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Sonnenfinsternis 2015 fotografieren: So klappt es


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Fotografie-Tipps zur Sonnenfinsternis

Aktualisiert am 20.03.2015Lesedauer: 2 Min.
Partielle Sonnenfinsternis
Partielle Sonnenfinsternis, gesehen am Großen Feldberg (Taunus) (Quelle: Frank Rumpenhorst/dpa-bilder)
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Am Freitag, 20. März 2015, wird eine partielle Sonnenfinsternis den Himmel über Deutschland verdunkeln. Wer das Ereignis fotografieren möchte, sollte dies nicht bedenkenlos tun – schon gar nicht mit dem Smartphone. Auch die Optik einer Digitalkamera kann schwere Schäden davontragen.

Am Vormittag gegen 10:40 Uhr wird am Freitag der Himmel am stärksten verdunkelt. Doch damit verschwindet die Sonne nicht komplett, denn Deutschland befindet sich nicht in der Kernzone der Finsternis. Trotz der Verdunkelung hat die verbleibende sichtbare Sonnensichel eine hohe Leuchtintensität – vor dem direkten Hineinschauen ist dringend zu warnen. Aus diesem Grund gibt es Spezialbrillen, die unbedingt aufgezogen werden sollten.

Verminderte Helligkeit ist tückisch

So wie die Augen kann auch die Kameraoptik durch das grelle Licht Verbrennungen davontragen. Die Sonneneinstrahlung trifft direkt auf Auge oder Linse. Die verminderte Helligkeit ist tückisch, denn sie führt zu dem Irrglauben, die Strahlung sei weniger gefährlich. Anders als bei voller Sonneneinstrahlung, bei der das Auge wegen der Helligkeit ein direktes Hineinschauen fast automatisch verweigert, ist bei einer Sonnenfinsternis dieser Reflex eingeschränkt.

Filterfolie basteln

Was für die Augen eine Spezialbrille vom Optiker leistet, können Bastler mit einer aluminisierten Filterfolie nachbauen, die vor dem Objektiv angebracht werden muss. Das Fachmagazin "c´t Digitale Fotografie" (Ausgabe 02/15, März-April) empfiehlt eine Folie mit dem Namen „AstroSolar“ mit der optischen Dichte ND5, die in der A4-Größe 25 bis 30 Euro kostet. Eine Lichtdämpfung, wie sie etwa eine Sonnenbrille bietet, reicht bei weitem nicht aus.

Für weniger versierte Bastler gibt es spezielle Graufilter, die sich vor Objektive von Superzoom-, System- oder Spiegelreflexkamera schrauben lassen. Es gibt sie in verschiedenen Dichtegraden und fast allen Preisklassen von zehn bis über 100 Euro. Hier ist darauf zu achten, dass der Filter nicht zu viel Licht durchlässt. Auch hier empfiehlt sich eine optische Dichte von ND5.

Nicht in den Sucher blicken

Idealerweise sollte mit einem Tele-Objektiv mit einer Brennweite von 400 mm oder mehr fotografiert werden, das macht die Sonnensichel größer. Bei Belichtung und Blendenöffnung gibt es kein Patentrezept – hier ist Ausprobieren gefragt. Durch das Tele-Objektiv verwackelt das Motiv schneller, ein Stativ ist daher empfehlenswert. Ist ein optischer Sucher vorhanden, kann dieser durch das grelle Licht ebenfalls beschädigt werden und sollte am besten abgeklebt werden. Ebenfalls ist darauf zu achten, dass die Kamera nicht zu lange in der prallen Sonne steht, da sich die Innenteile stark erhitzen können.

Damit die Sonne nicht im Bildrauschen verschwindet, sollte eine geringe Lichtempfindlichkeit gewählt werden. Ab wann die Bilder verrauschen, liegt an der Kamera. Während einfache Kompaktknipsen schon ab ISO 200 stark rauschen, sind bei einer Spiegelreflex-Kamera oft noch ISO 800 bis 1600 bedenkenlos möglich.

Smartphones ungeeignet

Smartphone-Kameras eignen sich in der Regel nicht für solche Fotos, da sie nur über eine fest eigestellte Weitwinkel-Brennweite verfügen. Die Sonne gerät dann viel zu klein, daran ändert auch der Digitalzoom nichts.

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