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Verbraucherzentrale warnt von Abos bei Web.de und GMX


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Verbraucherzentrale warnt vor "Klickfallen"-Abo bei GMX

Von t-online, hd

08.01.2018Lesedauer: 3 Min.
GMX-Webseite: Verbraucherschützer nehmen Abos unter die Lupe.
GMX-Webseite: Verbraucherschützer nehmen Abos unter die Lupe. (Quelle: imago-images-bilder)
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Die Verbraucherzentrale Bayern warnt vor kostenpflichtigen Abos der E-Mail-Anbieter GMX und Web.de. Nutzer würden ungewollt mit einem Klick drei kostenpflichtige Abos abschließen. Der Anbieter wehrt sich gegen die Vorwürfe.

Die Warnung der Verbraucherzentrale Bayern klingt eindeutig: Auf Werbeseiten der E-Mail-Anbieter GMX und Web.de würden Verbraucher zum Teil unbeabsichtigt mit nur einem Klick drei verschiedene Verträge abschließen. Dabei bestehe die Gefahr, bei Kündigung oder Widerruf einen oder mehrere Verträge zu übersehen.

Seit Dezember 2017 bewerben die beiden E-Mail-Anbieter ein Vertragsbündel bestehend aus "GMX TopMail", beziehungsweise dem "Web.de-Club", einem 100 Gigabyte großen Onlinespeicher und einem "Cyberschutz". "Die Werbung der beiden E-Mail-Dienste von 1&1 stellt jedoch nicht klar heraus, dass es sich um drei Verträge handelt. Klicken Nutzer auf den "Kaufen"-Button, schließen sie ohne weitere Dateneingabe für jedes der drei Produkte einen separaten Vertrag ab", sagt Susanne Baumer von der Verbraucherzentrale Bayern. Die Verbraucherschützerin spricht von einer "Klickfalle".

Die Verbraucherzentrale kritisiert die Werbung von GMX und Web.de für ihre kostenpflichtigen Produkte als "verbraucherunfreundlich": "Aus unserer Sicht ist für die Nutzer nicht offensichtlich, dass sie mit nur einem Klick gleich drei Verträge abschließen. Diese müssen einzeln widerrufen oder gekündigt werden.“ So entstehe die Gefahr, dass einer oder mehrere Verträge bei der Kündigung vergessen werden und kostenpflichtig weiterlaufen. So kommen 45 Euro in sechs Monaten zusammen.

Wer bei den 1&1-Anbietern Web.de und GMX einen kostenlosen E-Mail-Account hat, bekommt oft bei der Anmeldung über die Webseite der Anbieter eine Seite mit Werbung für kostenpflichtige "Premium-Dienste", angezeigt, wie zum Beispiel für mehr Onlinespeicherplatz.

Statt des „Weiter“-Buttons ist unten rechts auf der Seite ein „Kaufen-Button“ platziert. Wer nicht genau hinsieht, klickt schnell darauf.

Verbraucherschützer warnen davor, dass Verbraucher dabei ungewollt in eine teure Abo-Falle tappen (knapp 7 Euro im Monat, fast 84 Euro pro Jahr). Web. de und GMX haben zusammen über 30 Millionen Kunden.

Die Verbraucherschützer raten: Wer auf seinem Rechner ein E-Mail-Programm einrichtet, statt im Browser die Nachrichten abzurufen, kommt direkt an sein Postfach. Zwischengeschaltete Werbeseiten tauchen nicht auf.

Wer ungewollt ein Abo abgeschlossen hat, findet auf der Seite der Verbraucherzentrale Bayern Tipps, wie man aus unbeabsichtigt abgeschlossenen Verträgen mit GMX und Web.de wieder herauskommt.

GMX erklärt die Absicht

GMX, der wie Web.de zum Anbieter 1&1 gehört, hat zu den Vorwürfen Stellung bezogen.

Darin erklärt der Anbieter, dass GMX den Nutzern "regelmäßig die Möglichkeit biete, Premiumdienste wie GMX TopMail oder das erweiterte GMX MediaCenter zu günstigen Konditionen zu testen". GMX würde zur Zeit "GMX TopMail" mit 100 Gigabyte Onlinespeicher im GMX MediaCenter und den "GMX Cyberschutz" vergünstigt anbieten.

"Wir führen alle drei Produkte auf, verlinken dreimal auf AGB und Widerruf, stellen für jedes Produkt Testzeitraum, Gebühren sowie Kündigungsfrist dar und senden drei Bestellbestätigungen zu". betont der Anbieter in einer Stellungnahme.

Drei Verträge, drei Kündigungen

Wer alle drei Verträge kündigen will, könne dies mit einem Anruf beim Kundenservice problemlos tun. Darüber hinaus sei eine separate Kündigung der drei Verträge "im Kundeninteresse": Wenn ein Nutzer beispielsweise in der kostenlosen Testphase feststellt, dass er nur eines der drei Produkte kostenpflichtig weiternutzen möchte, kann er zwei Verträge unabhängig voneinander beenden und den gewünschten Vertrag zu günstigen Konditionen weiternutzen.

Aufgrund des Hinweises der Verbraucherzentrale Bayern will GMX zusätzlich weitere Wege zur parallelen Kündigung aller drei Verträge prüfen. Darüber hinaus bietet GMX für aus Versehen getätigte Käufe seit Langem eine Kulanzregelung. "Ein Anruf oder eine E-Mail genügt, und die Verträge werden umgehend storniert – auch über die gesetzliche Frist hinaus", verspricht der Anbieter.

t-online.de ist ein Nachrichtenportal der Ströer Gruppe und redaktionell unabhängig vom E-Mail-Anbieter T-Online. t-online.de wurde im August 2015 von der Deutschen Telekom an Ströer verkauft.

Quellen und weiterführende Informationen:

- Pressemitteilung der Verbraucherzentrale Bayern

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