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"Evil Genius 2: World Domination" im Test: Endlich mal den Schurken spielen

"Evil Genius 2: World Domination"  

Hier darf der Spieler einmal Schurke sein

08.04.2021, 08:41 Uhr | dpa

"Evil Genius 2: World Domination" im Test: Endlich mal den Schurken spielen. Szene aus dem Spiel "Evil Genius 2: World Domination": Hier schlüpfen Spieler in die Rolle des Bösewichts.  (Quelle: dpa/tmn/Rebellion Developments)

Szene aus dem Spiel "Evil Genius 2: World Domination": Hier schlüpfen Spieler in die Rolle des Bösewichts. (Quelle: Rebellion Developments/dpa/tmn)

Warum immer den James Bond spielen? Wieso nicht mal Dr. No sein? Das Aufbauspiel "Evil Genius 2" vollzieht genau diesen Rollentausch. Dabei stellt man schnell fest: Böse sein ist gar nicht so einfach. 

Hast Du genug davon mithilfe von Helden immer nur das Böse zu bekämpfen? In "Evil Genius 2: World Domination" nehmen Spielerinnen und Spieler die Rolle der Bösewichter ein. Hier sind sie mal selbst die üble Person mit größenwahnsinnigen Plänen für die Welt und ausnahmsweise mal nicht James Bond oder einer seiner Freunde.

"Evil Genius 2: World Domination" umfasst vier Kampagnen mit einem jeweils eigenen Bösewicht. Es gibt den narzisstischen Despoten Max, den muskelbepackten Wahnsinnigen Ivan, die manipulative Ex-Meisterspionin Emma und die eifrige Wissenschaftlerin Zalika. Mit jeder Hauptfigur gibt es einen eigenen Weg zur Weltherrschaft.

Doch dieser Weg ist weit. Geheime Schurkenbasen wollen errichtet, bösartige Technologien erforscht und Mitstreiter gewonnen werden – und das ist gar nicht so einfach.

Auch das Gute tritt auf den Plan

Die schwarzhumorige Aufbaustrategie setzt den Fokus auf den Ausbau der eigenen Basis. Es braucht genug Strom und Essen für die Schergen, auch die nötigen Kenntnisse und Technologien für das Training müssen erforscht werden. Mit Gaunereien erhöht man den Kontostand und macht sich in der Welt bekannt. Vom Publisher angekündigte Szenarien sind etwa eine Entführung der Royal Family oder die Vernichtung Alaskas.

Die kriminellen Machenschaften rufen natürlich auch das Gute in Form von Agenten auf den Plan, die immer wieder an der Tür klopfen und versuchen, die Pläne zur Weltherrschaft zu vereiteln. Zwar dient ein eigens gebautes Kasino als Tarnmanöver und Einnahmequelle um einen gutmütigen Eindruck zu erwecken, doch neben den Touristen lassen sich nicht alle Agenten täuschen.

Neu im Gegensatz zum Vorgänger von 2004 ist hier, dass man nun viele verschiedene Möglichkeiten zum Abwimmeln, Bekämpfen oder Beeinflussen der Agenten hat. "Evil Genius 2: World Domination" gibt es für den PC und kostet rund 36 Euro.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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