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"Werden Apples Lösegeld nicht zahlen"

Von dpa, t-online, avr

Aktualisiert am 20.06.2020Lesedauer: 2 Min.
Das App-Store-Logo: Wer Apps in Apples App Store verkauft, muss eine Gebühr zahlen.
Das App-Store-Logo: Wer Apps in Apples App Store verkauft, muss eine Gebühr zahlen. (Quelle: Silas Stein/dpa)
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Wer in Apples Store Apps kostenpflichtig anbietet, muss eine Gebühr zahlen. Ein Anbieter wollte das nun mit einem Trick vermeiden – zum Ärger des Tech-Giganten.

Unmittelbar vor Apples wichtiger Entwicklerkonferenz WWDC hat sich die Debatte um die Abgaben im App Store des Konzerns zugespitzt. Auslöser ist der Streit zwischen Apple und den Entwicklern der E-Mail-App "Hey".


Warnung vor Infektion: So sieht die App zur Corona-Bekämpfung aus

Im Appstore von Apple ist die Warn-App seit heute verfügbar. Achtung: Derzeit muss tatsächlich noch nach "corona-warn-app" gesucht werden, um die richtige App zu finden. Die Suche wurde offenbar noch nicht optimiert.
So sieht das Symbol der deutschen Corona-Warnapp auf dem iPhone aus. Der Aufbau des Programms sieht auf Android genauso aus.
+7

Der Grund: Der iPhone-Konzern verbannte die Anwendung mit dem kostenpflichtigen Dienst aus seiner Download-Plattform, weil sie keine Möglichkeit bietet, ein Abo direkt in der App abzuschließen.

Wie Firmen die Abgabe vermeiden

Apple verlangt aber eine Kommission von 30 Prozent, wenn Apps oder digitale Dienstleistungen auf der Plattform des Konzerns verkauft werden. Bei länger laufenden Abos sinkt der Anteil auf 15 Prozent. Zugleich richteten sich einige Anbieter wie zum Beispiel Netflix so ein, dass sie die Abos auf ihrer eigenen Website verkaufen – und Nutzer sich dann in der App auf dem Apple-Gerät nur anmelden müssen. In diesem Fall wird keine Abgabe an Apple fällig.

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Auf dieses Modell wollte auch die Entwicklerfirma Basecamp mit ihrer "Hey"-App zurückgreifen. Apple ließ die Anwendung auch zunächst in den App Store. Doch bei einem Update hieß es dann wenige Tage später, die App verstoße gegen die Regeln der Plattform. Apple argumentiert unter anderem, dass die Netflix-Ausnahme nur für sogenannte Reader-Apps mit Inhalten wie Musik, Video und E-Books gelte. "Für E-Mail gab es nie eine Ausnahme von den Regeln", sagte Marketingchef Phil Schiller dem Technologieblog "TechCrunch" am Freitag.

Basecamp weigert sich "Lösegeld" zu zahlen

Nach den aktuellen Regeln müsste Basecamp den Nutzern zusätzlich die Möglichkeit anbieten, das ab 99 Dollar pro Jahr bepreiste Abo zusätzlich auch direkt zum Kauf in der App anzubieten. Bei diesen Käufen würde – anders als auf der Website – eine Abgabe an Apple fällig. Basecamp könnte das Abo in der App dann teurer als im Web verkaufen, um dies auszugleichen.

Eine andere Möglichkeit wäre, in der App eine kostenlose Basis-Funktionalität anzubieten – und das Bezahl-Upgrade auf der eigenen Website. Basecamps Technikchef David Heinemeier Hansson gab sich jedoch unnachgiebig: "Es besteht verdammt nochmal keine Chance, dass wir Apples Lösegeld bezahlen werden", schrie er. Zudem bezeichnete er Apple als "Gangster" und die Praktik als "zutiefst pervers beleidigend und unfair."

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Die Kontroverse entzündete sich ausgerechnet in der Woche, in der die EU-Kommission ein Ermittlungsverfahren gegen Apple wegen der App-Store-Regeln einleitete. Es geht auf eine Beschwerde des Musikdienstes Spotify zurück. Der Musikstreaming-Marktführer kritisiert, die Abgabe von 15 bis 30 Prozent auf die Abo-Erlöse benachteilige ihn, weil Apple als Plattform-Betreiber bei seinem konkurrierenden Dienst Apple Music die gesamten Einnahmen bekomme.

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