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Was taugen Aldis neue Billig-Laptops?

Von t-online, avr

Aktualisiert am 28.04.2020Lesedauer: 3 Min.
Der Medion Akoya E14302: Aldi verkauft den Einsteiger-Laptop für 399 Euro.
Der Medion Akoya E14302: Aldi verkauft den Einsteiger-Laptop für 399 Euro. (Quelle: Medion)
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Aldi Süd und Nord verkaufen ab dem 29. April zwei Laptops von Medion für unter 500 Euro. Im Schnellcheck zeigt sich, dass die Geräte gut ausgestattet sind. Doch es gibt auch Nachteile.

Aldi Nord und Aldi Süd bieten ab dem 29. April zwei neue Laptops von Medion an: den Medion Akoya E14302 und den E15302. Das Besondere an den Geräten ist der Preis: Den Akoya E14302 gibt es für 399 Euro, den etwas besser ausgestatteten E15302 für 499 Euro.


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Das steckt in den Laptops

Den Akoya E14302 vermarktet Medion als Einsteiger-Laptop. Das Gerät kommt mit einem AMD-Ryzen-Prozessor 3 3200U und einem 14-Zoll-Display, das in Full-HD auflösen kann. Als Arbeitsspeicher sind 8 Gigabyte (GB) verbaut, der interne Speicher ist 256 GB groß und kommt in Form eines schnellen SSD-Laufwerks. Der Akku soll laut Medion etwa acht Stunden halten.

Der Akoya E15302 ist mit einem 15,6-Zoll-Display ein wenig größer und hat mit dem AMD Ryzen 5 3500 einen stärkeren Prozessor verbaut. Der interne Speicher ist mit 512 Gigabyte zudem doppelt so groß. Der Arbeitsspeicher ist hier ebenfalls 8 Gigabyte groß, der Akku soll auch hier acht Stunden halten.

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Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Laut dem Techportal "Computerbase" können beide Laptops vor allem im Preis-Leistungs-Vergleich punkten. So kosten mit dem Medion Akoya E14302 vergleichbare Einsteiger-Laptops bei der Konkurrenz um die 40 Euro mehr. Auch der E15302 für 499 Euro sei günstiger als leistungstechnisch vergleichbare Modelle.

Anwender, die auf Privatsphäre achten, dürften sich auch über den "Privacy Mode Switch" freuen. Damit lassen sich sowohl Mikrofon als auch Kamera per Schalter deaktivieren, schreibt Medion in einer Pressemeldung.

Windows nur mit Einschränkungen

Zu bemängeln sind unter anderem die wenigen Steckplätze: So haben beide Geräte jeweils einen Kartenleser sowie einen Audio-Kombi-Anschluss, aber auch nur einen USB-3.1- und HDMI-Anschluss.

Wer die Geräte für Videospiele nutzen will, muss zudem mit Einschränkungen rechnen. Denn beide Laptops verfügen nur über integrierte Grafikeinheiten. Test zeigen aber, dass die Grafikchips bei beiden Geräten beliebte Spiele wie "Fortnite" oder "The Witcher 3" zumindest auf niedrigen bis mittleren Einstellungen abspielen können.

Als größtes Manko dürfte aber das Betriebssystem gelten: Beide Laptops haben Windows 10 Home S installiert. Dabei handelt es sich um eine Version von Windows 10, die als besonders genügsam und sicher gelten soll.

Microsoft will das aber garantieren, indem es Nutzern erlaubt, nur Software aus dem Microsoft Store zu installieren. Denn hier prüft das Unternehmen alle Apps auf Schadsoftware. Allerdings heißt es auch, dass Nutzer Browser wie Firefox oder Chrome mit Windows Home S nicht nutzen können, denn die Programme sind im Microsoft Store nicht verfügbar. Stattdessen müssen Nutzer bei Windows Home S Microsofts Edge-Browser verwenden.

Wer will, kann allerdings den S Modus dauerhaft ausschalten und zu Windows 10 Home oder Windows 10 Pro wechseln, wie Microsoft auf seiner Website schreibt. Das geht in den Einstellungen. "Das Wechseln aus dem S Modus ist kostenlos, Sie können ihn jedoch nicht wieder einschalten", schreibt Microsoft dazu.

Der Medion Akoya E14302 und der E15302 sind ab dem 29. April in allen Aldi-Süd-Filialen und online erhältlich. Kunden von Aldi Nord können die Geräte ebenfalls online bestellen. Als Garantiezeit gibt Aldi drei Jahre an.

Update 19.03.2021. Es wurde ergänzt, dass man den S Modus von Windows dauerhaft ausschalten kann. Vielen Dank für den Hinweis.

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