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Jugendschützer wollen großes Pornoportal sperren

Von t-online, avr

Aktualisiert am 19.06.2021Lesedauer: 2 Min.
Ein Nutzer schaut einen erotischen Film (Symbolbild): Die KJM will eine große Pornoplattform in Deutschland sperren.
Ein Nutzer schaut einen erotischen Film (Symbolbild): Die KJM will eine große Pornoplattform in Deutschland sperren. (Quelle: imago-images-bilder)
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Pornoplattformen können monatlich Millionen Aufrufe verzeichnen. Die Kommission für Jugendschutz will nun gegen ein großes, deutschsprachiges Portal eine Sperre verhängen. Grund dafür seien "jugendgefährdende Inhalte".

Die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) hat in einem von der Landesanstalt für Medien NRW geführten Verfahren angeordnet, eine große deutschsprachige Pornoplattform zu sperren. Das schreibt die KJM in einer Pressemitteilung am Donnerstag. Die Seite wäre damit in Deutschland nicht mehr ohne Weiteres erreichbar.


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Grund dafür seien "zahlreiche Verstößen gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag". So mache die Plattform "in zahlreichen User-Profilen offensichtlich schwer jugendgefährdende sowie entwicklungsbeeinträchtigende pornografische Inhalte" für alle Nutzer frei zugänglich, "ohne dass der Zugang so beschränkt wird, dass nur Erwachsene darauf zugreifen können", schreibt die KJM.

"Es geht nicht um moralische Bewertung"

Auf Anfrage von t-online zu den Vorwürfen schrieb die KJM, dass es im Fall nicht um "moralische Bewertung von legalen pornografischen Inhalten, sondern die Umsetzung, beziehungsweise das Fehlen der Jugendschutz-Vorkehrungen der Plattformen" gehe.

Zudem verwies die KJM auf eine Aussage ihres Vorsitzenden Marc Jan Eumann. Der sagt unter anderem: "Diese Plattformen haben keine Jugendschutz-Vorkehrungen und das ist für Kinder und Jugendliche gefährlich. (...) Anbieter müssen sich dafür einsetzen, dass Kinder und Jugendliche keinen Zugriff auf die Inhalte bekommen"."

Laut Eumann müssen die Plattformen eine "geschlossene Benutzergruppe für Erwachsene herstellen, damit nur Erwachsene Zugriff auf diese Inhalte haben". Und: "Elterliche Kontrolle ist durch die zunehmende Mobilnutzung schwerer und wir alle brauchen Anbieter, die ihrer Verantwortung gerecht werden."

Namen der Plattform nicht genannt

Den Namen der Plattform nannte die KJM auf Anfrage von t-online nicht. Allerdings gibt sie in der Meldung an, dass die Kommission bereits im März 2020 das Angebot des Pornoportals geprüft, Verstöße gefunden und eine Beanstandung ausgesprochen "sowie die Verbreitung in der aktuellen Form untersagt" habe.

Vermutlich handelt es sich darum um die Plattform xHamster. Laut einem Bericht der Fachseite "Medienkorrespondenz" vom September 2020 habe die KJM im März 2020 das Angebot von xHamster beanstandet und dessen Verbreitung in der jetzigen Form untersagt.

Host-Provider sollen Seite sperren

Recherchen des Online-Magazins "Vice" vom Oktober 2020 zeigten zudem, dass Fotos von Minderjährigen auf xHamster vom freiwilligen Moderatoren-Team im Zweifel geduldet wurden. Mehr dazu lesen Sie hier.

"Da es jedoch nicht gelang, die Anbieterin zu einer Anpassung des Angebots zu bewegen, nimmt die KJM nun den Host-Provider in die Pflicht", schreibt die KJM. Das bedeutet, dass die Website für deutsche Nutzer gesperrt werden würde. Die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.

Update 19.06.2021: Der Artikel wurde mit Stellungnahmen der KJM ergänzt.

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Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der KJM
  • Medienkorrespondenz: "LfM gegen Porno-Portale: Prozess vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf"
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