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Deutschland – Funklöcher: Mit dieser App können sie gemeldet werden

Funkloch-Karte veröffentlicht  

An diesen Orten stehen Sie in Deutschland im Funkloch

07.11.2019, 16:32 Uhr | avr, t-online.de

 (Quelle: dpa)
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Unter Mithilfe der Bürger wollte die Bundesnetzagentur herausfinden, wie es um das deutsche Mobilfunknetz steht. Dazu sollten Nutzer Funklöcher per App melden. Das Ergebnis lässt sich nun auf einer Karte einsehen.

Das Mobilfunknetz in Deutschland schwächelt noch in vielen Bereichen: Vor allem in ländlichen Gebieten haben Nutzer entweder schlechten oder gar keinen Empfang. Doch auch in der Stadt können Bürger auf Funklöcher stoßen.

Aus diesem Grund startete die Bundesnetzagentur am 30. Oktober 2018 im Auftrag des Verkehrsministeriums eine Funkloch-App: Nutzer können mithilfe des Programms der Behörde Funklöcher melden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Interaktive Karte zeigt Ergebnisse

Die Ergebnisse der Messung präsentiert die Bundesnetzagentur nun in einer interaktiven Karte. Die ist in Waben unterteilt, die Nutzer in neun Zoomstufen vergrößern können. Auch lassen sich verschiedene Filter einstellen, beispielsweise ein Zeitraum oder der Netzbetreiber. Um zur Karte zu gelangen, klicken Sie hier.

Funklöcher sind vor allem sichtbar, wenn Nutzer in die Karte reinzoomen. Dabei zeigt sich auch, dass es zwar viele Punkte mit 4G, aber auch mit 2G gibt. Dabei handelt es sich um den Mobilfunkstandard der zweiten Generation. Mit ihm lassen sich nur Daten mit maximal 220 Kilobyte pro Sekunde übertragen (Edge). Das reicht für Dienste wie Messenger, viele Seiten oder Videos lassen sich aber nur nach sehr langen Wartezeiten aufrufen.

Jeder kann die App installieren

Die Ergebnisse basieren auf Daten von knapp 160 Millionen Messpunkten, schreibt die Bundesnetzagentur in einer Pressemeldung. Die Behörde betont zudem, dass die Karte unvollständig ist und so keine "abschließende Auskunft über die vor Ort verfügbaren Netztechnologien eines Netzbetreibers" gibt.


Im ersten Jahr installierten etwa 187.000 Nutzer die Funkloch-App. Wer ebenfalls zu den Messungen beitragen möchte, kann sich das Programm auf sein Smartphone oder Tablet laden. Die App gibt es für Android (Link) und iOS (Link).

Verwendete Quellen:

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