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So bizarr sollte das erste iPhone aussehen

Von t-online, arg

Aktualisiert am 10.05.2022Lesedauer: 2 Min.
So sah einer der fr├╝hen Entw├╝rfe f├╝r das erste iPhone aus.
So sah einer der fr├╝hen Entw├╝rfe f├╝r das erste iPhone aus. (Quelle: Courtesy of Tony Fadell, published by TechChrunch)
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F├╝r den iPhone-Prototypen gab es zahlreiche Designideen. Durchgesetzt hat sich am Ende das klassische Telefon mit Touchdisplay. Doch zu Beginn sollte das erste iPhone komplett anders aussehen.

Das klassische Smartphone-Design kennen wir alle. Gro├č, flach, schwarzgl├Ąnzend und mit Touchdisplay ÔÇô so weit so gut. Dass sich immer noch sehr viele der aktuellen Telefone grundlegend an Apples Design f├╝r das erste iPhone orientieren, ist wenig verwunderlich.

Doch wie der iPhone-Erfinder und Tech-Guru Tony Fadell jetzt in seinem Buch enth├╝llt hat, sollte das erste massentaugliche Smartphone komplett anders aussehen. Vor allem ein Element, das Apples iPod entliehen war und entfernt an eine W├Ąhlscheibe eines Uralt-Telefons erinnert, sollte das Aussehen pr├Ągen. Doch dann kam es anders.

Drehrad statt Touchdisplay

Und das hat auch einen guten Grund: Zwar sei die Idee originell und cool gewesen, jedoch wenig praxistauglich. Im Alltag h├Ątte das Design laut Fadell schlicht und ergreifend nicht funktioniert. Dass das Telefon in der Mitte ein Drehgelenk haben sollte, mit dem sich Vorder- und R├╝ckseite je nach Wunsch h├Ątten verdrehen lassen k├Ânnen, macht die Sache im Alltag und Praxistest auf Dauer nicht einfacher.

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So sollte die obere H├Ąlfte auf der einen Seite aus dem Bildschirm und auf der anderen Seite aus einer Kamera mit Verschlussklappe bestehen. Die Unterseite hingegen sollte einerseits das vom iPod bereits bekannte Drehrad zum Man├Âvrieren und andererseits eine Zahlentastatur besitzen.

Im Prinzip sollte das erste iPhone auch mehr an einen iPod mit Telefonfunktionen erinnern denn an ein g├Ąnzlich neues Ger├Ąt. Aus diesem Grunde war eines der fr├╝hen Konzepte gr├Â├čtenteils an das Design von Apples Musikplayer angelehnt. Aus dieser Idee heraus wurde auch das Drehrad ├╝bernommen, das ein Markenzeichen des iPods gewesen ist.

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Kein praxistaugliches Design

Mit diesem h├Ątte man dann umst├Ąndlich durch Kontakte und Men├╝s "drehen" m├╝ssen, was letztendlich auch der Grund daf├╝r war, dass es dieses Design nie ├╝ber den Prototypen-Status hinausgeschafft hat. "Man konnte nichts einf├╝gen, weil es keine Texteingabe gab", erinnert sich Fadell.

Und doch war Steve Jobs so von dem Konzept ├╝berzeugt, dass er das damalige Entwicklerteam dazu anspornte und anhielt, die St├Ąrken des iPods in den Konzepten f├╝r Apples erstes Telefon unbedingt zu ber├╝cksichtigen. Die Begr├╝ndung: Mit dem iPod-Drehrad habe man ein so intuitives und wegweisendes Design entwickelt, warum sollte man dies mit einem kompletten Touchdisplay ersetzen?

"Wir arbeiteten Wochen an Ideen, wie man mit dem Drehrad Eingaben t├Ątigen k├Ânnte, aber wir schafften es einfach nicht", erkl├Ąrt Fadell weiter. Und doch wollte Jobs nicht lockerlassen: "Probiert es weiter!" Am Ende entschied sich das Team dann doch f├╝r den klassischen Ansatz, den wir auch in den Smartphones heute immer noch wiederfinden.

Mehr Details zum ersten iPhone und weitere Geheimnisse aus seinem Leben als Apple-Erfinder erz├Ąhlt Tony Fadell in seinem k├╝rzlich ver├Âffentlichten Buch "Build: An Unorthodox Guide to Making Things Worth Making".

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  • Jan Moelleken
Von Jan M├Âlleken
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