Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit >

HPI Identity Leak Checker: Darum sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse prüfen lassen

Jetzt online testen  

Haben Hacker und Betrüger Ihr E-Mail-Passwort?

25.01.2019, 15:37 Uhr | t-online.de, hd

HPI Identity Leak Checker: Darum sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse prüfen lassen. Geklautes Passwort (Symbolbild): Betroffene müssen einen Check machen (Quelle: imago images/SERGII IAREMENKO/SCIENCE PHOTO LIBRARY)

Geklautes Passwort (Symbolbild): Betroffene müssen einen Check machen (Quelle: SERGII IAREMENKO/SCIENCE PHOTO LIBRARY/imago images)

Nach einem Datenleck oder Hacker-Angriff landen E-Mail-Adressen, Passwörter und Log-in-Daten oft irgendwann unverschlüsselt im Netz. Experten sprechen von "Sammlungen". Ob Ihre Daten auch dabei sind, zeigt ein Online-Test. 

Nach der Entdeckung einer gigantischen illegalen Datensammlung mit der Bezeichnung "Collection #1" , haben Sicherheitsforscher des Hasso-Plattner-Instituts vier weitere Datensätze (Collection #2 bis #5) entdeckt, die insgesamt 2,2 Milliarden kopierte E-Mai-Adressen und dazugehörende Passwörter enthalten.  

Nach einem Bericht von "Heise Security" sind die neuen Datensätze insgesamt über 600 Gigabyte groß. Die Daten sind offenbar nicht komplett neu, sondern stammen zu einem einem Großteil aus älteren Leaks.

Das müssen Sie jetzt tun:

Das Hasso-Plattner-Institut bietet online einen "Identity Leak Checker" an, der nach dem jüngsten Daten-Leak einen Besucheransturm verzeichnet. In den vergangenen drei Wochen hätten mehr als 1,5 Millionen Nutzer den Service des Instituts genutzt und ihre Daten überprüfen lassen.

Nutzer können dort anhand ihrer E-Mail-Adresse kostenlos checken lassen, ob ihre Informationen in einem Datenleak auftaucht. Dabei werden auch die Datensätze der Collection 2 bis 5 überprüft.

In den vergangenen Tagen habe fast jeder zweite Nutzer darüber informiert werden müssen, dass seine E-Mail-Adresse in Verbindung mit anderen persönlichen Daten im Netz zugänglich gewesen sei, so das HPI.

Die dahinter stehende Datenbank umfasst mittlerweile mehr als 8 Milliarden korrumpierter Daten. Anfang 2019 war bekanntgeworden, dass ein Schüler aus Hessen massenhaft Daten wie E-Mail-Adressen und Handy-Nummern von Prominenten und Politikern gesammelt und im Netz veröffentlicht hatte.

Nach Eingabe der E-Mail-Adresse verschickt der Dienst an diese Adresse eine Mail mit einer Auflistung der Leaks, von denen man betroffen ist. Darin steht auch, welche Daten betroffen sind.

Verwendete Quellen:
  • Eigene Recherche
  • Nachrichtenagentur dpa

Ihre Meinung zählt!

Wir freuen uns auf angeregte und faire Diskussionen zu diesem Artikel.
Bitte beachten Sie unsere Netiquette.

Gefällt 0 Gefällt nicht0

Mehr zu den Themen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Digital > Internet & Sicherheit > Sicherheit

shopping-portal