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Kriminelle missbrauchen Ebay-Seite für Phishing-Versuch

Fake kaum erkennbar  

Kriminelle missbrauchen Ebay-Seite für Phishing-Versuch

02.03.2019, 14:10 Uhr | avr, t-online.de

 (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich die Empfänger verdächtiger E-Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So versuchen Betrüger, an unsere Daten zu kommen

Neben Angeboten und Newslettern von Online-Händlern flattern immer häufiger auch sogenannte Phishing-E-Mails in unsere Postfächer. Ziel der Online-Betrüger: Das Sammeln von Identitäten. (Quelle: SAT.1)

Phishing: So können sich die Empfänger verdächtiger E-Mails vor dem Datenklau schützen. (Quelle: SAT.1)


Kriminelle versuchen derzeit, mit Phishing-Mails an Daten von Ebay-Kunden zu kommen. Dazu missbrauchen sie die Server von Ebay selbst.

Kriminelle versuchen derzeit, mithilfe von Phishing-Mails an Log-in-Daten von Ebay-Kunden zu kommen. Um den Betrug echt aussehen zu lassen, legen sie dabei die falschen Anmelde-Seiten auf einem Ebay-Server ab. Das berichtet "heise online".

Die Kriminellen hinterlegen dafür eine gefälschte Anmelde-Seite in der Artikelbeschreibung eines Produkts. Die Artikelbeschreibung wird von Ebay so verbaut, dass sie als eigenständige Website aufgerufen wird.

Seite nutzt Ebay-Domain

Den Link zu der Website erhalten Kunden durch eine Phishing-Mail. In dieser steht laut "heise online" beispielsweise, dass Kunden einen Artikel bezahlt haben oder eine Rückabwicklung anfordern.

Wer auf den Link klickt, landet auf der gefälschten Anmelde-Seite von Ebay. Die Adresse lautet hier "ebaydesc.com". Dabei handelt es sich laut "heise online" um eine Domain, die Ebay gehört. Die Seite wird dabei sogar mit einem SSL-Zertifikat von Ebay geladen und als sichere Verbindung angezeigt. Dabei handelt es sich um das grüne Schloss, das bei vielen Browsern links oben in der Adressleiste angezeigt wird. Jedoch leitet die gefälschte Anmeldeseite die Daten nicht an Ebay weiter, sondern an die Betrüger.

Laut "heise online" ist Ebay die Masche seit Jahren bekannt. In den aktuellen Fällen scheinen Kriminelle auch gehackte Ebay-Konten für den Betrug zu nutzen.

So schützen Sie sich

Um sich vor Phishing zu schützen, sollten Sie generell Links in E-Mails vermeiden. Besuchen Sie am besten immer direkt die Webseite des jeweiligen Unternehmens oder der Bank. In diesem Fall rufen Sie manuell die Seite von Ebay auf, indem Sie "www.ebay.de" in die Adressleiste tippen. Im Ebay-Postfach finden Sie alle von Ebay versendeten Nachrichten.


Falls Sie Opfer eines Betrugs geworden sind, müssen Sie schnell handeln: Ändern Sie sofort Passwort und – wenn möglich – den Log-in-Namen. Falls Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr Konto haben, kontaktieren Sie das entsprechende Unternehmen, beziehungsweise die Bank, und bitten Sie telefonisch um eine Sperrung Ihres Accounts.

Verwendete Quellen:

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