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Tipps für iOS: Gut versteckte Tricks für das iPhone

Tipps für iOS  

Gut versteckte Tricks für das iPhone

10.09.2020, 12:03 Uhr | dpa, jnm

Tipps für iOS: Gut versteckte Tricks für das iPhone. Einige Funktionen im neuen iOS sind ganz schön gut versteckt und sind trotzdem spannend.

Einige Funktionen im neuen iOS sind ganz schön gut versteckt und sind trotzdem spannend. Foto: Marcio Jose Sanchez/AP/dpa. (Quelle: dpa)

Das iPhone gilt gemeinhin als einfach bedienbares Smartphones. Doch die meisten Nutzer wissen nicht, wie viele geniale Tricks in Apples Betriebssystem iOS stecken. Hier eine Auswahl.

Während prominentere Features wie der Dark Mode, eine Augen- und Akkuschonende System-Darstellung mit schwarzem Hintergrund, kaum jemandem entgangen sein dürfte, gibt es eine Reihe nicht so offensichtlicher Funktionen, die trotzdem spannend sind.

Im Bereich der Medienwiedergabe etwa hat Apple bei iOS 13 mehrere nützliche Tricks eingeführt, erklärt Leo Becker vom Fachmagazin "Mac&i". Nutzer von Apple Music könnten beispielsweise den Wiedergabeverlauf ihrer Musik einsehen und erneut abspielen. Dieser finde sich in der Wiedergabeansicht in der rechten unteren Ecke.

Videoqualität einstellen und gemeinsame Musik-Wiedergabe

Wer viele Videos dreht, wird sich sicher über die Schnellauswahl der Videoqualität in der Statusleiste freuen. Zuvor musste diese umständlich in den Kameraeinstellungsmenüs angepasst werden, erklärt Becker. Doch nun könne direkt in der Kamera-App – zumindest ab der iPhone-Generation 11 – zwischen den gewünschten Dimensionen umgeschaltet werden. Auch die Bildrate ließe sich so verändern. Per Fingertipp auf die obere rechte Ecke wechselt man durch die verschiedenen Einstellungsvarianten. Zu Wahl stehen "HD"- und "4K"-Auflösung, sowie Bildwiederholfrequenzen mit 30 oder 60 beziehungsweise 24 oder 30 Bildern pro Sekunde,

Besitzer von Airpods oder Beats-Kopfhörern kommen mit iOS 13 außerdem in den Genuss einer gemeinsamen Musik-Wiedergabe, erklärt Andreas Floemer vom IT-Portal "t3n". Die eigene Musik lasse sich nun an mehrere kompatible Kopfhörer senden, die mit einem Gerät verbunden werden können. Dazu wischt man zunächst von oben in das iPhone-Display hinein umd das Kontrollcenter zu öffnen. Hier tippt man in der Audio-Kachel oben rechts auf das Musik-Ausgangssymbol und anschließend auf "Audio teilen".

Ebenfalls neu und an die Airpods gekoppelt sei die Vorlesefunktion für Textnachrichten, per Spracheingabe kann dann direkt darauf geantwortet werden.

Kinderschutz und digitales Wohlbefinden

Das gesunde Verhältnis zur Technologie bei sich selbst und den eigenen Kindern steht im IT-Sektor derzeit weit oben auf der Agenda. Auch beim iPhone tut sich einiges in dieser Hinsicht: "Mit iOS 12 hatte Apple die Funktion Bildschirmzeit eingeführt, seit iOS 13.3 lassen sich zudem die Nutzungslimits für Chat-Apps wie Facetime, Messages, iCloud-Kontakte und dergleichen festlegen", erklärt Floemer.

Bei der Bildschirmzeit handle es sich um eine Funktion, die anzeigt, wie lange und wie oft bestimmte Apps genutzt würden. Die neuen Limits können auch für die Geräte der Kinder festgelegt werden. Hinzu komme die Möglichkeit für Eltern, die Kontaktliste des Kindes zu beschränken, erläutert Becker. Kommunikation mit Fremden kann so unterbunden oder kontrolliert werden. Einstellen lässt sich das unter "Einstellungen" im "Bildschirmzeit"-Menü. Zudem sind iCloud-Accounts im Familienverbund organisierbar.

Effizient mit neuen Tricks

Beim Thema Effizienz empfiehlt Becker die neuen Schnellaktionen: Jede App könne nun bestimmte Aktionen auf dem Home-Screen bereitstellen, mit denen direkt an eine bestimmte Stelle in der App gesprungen werden kann. Dadurch lassen sich die übrigen Schritte, wie das Öffnen und Navigieren der App, überspringen. Schnellaktionen sind mittlerweile auch für viele Drittanbieter-Apps verfügbar. Dazu legt man den Finger länger auf ein App-Symbol oder ein Element in einer App, damit zusätzliche Aktionen eingeblendet werden.

Einen weiteren Tipp gibt Becker für iPad-Besitzer: Unter den Bedienungshilfen finden sich viele praktische Tricks für einen reibungslosen Workflow. Zum Beispiel die aktiven Ecken, mit denen sich bestimmte Aktionen oder Funktionen auf eine der vier Ecken des Bildschirms legen lassen um schnell aktiviert werden zu können. Wer Probleme mit der Texteingabe auf dem kleinen Bildschirm hat, für den hat iOS 13 laut Becker nun auch eine Lösung ergänzt: Wenn mit drei Fingern auf das iPhone-Display getippt wird, erscheint eine kleine Toolbar zum Ausschneiden, Kopieren, Einfügen oder Widerrufen von Texteingaben.

Floemer ergänzt: Mit einem Langdruck auf die Leertaste in der digitalen Tastatur verwandle sich diese in eine Art Trackpad, mit dem der Cursor blitzschnell an eine bestimmte Textstelle bewegt werden kann. Und wer am Ende des Monats nur noch wenige Megabyte Datenvolumen übrig hat, dem legt Floemer den Low-Data-Modus im iOS 13 ans Herz. Der finde sich in den Einstellungen und erlaube es, den Datenverbrauch drastisch zu reduzieren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
  • Eigene Recherche

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