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Online-Spiel will Nutzer für Fake News sensibilisieren

Falschnachrichten im Netz  

Online-Spiel will Nutzer für Fake News sensibilisieren

21.02.2018, 13:13 Uhr | AFP

. Der Begriff "Fake-News" für Falschnachrichten steht im neuen Duden: Durch ein Online-Spiel sollen Nutzer lernen, Falschnachrichten zu erkennen. (Quelle: dpa/Jens Kalaene)

Der Begriff "Fake-News" für Falschnachrichten steht im neuen Duden: Durch ein Online-Spiel sollen Nutzer lernen, Falschnachrichten zu erkennen. (Quelle: Jens Kalaene/dpa)

In einem Online-Spiel sollen Nutzer lernen, Falschnachrichten zu erkennen. Dabei erstellen die Spieler eigene Fake News und bringen sie in Umlauf. Die Idee dahinter: Nur wer seinen Gegner kennt, kann ihn schlagen.

Ein Team aus Forschern der Universität Cambridge hat in Zusammenarbeit mit einem niederländischen Journalisten-Netzwerk ein Online-Spiel entwickelt, um Nutzer für Fake News zu sensibilisieren. Seit Dienstag ist die Spiele-Website online.

Auf der Website "fakenewsgame.org" werden die Teilnehmer ermutigt, eine Öffentlichkeit für ihre Fake-News-Seiten zu schaffen und durch die Manipulation von Inhalten Angst, Wut und Misstrauen zu schüren. Sie können etwa polarisierende Lügen veröffentlichen, Twitter-Bots kreieren oder Verschwörungstheorien verbreiten.

Wer Techniken der Fälschung kennt, kann sie auch durchschauen

"Wenn man weiß, was es bedeutet, sich in die Rolle von jemandem hineinzuversetzen, der aktiv versucht, dich zu täuschen, sollte dies deine Fähigkeit befördern, Techniken der Täuschung zu erkennen und diesen zu widerstehen", erklärt Sander Van der Linden von der Uni Cambridge. "Wir wollen dabei behilflich sein, 'mentale Antikörper' zu entwickeln, um sich gegen die rasante Verbreitung von Falschinformationen zu immunisieren."

In einer Studie haben Forscher der Universität herausgefunden, dass es wie ein "psychologischer Impfstoff" wirke, wenn Menschen sich kurzzeitig den Taktiken der Produzenten von Falschinformationen auszusetzen.

Auch für die Ukraine ist eine Version des Spiels geplant

Versionen des Spiels sollen demnächst auch für andere Länder entwickelt werden, etwa für die Ukraine. Desinformations-Kampagnen sind dort besonders weit verbreitet.

Verwendete Quellen:

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