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US-Bundesstaaten mischen sich in App-Store-Streit ein

Von dpa
28.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Der "Fortnite"-Entwickler Epic bekommt in seinem App-Store-Streit mit Apple Unterst├╝tzung.
Der "Fortnite"-Entwickler Epic bekommt in seinem App-Store-Streit mit Apple Unterst├╝tzung. (Quelle: Fabian Sommer/dpa./dpa)
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San Francisco (dpa) - Der "Fortnite"-Entwickler Epic bekommt in seinem App-Store-Streit mit Apple Unterst├╝tzung von 35 US-Bundesstaaten.

In einer Stellungnahme als "Freunde des Gerichts" riefen sie dazu auf, im Berufungsverfahren das weitgehend zu Gunsten von Apple ausgefallene Urteil vom vergangenen Jahr zu kippen.

Die Generalstaatsanw├Ąlte der Bundesstaaten argumentieren unter anderem, dass die Interpretation der US-Anti-Monopolgesetzen durch die kalifornische Bezirksrichterin Yvonne Gonzalez Rogers die k├╝nftige Durchsetzung von Wettbewerbsregeln gef├Ąhrde.

Epic wollte in dem urspr├╝nglichen Prozess vor dem Bezirksgericht das Recht erstreiten, auf dem iPhone einen eigenen App Store betreiben zu d├╝rfen - und scheiterte damit. Epic habe nicht beweisen k├Ânnen, dass Apple wie ein Monopolist agiere, urteilte die Bezirksrichterin Gonzalez Rogers. Sie entschied zugleich, dass Apple Entwicklern nicht mehr verbieten darf, Nutzer auf M├Âglichkeiten zum g├╝nstigeren Kauf der Artikel au├čerhalb des App Stores hinzuweisen. Diese Regelung wurde jedoch vom Berufungsgericht bis auf Weiteres auf Eis gelegt.

Microsoft bezieht Stellung

Auch Microsoft - einst selbst im Visier von Kartellw├Ąchtern - ├Ąu├čerste sich als "Freund des Gerichts" zu Gunsten von Epic. Der Software-Riese, der mit seiner Xbox-Konsole und diversen Spiele-Studios im Gaming-Gesch├Ąft aktiv ist, verwies unter anderem auf Apples Einfluss als "Torw├Ąchter" im App Store.

Die US-Regierung erkl├Ąrte in seinem Beitrag beim Berufungsgericht, es unterst├╝tze keine der beiden Parteien. Ihre Forderung, die Anti-Monopol-Vorgaben anders anzuwenden als Richterin Gonzalez Rogers, k├Ânnte am Ende aber eher Epic zugute kommen. Washington verst├Ąrkte zuletzt die Wettbewerbsaufsicht bei gro├čen Tech-Konzernen.

Bei dem Konflikt geht es letztlich darum, ob Apples hauseigener App Store weiter der einzige Ort bleibt, aus dem Anwendungen auf das iPhone geladen werden k├Ânnen. Im Mittelpunkt stehen auch die Geb├╝hren von 30 oder 15 Prozent, die Anbieter bei digitalen Gesch├Ąften ├╝ber die Apps an Apple zahlen m├╝ssen.

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