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Vor 75 Jahren erfand Konrad Zuse den Computer

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 12.05.2016Lesedauer: 3 Min.
Nachbau des Z3, Erfinder Konrad Zuse
Nachbau des Z3, Erfinder Konrad Zuse (Quelle: /dpa-bilder)
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Konrad Zuse hat 1941 mit der Erfindung des Computers Z3 in Berlin den Startschuss f├╝r ein neues Zeitalter gegeben: Der Zuse-Rechner gilt als erster funktionsf├Ąhiger Universalrechner der Welt. Das Original wurde bei einem Bombenangriff am 21. Dezember 1943 zerst├Ârt, im Deutschen Museum in M├╝nchen steht ein Nachbau. Am 12. Mai 2016 feierte der Z3 seinen 75. Geburtstag.

Der Bauingenieur Konrad Zuse (1910-1995) wollte eine Maschine entwickeln, die ihm Statik-Berechnungen abnimmt. Diese waren mit damaligen Mitteln sehr aufw├Ąndig, lie├čen sich aber gut formalisieren ÔÇô waren also sehr gut geeignet, von einer Automatik ├╝bernommen zu werden.


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Dem Z3 gingen Z1 und Z2 voraus. Der Z1 war noch nicht zuverl├Ąssig genug, weil sich zeitweise Schaltglieder verhakten. Auch er wurde im Krieg zerst├Ârt. Der Z2 war ein reines ├ťbergangsmodell.

Den USA weit voraus

Das Ger├Ąt war so gro├č wie eine Wohnzimmerschrankwand, wog mehr als eine Tonne und konnte in drei Sekunden multiplizieren, dividieren und Quadratwurzeln ziehen. Wie moderne Rechner heute verwendete der Z3 bereits das bin├Ąre Zahlensystem (Zustand 0 und 1). Die Speicherkapazit├Ąt betrug 64 Worte. Er war au├čerdem bereits von der Systemarchitektur her auf Ein- und Ausgabeger├Ąte eingerichtet. Damit war Zuse der Entwicklung in den USA deutlich voraus. Beim Universalcomputer ENIAC I, der 1946 von US-Forschern vorgestellt wurde, mussten f├╝r jede Programm├Ąnderung noch die technischen Komponenten neu verkabelt werden.

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Vor 75 Jahren pr├Ąsentierte der bei den Henschel-Flugzeugwerken angestellte Zuse seinen Rechner nur vor ein paar Wissenschaftlern in seiner Werkstatt in Berlin-Kreuzberg. "Das gro├če Echo blieb aber aus: keine Presse, keine Weltsensation ÔÇô es herrschte Krieg", begr├╝ndete dies Horst Zuse, der ├Ąlteste Sohn des PC-Vision├Ąrs, der sich sp├Ąter des technischen Erbes seines Vaters annahm.

Zuse-Rechner spielten keine milit├Ąrische Rolle

Konrad Zuse wurde zwar w├Ąhrend des Krieges auch finanziell von der R├╝stungsindustrie gef├Ârdert, doch spielten die Zuse-Rechner milit├Ąrisch keine Rolle mehr. Nach dem Kriegsende versuchte Zuse, sich ein Patent f├╝r die Erfindung des Computers erteilen zu lassen, doch auch er scheiterte 1967 beim Bundespatentgericht.

W├Ąhrend Zuse quasi als Alleink├Ąmpfer in Deutschland agierte, l├Âste der im Vergleich zu den Zuse-Rechnern konzeptionell unterlegene ENIAC I in den USA ein st├╝rmische Entwicklung aus, die letztlich zur Geburt des Silicon Valley in Kalifornien f├╝hrte, weil das US-Milit├Ąr Firmen wie Hewlett-Packard mit Gro├čauftr├Ągen versorgte.

Smartphone schneller als Supercomputer

Der Z3 ist mit heutigen Computern kaum noch vergleichbar. Selbst ein Smartphone wie das iPhone 6 sei schon etwa 1500 Mal schneller als der erste Supercomputer "Era Cray-1" aus den 80er Jahren, sagte der britische Wissenschaftler Tony Hey, der bis 2014 bei Microsoft gearbeitet hatte. Viele Dinge wie die Genomforschung, die Erforschung der Ozeane oder die Suche nach Heilmitteln f├╝r Krankheiten wie Krebs seien ohne die verf├╝gbare Rechenleistung und die riesigen Datenbest├Ąnde nicht denkbar.

Dabei k├Ânnte die Entwicklung zum Teil auch der Bequemlichkeit geschuldet gewesen sein. Konrad Zuse habe sich selbst immer wieder gern als "Bummelstudent" beschrieben, berichtete der Mathematiker Yannis Kevrekidis von der Princeton University. Nur die mathematischen Aufgaben hielten ihn davon ab, das Stadtleben von Berlin zu genie├čen. M├Âglicherweise seien deshalb die Algorithmen erfunden worden, "damit man nicht mehr alles selbst berechnen musste".

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