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Das könnte es auf Apples WWDC zu sehen geben

Von t-online, jnm

28.05.2021Lesedauer: 3 Min.
Die Einladung zur WWDC spiegelt sich im Apple-Logo: Was auf der Entwicklerkonferenz im Juni gezeigt werden könnte
Die Einladung zur WWDC spiegelt sich im Apple-Logo: Was auf der Entwicklerkonferenz im Juni gezeigt werden könnte (Quelle: xim.gs/imago-images-bilder)
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Anfang Juni startet Apples Entwicklerkonferenz WWDC, zum zweiten mal rein digital. Vor allem wird es dort um iOS 15 gehen – es könnten aber auch neue Geräte vorgestellt werden. Ein Überblick zu den spannendsten Neuigkeiten.

Einmal im Jahr lädt Apple Entwickler aus aller Welt zur World Wide Developer Conference oder kurz WWDC, wie sie eigentlich nur genannt wird. Hier stellt das Unternehmen über mehrere Tage in Workshops Funktionen seiner nächsten Versionen von iOS, iPadOS, MacOS sowie watchOS und tvOS vor, die in der Regel dann etwa drei Monate später veröffentlicht werden.


iOS 14 – Das sind die neuen Funktionen

Ein iPhone mit iOS 14: Die für den Alltag vermutlich wichtigste Änderung des neuen Betriebssystems ist, dass der Startbildschirm erstmals verändert wurde. Jetzt können etwa auch größere Widgets direkt auf dem Home-Bildschirm platziert werden. So lässt sich etwa der Kalender mit mehr Informationen anzeigen – oder die Fitness-App. In den kommenden Tagen und Wochen dürften noch viele weitere Widgets folgen.
Die weitere große Neuerung auf dem Home-Bildschirm ist die App-Bibliothek: Wer auf seinem Home-Bildschirm ganz nach rechts wischt, findet sie dort ab sofort automatisch. Hier sind alle Apps in Ordnern zusammengefasst. Sucht man eine bestimmte App kann man sich die zuletzt hinzugefügten anzeigen lassen – oder durch eine alphabetisch sortierte Liste blättern
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So stellt Apple sicher, dass Apps und Programme dann rechtzeitig angepasst sind und neue Funktionen teilweise bereits verwendet werden. Für normale Apple-Nutzer ist das Event aber dennoch auch interessant: So beginnt die mehrtägige Konferenz stets mit einer großen Keynote, bei der nicht selten auch überraschend neue Geräte oder Dienste vorgestellt werden.

Außerdem erfahren Nutzer bereits vorab, welche neuen Funktionen in iOS 15 stecken, das im Herbst dann für die Allgemeinheit verfügbar gemacht wird. Was Experten aktuell vermuten.

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Was steckt in iOS 15?

Viel ist derzeit noch nicht bekannt. Allerdings hatte der stets gut informierte Journalist Mark Gurman von Bloomberg bereits im April einige Details verraten. Eine große Neuerung werde demnach etwa der Umgang mit Notifications, also den unterschiedlichen Mitteilungs-Einblendungen sein. So sollen Nutzer besser einstellen können, wann sie welche Hinweise erhalten – etwa indem sie den Status "arbeiten", "schlafen" oder einen beliebigen anderen vergeben – und die Notifications jeweils anpassen.

Außerdem können passend dazu automatische Antworten auf Nachrichten verschickt werden, passend zum jeweilig vergebenen Status. Auch die Standard-Nachrichten-App iMessage soll außerdem weiter in Richtung eines sozialen Netzwerks ausgebaut werden.

Aus weniger verlässlicher Quelle stammt zudem die Info, dass Apple an einer Speise-Tracking-Erweiterung für Health arbeite, wie man es etwa von MyFitnessPal kennt.

Größere Änderungen fürs iPad

Größer sollen übrigens die Änderungen für iPadOS ausfallen. Das Tablet-Betriebssystem gleicht iOS in den meisten Funktionen zwar, bietet aber auch ein paar Besonderheiten für das größere Display. Laut Mark Gurman soll der Homescreen sich deutlich ändern – etwa durch Widgeterweiterungen, die es beim iPhone bereits seit iOS 14 gibt.

In Bezug auf das iPad dürfte allerdings die größte Spannung bei einem anderen Thema liegen: Kommen Fincal Cut, Logic Pro und Xcode endlich fürs iPad Pro? Derzeit gibt es in Xcode tatsächlich noch gar keine Möglichkeit, eine App ausschließlich für das iPad Pro anzubieten. Doch das könnte sich mit der kommenden Xcode-Version ändern – etwa indem Apps an das Vorhandensein des M1-Chips geknüpft werden. Insbesondere im Hinblick auf das aktuelle, extrem leistungsfähige iPad Pro stellt sich die Frage nach Apples Pro-Anwendungen lauter denn je.

Über Apples sonstige Systeme wie watchOS, tvOS oder die HomePods ist derzeit nichts bekannt – auch Neuigkeiten zur kommenden Version des MacOS-Systems fehlen bislang – außer der Info, dass sie MacOS 12 heißen soll.

Neue MacBook Pros und vielleicht mehr?

Was neue Geräte anbelangt, ist die WWDC stets eine Wundertüte: Mal gibt es spannende oder sogar überraschende Neuvorstellungen, mal auch gar nichts. In diesem Jahr wird allgemein mit einem neuen MacBook Pro gerechnet.

Denn das Ende 2020 vorgestellte Modell mit neuem M1-Chip ist lediglich das Einstiegsmodell. Noch fehlen Updates für die leistungsfäigeren Modelle. Der bekannte Apple-Leaker Jon Proser ist sich sicher, dass etwas entsprechendes bei der Keynote vorgestellt werden wird:

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Konkret wird vermutet, dass ein Modell mit 14-Zoll- und mit 16-Zoll-Display gezeigt werden soll. Außerdem sollen die "großen" MacBook Pros auch über einen HDMI-Anschluss sowie erstmals seit Jahren wieder über einen Kartenleser verfügen.

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