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Fehler im Filter: Facebook zensiert US-Unabhängigkeitserklärung

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Historisches Dokument  

Facebook zensiert amerikanische Unabhängigkeitserklärung

05.07.2018, 14:34 Uhr | dpa

Fehler im Filter: Facebook zensiert US-Unabhängigkeitserklärung. Facebook-Logo: Die Filtersoftware des sozialen Netzwerks macht immer wieder Fehler.  (Quelle: Reuters/Dado Ruvic/Illustration)

Facebook-Logo: Die Filtersoftware des sozialen Netzwerks macht immer wieder Fehler und zensiert die falschen Inhalte. (Quelle: Dado Ruvic/Illustration/Reuters)

Facebook hat Zitate aus der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gelöscht. Hintergrund dürften rassistische Äußerungen in dem historischen Dokument sein.

Ein US-Zeitung fand es eine gute Idee, ihre Facebook-Fans zum 4. Juli die Unabhängigkeitserklärung lesen zu lassen. Doch die Software des Online-Netzwerks spürte in dem historischen Dokument Hassrede auf und löschte die Passage. 

In dem entfernten Abschnitt war unter anderem die Rede von "gnadenlosen Indianer-Wilden, deren bekannte Art der Kriegsführung es ist, alle ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht und Stand zu vernichten".

Facebook entschuldigt sich für Fehler

Die Erklärung wurde von "The Vindicator" häppchenweise bei Facebook veröffentlicht. Der zehnte von zwölf Teilen erschien allerdings nicht – und von Facebook kam die Mitteilung, dass er gegen die Regeln zu Hassrede verstieß. "Um ehrlich zu sein, enthält diese Passage so einiges, was als Hassrede eingestuft werden kann", räumte die Zeitung ein. Einen Tag später entschuldigte sich Facebook für einen "Fehler" und gab den Post frei.

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Das weltgrößte Online-Netzwerk steht seit Jahren unter Druck, mehr gegen Hassrede und Beleidigungen zu unternehmen. Facebook setzt dafür verstärkt automatisierte Software ein und betont, dass immer mehr Posts herausgefiltert werden, noch bevor Nutzer sie zu sehen bekommen. In der Vergangenheit hatte sich Facebook wiederholt entschuldigen müssen, nachdem Kunstwerke und historische Fotos wegen der Darstellung von Nacktheit zeitweise entfernt worden waren.

Große Internetplattformen wie Facebook, Twitter und YouTube setzen vermehrt auf Filtersoftware, um illegale oder verstörende Inhalte von ihren Seiten zu entfernen. Diese Programme treffen aber immer wieder fragwürdige Entscheidungen und gelten als fehleranfällig. Darüber hinaus werden auch menschliche Moderatoren und Löschteams beschäftigt.  

Verwendete Quellen:
  • dpa

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