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Dieses Jahr virtuell: Die Hausgeräte-Trends auf der Technikmesse IFA

In diesem Jahr virtuell  

Die Hausgeräte-Trends der Technikmesse IFA

01.09.2020, 15:06 Uhr | dpa

Dieses Jahr virtuell: Die Hausgeräte-Trends auf der Technikmesse IFA. Siemens setzt mit seinen neuen Spülmaschinen auf ein smart vernetztes Zuhause.

Siemens setzt mit seinen neuen Spülmaschinen auf ein smart vernetztes Zuhause. Alle Geräte sind vernetzt – von der Einstiegs- bis hin zur Premiumklasse. Foto: Siemens Hausgeräte/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Die Elektronikmesse IFA findet in diesem Jahr für Besucher nur virtuell statt. Trotzdem versprechen Hersteller beeindruckende Technik-Neuheiten – etwa kleine Revolutionen für Haushalt und Küche.

Es ist das Technik-Event des Jahres in Deutschland. Normalerweise drängen sich binnen weniger Tage Hunderttausende durch die Messehallen am Berliner Funkturm. Aber in Zeiten von Corona ist nichts mehr normal.

Die "IFA 2020 Special Edition" (3. bis 5. September) sei eine Art "Hybridveranstaltung", erklärt Jens Heithecker, Direktor der IFA. Denn die Messe besteht in diesem Jahr aus separaten Live-Events vor Ort, die sich auf die Kernfunktionen der IFA für Fachbesucher, Händler und Aussteller konzentrieren.

Besucher können über Videos an IFA teilnehmen

Zusätzlich präsentiert die IFA sozusagen als virtuelle Verlängerung den IFA Xtended Space. Hier können Interessierte über Streaming- und on-demand-Angebote an der Messe teilnehmen und sich über die Produktneuheiten informieren. Der Besuch des IFA Xtended Space ist kostenlos und steht jedem offen.

Geräte werden mit App erweitert

Einige Hersteller von Elektrogeräten haben vorab bereits erste Neuheiten verraten. Im Mittelpunkt steht, wie auch schon in den Vorjahren, weiterhin die intelligente Vernetzung von Gerät und Mensch – bevorzugt per App.

Beispiel Miele: Der Hersteller für Küchengeräte verspricht mit seinem smarten Assistenzsystem CookAssist das perfekte Kocherlebnis – ohne angebrannten Braten oder zerkochtes Gemüse. CookAssist funktioniert über die Miele@mobile App. Per Smartphone oder Tablet werden Hobbyköche Schritt für Schritt mithilfe von einschlägigen Fotos durch den gesamten Kochprozess geführt.

Der Hersteller verspricht, dass bereits das Aufheizen der Pfanne über eine Grafik nachvollziehbar sein soll. Die Temperaturkontrolle übernimmt demnach der intelligente TempControl-Sensor, der im Kochfeld integriert ist. Ständiges Nachregulieren oder gar Anbrennen sollen damit passé sein, verspricht Miele. Voraussetzung zur Nutzung dieser Funktion ist, dass der Herd sich mit der App vernetzen kann.

Kurzer Spülgang bevor die Gäste kommen

Auch Siemens setzt weiterhin auf ein smart vernetztes Zuhause. Roland Hagenbucher, Geschäftsführer von Siemens Hausgeräte, erklärt: "Der Fokus liegt ganz klar auf smarten Hausgeräte, die den Alltag leichter machen." Als Beispiel nennt er die neuen Geschirrspüler.

Alle Geräte, von der Einstiegs- bis hin zur Premiumklasse, sind vernetzt und lassen sich via App steuern. "Dadurch ermöglichen wir Services, die im Alltag enorme Erleichterungen bieten – wie zum Beispiel unsere varioSpeed-on-demand-Funktion", sagt Hagenbucher. Damit kann der Spülprozess bei Bedarf über die App auf das Dreifache beschleunigt werden. Das kann vor allem dann hilfreich sein, wenn zum Beispiel unerwartet Gäste vor der Tür stehen. Denn die Beschleunigung funktioniert auch dann, wenn der Geschirrspüler bereits läuft.

Künstliche Intelligenz für Waschmaschinen

Samsung verspricht mit seinen neuen Waschmaschinen und Trocknern einfaches und energiesparendes Waschen und Trocknen – unterstützt durch künstliche Intelligenz. Die Geräte sollen dem Nutzer durch personalisierte Programmvorschläge und leicht verständliche Fehlermeldungen das Bedienen erleichtern. Außerdem würden sich die Geräte die bevorzugten Waschprogramme merken können und diese dem Nutzer vorschlagen.

Die gesamte Produktpalette wird zudem durch gängige Sprachassistenten wie Alexa oder Google unterstützt. Außerdem, so verspricht es Samsung, sollen sich die Waschmaschinen von fast überall über eine App starten und steuern lassen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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