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Darum kommen WhatsApp-Nachrichten auch bei Edge-Empfang noch durch

Eine Frage der Geschwindigkeit  

Wann WhatsApp-Nachrichten zugestellt werden – und wann nicht

10.08.2020, 09:34 Uhr | str, t-online

 (Quelle: SAT.1)
WhatsApp-Anrufe: Kostenfalle lauert

Telefonate über WhatsApp sind kostenlos? Stimmt nicht ganz! Dabei bedeutet "kostenlos" bei WhatsApp-Anrufen nur, dass WhatsApp nichts dafür kassiert. (Quelle: ProSieben)

Kostenfalle: Warum das Telefonieren über WhatsApp nicht unbedingt kostenlos ist. (Quelle: ProSieben)


Über WhatsApp lassen sich kostenlos Nachrichten, Bilder und Videos verschicken oder Anrufe tätigen. Dazu braucht der Nutzer allerdings eine stabile Internetverbindung. Wir erklären, unter welchen Umständen die Übertragung haken kann.

Die meisten WhatsApp-Nutzer wissen bereits: Wenn hinter einer Nachricht zwei graue Haken angezeigt werden, bedeutet das, dass die Nachricht zugestellt wurde. Hat der Empfänger sie gelesen, färben sich die Haken in der Regel blau (mehr dazu hier).

Wenn nur ein grauer Haken angezeigt wird, stimmt etwas nicht. Der Sender oder Empfänger ist offenbar offline und die Mitteilung konnte nicht zugestellt werden. Das kann unterschiedliche Gründe haben. Vielleicht hat der Empfänger sein Smartphone ausgeschaltet oder die Mobilfunkübertragung eingeschränkt – oder einer der Chat-Partner ist gerade unterwegs und fährt durch ein "Daten-Funkloch". 

Textnachrichten kommen fast immer durch

WhatsApp funktioniert nur mit einer Internetverbindung. Diese muss nicht unbedingt schnell sein. Textnachrichten zum Beispiel kommen relativ zuverlässig an. Die Dateien sind nur wenige Kilobyte groß. Auch Emojis fallen bei der Datenübertragung kaum ins Gewicht. 

Deshalb kommen WhatsApp-Nachrichten selbst dann noch an, wenn sich der Empfänger in einem "Daten-Funkloch" wiederfindet, in dem Surfen, Musik-Streaming und viele andere Internetanwendungen nahezu unmöglich sind.

Funkloch-App misst Surfgeschwindigkeit 

Viele Smartphones zeigen dann neben der Akku-Anzeige ein kleines "E" für "Edge"-Empfang an. Der Datendurchsatz beträgt  laut teltarif.de bei dieser Mobilfunktechnologie im Durchschnitt 150 bis 200 Kilobit pro Sekunde (kBit/s).

Doch in der Praxis schwanken die Werte stark und die Smartphone-Anzeige ist kein zuverlässiger Indikator. Eine viel genauere Auskunft erteilt die Funkloch App der Bundesnetzagentur. Damit können Nutzer ihre aktuelle Surfgeschwindigkeit jederzeit messen und LTE-Funklöcher direkt an die Behörde melden. Mehr dazu hier

Datenverbrauch im Blick behalten

Zum Senden und Empfangen von Sprachnachrichten, Fotos und Videos oder für Anrufe und Videokonferenzen brauchen WhatsApp-Nutzer eine schnellere Internetverbindung – und ausreichend Datenvolumen. Viele Smartphone-Nutzer surfen und telefonieren mit einem Tarif, der ihnen ein bestimmtes monatliches Datenvolumen zur Verfügung stellt. Ist dieses aufgebraucht, wird die Geschwindigkeit gedrosselt. Dann kommen höchstens noch kurze Textnachrichten an. Um ungestört weitersurfen zu können, muss man nachzahlen. 

Wer solche Zusatzkosten vermeiden will, sollte seinen Datenverbrauch realistisch einschätzen können. Doch wie viel sollten Sie für die WhatsApp-Nutzung einplanen? 

Sprachnachrichten und Anrufe

Audio-Dateien sind nach den Textnachrichten noch die sparsamste Methode der WhatsApp-Kommunikation. Etwa 0,2 Megabyte (MB) pro Aufnahmeminute fallen bei einer Sprachnachricht an, schreibt Futurezone.de. Das gelte auch für Anrufe: Ein zehnminütiger Telefonanruf benötige etwa zwei bis drei MB. 

Videoanrufe

Einen Anruf mit aktivierter Kamera sollte man hingegen besser nur im WLAN tätigen. Denn hier summiert sich der Datenverbrauch innerhalb von zehn Minuten auf etwa 45 MB. Bei einem Einsteigertarif mit einem Monatsvolumen von gerade mal ein paar Hundert Megabyte macht sich das schnell bemerkbar. 

Bei welchem Handytarif Sie viel Datenvolumen für wenig Geld bekommen, verrät ein Test der Stiftung Warentest. 

Fotos und Videos

Wie viel der Versand oder das Herunterladen von empfangenen Fotos und Videos verbraucht, hängt von der Dateigröße ab. Futurezone empfiehlt Nutzern, Fotos mit der Kamera-App aufzunehmen und anschließend per Messenger zu teilen, um Daten zu sparen. In WhatsApp aufgenommene Bilder seien nämlich größer. 

WhatsApp bietet übrigens auch eine eigene Datenspar-Funktion an. Diese lässt sich in den Einstellungen unter "Daten- und Speichernutzung" aktivieren. Allerdings wird dabei nur der Datenverbrauch für Anrufe reduziert. Darunter leidet die Sprachqualität.

Unter dem Menüpunkt "Nutzung" können Sie außerdem eine Statistik einsehen, wie viele Daten Sie bisher über WhatsApp gesendet und empfangen haben. Auch das hilft dabei, den eigenen Verbrauch besser einzuschätzen und einen passenden Handytarif auszuwählen. 

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