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Kontosperre droht: Neun WhatsApp-Regeln, die Sie niemals brechen sollten

Kontosperre droht  

Neun WhatsApp-Regeln, die Sie niemals brechen sollten

22.11.2018, 13:46 Uhr | avr, t-online.de

Kontosperre droht: Neun WhatsApp-Regeln, die Sie niemals brechen sollten. WhatsApp auf einem Smartphone: Wer den Messenger nutzt, sollte die Regeln beachten. (Quelle: Getty Images/stockcam)

WhatsApp auf einem Smartphone: Wer den Messenger nutzt, sollte die Regeln beachten. (Quelle: stockcam/Getty Images)

Wer WhatsApp nutzt, muss auch die Regeln des Messengers beachten. Ansonsten droht Kontosperre. Davor warnt WhatsApp in seinen Nutzungsrichtlinien. Diese Regeln sollten Sie nicht brechen.

Über 1,5 Milliarden Menschen weltweit chatten per WhatsApp, darunter über 30 Millionen Deutsche. Jeden Tag tauschen Nutzer Milliarden Nachrichten miteinander aus. Dass darunter auch mal Beleidigungen sind, ist nicht unwahrscheinlich. Auch viele Fake-Nachrichten werden über den Messenger verbreitet.

Was viele Nutzer nicht wissen: Wer solche Nachrichten verschickt oder andere Nutzer beleidigt, verstößt gegen die WhatsApp-Richtlinien. Die Folge: Im schlimmsten Fall wird WhatsApp die Telefonnummer sperren. Um das zu vermeiden, sollten Sie folgende Regeln niemals brechen:

1. Andere Nutzer beleidigen: WhatsApp untersagt seinen Anwendern, andere Nutzer unter anderem zu beleidigen, zu bedrohen, zu belästigen oder gegen sie rassistische oder "ethnisch anstößige" Äußerungen zu machen.

2. Andere Nutzer zur Gewalt aufrufen: Auch dürfen Nutzer nicht zu illegalen oder "auf sonstige Weise unangemessene" Verhaltensweisen ermuntern oder anstiften. Dazu zählt auch Verherrlichung von Gewaltverbrechen.

3. Fake News verbreiten: Wer "Unwahrheiten, Falschdarstellungen oder irreführende Aussagen" verbreitet, könnte ebenfalls gesperrt werden.

4. Spamnachrichten schicken: WhatsApp-Nutzer dürfen nicht "Mitteilungen wie Massennachrichten" verbreiten. Auch "Auto-Messaging" oder "Auto-Dialing" sind verboten. Damit sind Nachrichten oder Anrufe gemeint, die im Voraus verfasst und zu einem festgelegten Zeitpunkt verschickt werden, wie es beispielsweise Werbefirmen tun.

5. Sich als jemand anderen ausgeben: Anders als Facebook zwingt WhatsApp die Nutzer nicht zur Klarnamenpflicht. Man kann also einen Spitznamen verwenden. Es ist aber verboten, die Identität einer anderen Person anzunehmen und in ihrem Namen Unsinn zu verbreiten oder Schabernack zu treiben. 

6. Schadsoftware über WhatsApp verbreiten: Über den Messenger lassen sich auch Dokumente und Dateien vom Computer verschicken. Das birgt natürlich die Gefahr, dass Bösewichte einen Virus in Umlauf bringen. So etwas wird aber sofort geahndet. 

7. WhatsApp hacken oder den Code manipulieren: WhatsApp-Nutzer sollen sich sicher fühlen. Deshalb bietet der Dienst Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Wer sich an dem Code zu schaffen macht und versucht, die App zu hacken, fliegt raus. 

8. Andere Nutzer ausspionieren: Damit meint WhatsApp, dass man nicht "Informationen von unseren (Nutzern, d. Red.) beziehungsweise über unsere Nutzer auf irgendeine unzulässige oder unberechtigte Art und Weise" sammeln soll.

9. Zu oft die Telefonnummer wechseln: Wer in seinem Smartphone zwei SIM-Karten nutzt, muss sich bei WhatsApp für eine Telefonnummer entscheiden. Denn wer ständig die Nummer wechselt, kann "irgendwann vom Verifizierungsprozess ausgeschlossen" werden.

 

Wie Sie Nutzer melden

Natürlich droht eine Account-Sperre nur, wenn WhatsApp auch über den Regelverstoß Bescheid weiß. Nutzer haben die Möglichkeit, Konten zu melden. Das geht so:

1. Klicken Sie im Chat mit einem Nutzer auf die drei Punkte am oberen rechten Rand des Bildschirms.

2. Wählen Sie "Mehr" und klicken Sie auf "Melden".

3. Im nächsten Fenster müssen Sie bestätigen, dass Sie den Nutzer melden wollen.

Verwendete Quellen:

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