nicht jedes Pokémon ist derart umgänglich: Dringt man beispielsweise in das Revier des katzenähnlichen Sheinux ein, greift dieses den Spieler mit Blitz und Donner an. Dann heißt es: geschickt ausweichen oder Beine in die Hand nehmen.

Verstreut in der Spielwelt streifen auch Elite-Pokémon durch das Land. Das sind besonders starke und feindselige Vertreter ihrer Gattung, deren Präsenz bereits in der Ferne durch ihr wildes Rufen und Schnauben bemerkt wird. Kommt man ihnen näher, verraten spätestens die glühend roten Augen, dass es sich hierbei um ein "Alphatier" handelt.

Ein Elite-Pokémon hat den Spieler entdeckt.
Ein Elite-Pokémon hat den Spieler entdeckt. (Quelle: t-online)
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Gerät der Spieler in das Blickfeld eines dieser Pokémon, beginnt es umgehend mit einem Angriff, dem man unbedingt ausweichen sollte – erhält man nämlich zu viel Schaden, wird einem schwarz vor Augen, man wird ohnmächtig und verliert einen Teil seiner Gegenstände aus dem Inventar.

Man kann diesem "Game Over" aber auch zuvorkommen, indem man die eigenen Pokémon auspackt und sich einen packenden Kampf gegen den Angreifer liefert. Die Kämpfe gegen Elite-Monster kann man als eine Art zufällige Bosskämpfe in der offenen Spielwelt umschreiben.

Der Kampf gegen ein Elite-Gallopa.
Der Kampf gegen ein Elite-Gallopa. (Quelle: t-online)

Wer besonders mutig ist, kann auch versuchen, das Pokémon zu fangen. Gelingt dies, darf man ein besonders schlagkräftiges neues Monster zu seiner Sammlung zählen. Schlägt der Versuch fehl, wird das Monster wütend und ein deutlich schwieriger zu besiegender Kontrahent. Egal, wofür man sich entscheidet: Die Begegnungen mit diesen Zwischenbossen sind immer spannend und lohnenswert.

Abseits der Elite-Monster gibt es in jeder Zone auch noch einen König oder eine Königin. Diese majestätischen Pokémon wurden von einer unbekannten Macht in Rage versetzt und ihrer Sinne beraubt. Der Spieler muss sich jedem dieser fünf noblen Wächterpokémon stellen und sie aus ihrem kritischen Zustand befreien. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten.

Eine weitere Besonderheit sind die Zeitanomalien – diese kuppelförmigen Bereiche entstehen zufällig in der Spielwelt. Bereits aus der Ferne kann man diese an einem silbergrauen Schimmern und zuckenden Blitzen erkennen, kommt man näher, verändert sich die Farbe in ein blasses Lila.

Eine vollständig gebildete Zeitanomalie.
Eine vollständig gebildete Zeitanomalie. (Quelle: t-online)

In den Anomalien lassen sich besonders seltene und begehrte Pokémon einfangen. Doch Achtung: Diese sind sehr aggressiv, attackieren den Spieler direkt und kommen meist im Team – für neue oder niedrigstufige Spieler, die bislang nur wenig Zeit in das Spiel investiert haben, können diese ganz schnell zum "Game Over" führen.

Eine Besonderheit des Spiels sind auch die zahlreichen freischaltbaren Reit-Pokémon, auf denen man durch die Gegend streifen kann. Hierbei verändert sich auch immer der Einsatzzweck des jeweiligen tierischen Gefährts.

Brandneu und sehr gut umgesetzt: Das Reiten auf Pokémon.
Brandneu und sehr gut umgesetzt: Das Reiten auf Pokémon. (Quelle: t-online)

Mit einem Pokémon ist man schnell wie der Wind und kann durch die Gegend springen, mit dem anderen gräbt man nach Schätzen. Und diese beschränken sich auch nicht nur auf die Fortbewegung an Land: Im Laufe des Spiels gleitet man auch durch die Lüfte oder surft auf der Wasseroberfläche.

Abschließende Eindrücke

Alles in allem ist GameFreak und auch hier Nintendo ein großer Erfolg gelungen – der jahrzehntealte Pokémon-Charme wurde beibehalten, das Spielprinzip grundlegend verbessert und eine glaubhafte Pokémon-Welt erschaffen, in die sich jeder Fan stundenlang hineinstürzen kann.

Einen Wermutstropfen gibt es aber dann doch: Technisch ist das Spiel nicht auf der Höhe der Zeit. Auch wenn die Nintendo Switch nicht zu den leistungsstärksten Konsolen zählt, gab es bereits zahlreiche Titel anderer Hersteller, die auf dem hybriden Handheld deutlich besser ausgesehen haben und dabei bereits vor mehreren Jahren veröffentlicht wurden.

Hier kann man nur mutmaßen, dass den Entwicklern am Ende die Zeit ausging und der Fokus auf andere Aspekte gelegt wurde. Allzu störend sind die technischen Mängel nicht, eine geschliffenere Optik, eine größere Weitsicht und schärfere Texturen hätten dem Gesamtkunstwerk aber definitiv gutgetan.

Abschließend bleibt zu sagen, dass mit "Pokémon-Legenden: Arceus" ein großer Schritt in die richtige Richtung gemacht und ein bedeutendes Fundament für die weitere Entwicklung der Spielreihe gelegt wurde. Die Pokémon-Zukunft bleibt spannend!

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