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2.800 Stück: Diese Emojis verwenden wir immer wieder falsch

Es gibt jetzt 2.800 Stück  

Diese Emojis verwenden wir immer wieder falsch

Von Adrian Smiatek

10.04.2019, 13:15 Uhr
2.800 Stück: Diese Emojis verwenden wir immer wieder falsch. Emojis auf einem PC-Monitor: Beliebt ist "Lachen unter Tränen" (Quelle: imago images)

Emojis auf einem PC-Monitor: Beliebt ist "Lachen unter Tränen" (Quelle: imago images)

Fast Jeder verwendet täglich eines der 2.800 Emojis beim Chatten. Wussten Sie, dass die Bilder auch Probleme machen können? Und das viele immer wieder falsch verstanden werden?

Emojis sind in Chats sehr beliebt: 2017 veröffentlichte Apple eine Übersicht der beliebtesten Emojis von iPhone-, iPad- und Mac-Nutzern. Auf Platz eins: "Lachen mit Tränen in den Augen". Auch das englische Lexikon "Oxford Dictionary" wählte 2015 dieses Emoji zum "Wort des Jahres".

Der "Emojitracker" bestätigt die Apple-Statistik. Die Seite analysiert alle weltweit gesendeten Kurznachrichten auf Twitter in Echtzeit auf verwendete Emojis. Das rote Herz landet in beiden Statistiken auf Platz zwei. Während das drittmeistgenutzte Twitter-Emoji mit den Herzen als Augen positiv besetzt ist, sind Apple-Nutzer offenbar pessimistischer. Dort findet sich das weinende Emoji auf dem dritten Platz.

Diese Emojis werden oft falsch verwendet

Einer der größten Vorteile von Emojis: Jeder versteht sie – egal ob jung oder alt, Deutscher oder Chinese. Doch ist das wirklich immer so? Ursprünglich stammen die Bildchen aus Japan, deshalb kommt es manchmal zu Missverständnissen. t-online.de zeigt die verschiedenen Emoji-Varianten.

Betende Hände

 (Quelle: Hersteller) (Quelle: Hersteller)

Zwar sieht dieses Emoji auf Apple-Betriebssystemen wie ein High-Five zwischen zwei Freunden aus oder könnte Dankbarkeit ausdrücken. Tatsächlich ist damit jedoch Beten gemeint. Bei der Android-Variante ist das deutlich besser erkennbar.

Schläfriger Smiley
 (Quelle: Hersteller) (Quelle: Hersteller)
Denken Sie bei diesem Emoji an eine enttäuschte oder gar verschnupfte Person? Da liegen Sie falsch. In japanischen Mangas wird so Müdigkeit dargestellt. Schon seit mehreren Jahren wird daher über das Weglassen des Tropfens diskutiert, der immer wieder zu Missverständnissen führt.

Schläfrige Katze

 (Quelle: Hersteller) (Quelle: Hersteller)

Auch diese Katze ist müde und erschrickt sich nicht gerade vor ihrem leeren Futternapf.

Verbeugende Person

 (Quelle: Hersteller) (Quelle: Hersteller)
Diese Person ist weder müde, noch versteckt sie sich. Dieses Emoji verneigt sich gerade vor jemand.

Beschämtes Gesicht

 (Quelle: Hersteller) (Quelle: Hersteller)

Schicken Sie dieses Emoji auch gern, wenn Sie erstaunt über etwas sind? Dann übersehen Sie ein Detail: die roten Wangen. Denn das Emoji schämt sich.

Umarmen

 (Quelle: imago images) (Quelle: imago images)

Dieses freundliche Emoji sieht aus, als würde es Ihnen zuwinken. Tatsächlich soll es eine Umarmung darstellen.

Wasserpistole oder echte Waffe?

Die Bedeutung von Emojis kann sich jedoch nicht nur wegen Falschinterpretationen variieren, sondern weil sie auf den unterschiedlichen Betriebssystemen auch unterschiedlich dargestellt werden. So entschied sich Apple beispielsweise 2016 dazu, die Pistole gegen eine Wasserpistole auszutauschen. Auf Android-Geräten erschien jedoch weiterhin die normale Pistole. Heutige zeigen auch viele Android-Smartphones eine Wasserpistole. 

Ein deutlich weniger ernster Unterschied findet sich beim Burger-Emoji: Während Apple den Burger von unten nach oben in der Reihenfolge mit Salat, Fleisch, Käse und Tomate belegt, setzt Google hingegen auf Fleisch, Käse, Tomate und Salat. Offiziell heißt das Emoji übrigens "Hamburger" obwohl Käse drauf ist und es darum im Grunde "Cheeseburger" heißen müsste.

Sicherheitsrisiko 100 Emojis

Emojis können auch ein Problem darstellen: Das zeigte eine Sicherheitslücke bei Microsofts Messaging-Programm "Skype". So führten etwa 100 Emojis in "Skype for Business" beziehungsweise "Microsoft Lync" dazu, dass das Programm spürbar langsamer lief. 800 Emojis in einer Nachricht ließen den Messenger sogar einfrieren. Mittlerweile konnte die Sicherheitslücke durch ein Update geschlossen werden.

Jeder kann Emojis vorschlagen

Menschen mit Behinderung: Solche neuen Emojis kamen 2019. (Quelle: Hersteller)Menschen mit Behinderung: Solche neuen Emojis kamen 2019. (Quelle: Hersteller)

Seit 1991 werden Emojis in einem offiziellem Unicode-Konsortium beschlossen. Jeder kann die Einführung neuer Emojis beantragen, wobei die meisten heute von Apple vorgeschlagen werden. So schlug der US-Konzern auch Emojis vor, Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen zu zeigen.

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