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Probleme im Bett? Diese Apps sollen diskret dem Sex auf die Sprünge helfen

Hilfe aus dem Internet  

Wie Apps dem Sex auf die Sprünge helfen sollen

23.10.2020, 12:06 Uhr | mvl, t-online

Probleme im Bett? Diese Apps sollen diskret dem Sex auf die Sprünge helfen. Paar im Bett: Apps sollen bei sexuellen Problemen in der Beziehung helfen. (Quelle: imago images/yuriyzhuravov)

Paar im Bett: Apps sollen bei sexuellen Problemen in der Beziehung helfen. (Quelle: yuriyzhuravov/imago images)

Viele Menschen leiden unter sexuellen Problemen, Therapien sind teuer und es gibt eine Hemmschwelle, über derartige Dinge zu reden. Verschiedene Start-ups wollen mit Apps helfen.

Es sind Tabuthemen, die aber dennoch viele Menschen beschäftigen: Probleme mit dem eigenen Körper im sexuellen Bereich oder auch Unerfülltheit im Bett. Hilfe soll nun verstärkt aus dem Internet kommen: Verschiedene Start-ups bieten Apps an, um Betroffenen auf diskrete Weise zu helfen.

Die BBC berichtet nun über einige dieser Apps aus Großbritannien. Eine davon trägt den Name "Blueheart", Mitgründer ist Sachin Raoul. Im Gespräch mit der BBC sagt er offen, wie er auf das Thema aufmerksam geworden ist. "Verzweiflung" habe er gefühlt, als er nach einer Trennung vor einiger Zeit ein Problem mit seinem eigenen Körper festgestellt habe.

Ein weit verbreitetes Problem

Eine entsprechende professionelle Hilfe wäre sehr teuer gewesen, und so tat er sich mit Dr. Katherine Hertlein zusammen, um Blueheart zu gründen. Eine App, kostenlos dazu, die Paaren, aber auch Singles helfen soll, Probleme im sexuellen Bereich zu lösen. Die App bietet dazu Audios wie auch textbasierte Elemente an.

Das Problem ist in der Tat groß, wie die BBC berichtet: Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2017 zeigen sich nur etwa ein Drittel (34 Prozent) der Erwachsenen in Großbritannien mit ihrem Sexualleben zufrieden. 32 Prozent gaben an, ein sexuelles Problem zu haben.

Blueheart ist nicht die einzige App, die Hilfe verspricht im Vereinigten Königreich: "Lover" heißt eine andere, verantwortlich dafür zeichnet etwa Britney Blair, die wiederum klinische Psychologin und Expertin für Verhaltensmedizin ist, wie die BBC berichtet. Die App soll mithilfe eines 23 Tage laufenden Programms dabei helfen, sexuelle "Bedenken" auszuräumen, das Wohlbefinden zu steigern und auch die körperlichen Möglichkeiten zu verbessern. Auch diese App arbeitet mit Audio sowie Video.

"Sexuelle Gesundheit ist sehr wichtig und ich sehe, dass sich durch meine Arbeit die Beziehungen und Leben von Menschen verändert haben", zitiert die BBC Blair. Wie Blueheart ist Lover kostenlos, bei letzterer App lässt sich aber kostenpflichtiger Zusatzinhalt dazubuchen.

Erotikgeschichten sollen helfen

Billie Quinlan und Dr. Anna Hushlak haben im letzten Jahr die App Ferly gestartet. Diese richtet sich eher an Frauen, sie soll etwa mittels erzählter Erotikgeschichten sowie der Anleitung für Übungen helfen, Vergnügen zu entdecken und Probleme auszuräumen.

Was nützen solche Apps aber tatsächlich? Der Experte Silva Neves ist zunächst positiv eingestellt, wie er sich gegenüber der BBC äußerte. Es könnte Vorteile geben für Betroffene, eben besonders für solche, die sich keine teure Therapie leisten können.

Wie wirkte sich aber die Corona-Krise bislang auf die Apps aus? Während des Lockdowns habe sich der Zugriff auf einige dieser Programme erhöht, berichtet die BBC.

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