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Android 11 Beta: Privatsphäre & Co – Das bringt das kommende Update

Beta jetzt verfügbar  

Das bringt das kommende Android-11-Update

13.06.2020, 13:25 Uhr | jnm, t-online

Android 11 Beta: Privatsphäre & Co – Das bringt das kommende Update. Das Android-Maskottchen Bugdroid: Google hat die Beta-Version von Android 11 zur Installation veröffentlicht. (Quelle: dpa/tmn/Arne Immanuel Bänsch)

Das Android-Maskottchen Bugdroid: Google hat die Beta-Version von Android 11 zur Installation veröffentlicht. (Quelle: Arne Immanuel Bänsch/dpa/tmn)

Google hat die nächste Betriebssystemversion Android 11 zum öffentlichen Test freigegeben. Was Smartphone-Besitzer beim nächsten großen Update erwarten dürfen.

Einmal im Jahr erneuert Google sein Mobilgeräte-Betriebssystem Android und versorgt kompatible Handys mit neuen Funktionen. Bis das in diesem Jahr soweit ist, dauert es noch etwas – die Veröffentlichung ist für das dritte Quartal 2020 vorgesehen. Allerdings können Interessierte ab sofort eine Vorabversion der neuen Version ausprobieren. 

Zunächst kann man sie nur auf Googles hauseigenen Pixel-Smartphones laden, ab dem Modell Pixel 2. In den kommenden Wochen soll sie auch auf weiteren Geräten verfügbar sein. Nutzer können sich auf der Website von Google für das Beta-Programm anmelden.

Laut Google habe man sich bei dieser ersten Beta auf drei Aspekte konzentriert: Menschen, Kontrollmöglichkeiten und Privatsphäre. Gut möglich also, dass in späteren Apps noch andere Neuerungen präsentiert werden, die es dann im Herbst in die fertige Android-11-Version schaffen. Das sind die wichtigsten Neuerungen:

Chat-Nachrichten werden übersichtlicher dargestellt

Wer in unterschiedlichen Chat-Apps viele Nachrichten bekommt, kann schnell den Überblick verlieren. Die neue Android-Version gibt Ihnen deshalb einen gesonderten Bereich bei den Notifications, sodass sie nicht zwischen Push-Nachrichten und anderen Hinweisen untergehen.

Ebenfalls sehr interessant: Nutzer können Nachrichten bestimmter Kontakte priorisieren: Kommt also vom Schwarm die lang erwartete WhatsApp, wird dessen Nachricht stets als erstes angezeigt, auch wenn zwischendurch neuere (aber nicht so interessante) Nachrichten eingegangen sind.

 (Quelle: Jan Mölleken/Screenshot) (Quelle: Jan Mölleken/Screenshot)

Die Sprachsteuerung wurde erheblich verbessert: So können Bildschirminhalte besser verstanden und über Sprachausgabe wiedergegeben werden, sodass Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen ihr Smartphone besser bedienen können.

Bessere Kontrolle von externen Geräten

Der Zugriff auf Smart-Home-Geräte, den Fernseher oder vernetzte Boxen soll noch einfacher gehen. Ein langer Tastendruck auf den Power-Knopf öffnet sofort die Geräte-Kontroll-Ansicht.

Auch der Wechsel zwischen verschiedenen Ausgabegeräten, etwa Kopfhörern, Bluetooth-Boxen oder einer WLAN-Anlage klappt einfacher. Unter Android 11 ist – ähnlich wie bei Apple – direkt im Abspielfenster mit den Mediensteuerungsknöpfen auch eine Schaltfläche, um das Ausgabegerät mit einem Fingertipp zu ändern.

Privatsphäre einfacher und effektiver schützen

Mit Android 11 nimmt sich Google auch in einem weiteren Punkt ein Vorbild an Apple: Zugriffsberechtigungen für Apps – etwa um das Mikrofon, die Kamera oder den Standort nutzen zu dürfen – können jetzt auch nur einmalig erteilt werden. Will die App ein Gerät erneut nutzen, muss sie auch erneut die Erlaubnis des Nutzers einholen.

Ebenfalls erfreulich ist: Bei Apps, die schon lange nicht mehr genutzt wurden, werden die Zugriffsberechtigungen zurückgesetzt. Wird die App dann wieder gestartet, muss sie sich die Berechtigungen erneut vom Nutzer einholen.

Außerdem will Google die Überwachung des Nutzerstandorts empfindlich einschränken: Apps, die den Standort des Geräts im Hintergrund abfragen wollen, müssen Google bald belegen, dass diese Funktion essentiell für die Funktion der App ist, einen Vorteil für den Nutzer bringt und für diesen auch ersichtlich ist. Ist dem nicht so, wird die App nicht im Google-Play-Store zugelassen oder daraus entfernt. Allerdings räumt Google den Entwicklern eine Karenzzeit bis zum Jahr 2021 ein, damit genug Zeit bleibt, um Apps entsprechend anzupassen.

Außerdem sollen bestimmte Kerneinheiten des Betriebssystems Updates direkt von Google erhalten können, ohne dass der jeweilige Hersteller sie an die Geräte anpassen muss. Dadurch können vor allem Sicherheitsupdates schneller und umfassender ausgespielt werden.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Google Entwickler-Blog
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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