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So kann beim Upgrade auf Windows 10 nichts schief gehen

t-online, yba, fs

Aktualisiert am 16.01.2020Lesedauer: 3 Min.
Beim Upgrade auf Windows 10 sind Datenverluste nicht ausgeschlossen – ein Backup hilft.
Beim Upgrade auf Windows 10 sind Datenverluste nicht ausgeschlossen – ein Backup hilft. (Quelle: Microsoft, Montage:t-online.de/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Mit dem Support-Aus fĂŒr Windows 7 steht fĂŒr zahlreiche Nutzer ein Zwangsumzug zu Windows 10 an. Wir erklĂ€ren, was sie zuvor beachten sollten.

Am 14. Januar 2020 endete der offizielle Support fĂŒr das fast zehn Jahre alte Betriebssystem Windows 7. Noch immer ist es auf vielen Rechnern installiert, SchĂ€tzungen gehen von einem Anteil von knapp 30 Prozent in Deutschland aus. FĂŒr diese Nutzer steht spĂ€testens im nĂ€chsten Jahr der Umzug zu einem neuen Betriebssystem an.


System-Backup: Ihre Rettung, wenn Windows 10 quer schlÀgt

Windows 7 bietet einfache Werkzeuge zur Erstellung eines kompletten System- und Daten-Backups.
Im Fenster "Eigene Dateien sichern und wiederherstellen" finden Sie auf der linken Seite verschiedene Optionen zur Datensicherung. WĂ€hlen Sie "Systemabbild erstellen".
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Linux-Systeme wie Linux Mint oder Ubuntu können eine kostenlose Alternative darstellen. Dieser Artikel stellt die Open-Source-Software leicht verstĂ€ndlich vor. Die meisten PC-Anwender werden wohl aber zu Windows 10 wechseln. Mit einem Trick kann man sich das neue Microsoft-System nĂ€mlich immer noch kostenlos besorgen (wie, haben wir hier erklĂ€rt). Nutzer sollten die Installation des neuen Betriebssystems jedoch nicht ĂŒberstĂŒrzen. Wir erklĂ€ren, was man vor dem Upgrade berĂŒcksichtigen sollte und wie der Wechsel ohne Datenverlust klappt.

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Vorbereitungen auf das Upgrade

ZunĂ€chst einmal ist es wichtig, dass der Rechner die Mindestanforderungen fĂŒr Windows 10 erfĂŒllt. Dabei sollte man ruhig konservativ sein und die Messlatte etwas höher hĂ€ngen, als Microsoft es tut. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Außerdem empfiehlt es sich, vorher ein System-Backup anzufertigen und auf einem WiederherstellungsdatentrĂ€ger zu speichern, etwa einer externen Festplatte. Allgemeine Tipps zur Datensicherung haben wir hier zusammengestellt. Wie man das Datensicherungs-Tool unter Windows 7 bedient, erklĂ€rt diese Fotoshow Schritt fĂŒr Schritt.

Warum brauche ich ein Backup?

Das Upgrade auf Windows 10 lĂ€sst die persönlichen Dateien in der Regel zwar unangetastet, allerdings ist die Installation eines neuen Betriebssystem immer ein tiefgehender Eingriff. Wenn etwas schief lĂ€uft – etwa wegen unvertrĂ€glicher Hardware und Software, Überhitzung des Notebooks oder Stromausfall – drohen massive Datenverluste. Daher rĂ€t auch Microsoft zur Sicherung des Systems und aller persönlichen Dateien.

Mit einem Systemabbild sind Sie fĂŒr alle FĂ€lle gerĂŒstet: Wenn es mit dem Upgrade nicht klappt, können Sie damit nĂ€mlich zum alten Windows zurĂŒckkehren und alle Daten wiederherstellen.

Drei Windows-Werkzeuge zur Datensicherung

Mit den Werkzeugen von Windows 7 und 8.1 können Sie drei verschiedene Arten von Backups anlegen: eine schlichte "Systemwiederherstellung", die Funktion "Sichern und Wiederherstellen" und ein komplettes "Systemabbild".

Der Vorteil der "Systemwiederherstellung": Sie wird automatisch in regelmĂ€ĂŸigen AbstĂ€nden erstellt – etwa vor jedem Windows-Update. Diese schlichte Backup-Funktion kann VerĂ€nderungen an Windows bis zu einem gewissen Datum in der Vergangenheit zwar rĂŒckgĂ€ngig machen. Persönliche Dateien schĂŒtzt die Systemwiederherstellung aber nicht.

Ihre Dokumente, Fotos und weitere persönliche Dateien können Sie mithilfe von "Sichern und Wiederherstellen" gezielt vor dem Datenverlust schĂŒtzen. System- und Programmdateien werden hier explizit ausgeschlossen. Das spart Speicherplatz. Sollte das Upgrade auf Windows 10 aber Ihr derzeitiges Betriebssystem zerschießen, ist der Reparaturaufwand ohne ein komplettes Backup entsprechend höher.

VollstÀndiges Systemabbild erstellen

FĂŒr eine umfassende Sicherung aller Dateien, Programme und Systemeinstellungen ist das "Systemabbild" gedacht. Die Funktion spiegelt den Gesamtzustand des Systems und stellt sicher, dass nichts verloren geht.

Der Nachteil: Das sogenannte Image benötigt sehr viel Speicherplatz. Außerdem lassen sich anschließend keine einzelnen Dateien aus dem Image herausziehen. Bei der Wiederherstellung heißt es also: ganz oder gar nicht.

Ein Backup gehört nicht auf die Festplatte: Ihr Backup sollten Sie direkt auf einer externen Festplatte, DVD oder Blu-ray Disc speichern. Da ein Abbild des kompletten Systemlaufwerks aber leicht 30 bis 100 Gigabyte und mehr Speicherplatz in Anspruch nimmt, empfehlen wir eine externe Festplatte mit mindestens 200 Gigabyte freiem Speicherplatz.

Windows sichern, so geht's:

  • Die Datensicherung starten Sie ĂŒber die Systemsteuerung von Windows.
  • Im Bereich "System und Sicherheit" finden Sie den Eintrag "Sichern und Wiederherstellen".
  • Anschließend können Sie entscheiden, ob Sie ein komplettes Systemabbild erstellen wollen oder nur ein Backup Ihrer persönlichen Dateien anlegen möchten.
  • FĂŒr Letzteres entfernen Sie das HĂ€kchen bei "Systemabbild erstellen" und wĂ€hlen Sie die benutzerdefinierten Einstellungen.

Eine Schritt-fĂŒr-Schritt-Anleitung zur Erstellung eines kompletten Systemabbildes finden Sie in unserer Foto-Show.

Weitere Artikel


Reparatur-CD nicht vergessen

Sollte Windows nicht mehr starten, nĂŒtzt auch ein komplettes System-Backup wenig. In diesem Fall ist eine bootfĂ€hige Reparatur-CD/DVD die Rettung. Der SystemreparaturdatentrĂ€ger startet ein Mini-Windows fĂŒr derartige NotfĂ€lle. Zusammen mit einem Systemabbild auf einer USB-Festplatte bleibt Ihnen dann sogar bei einem Totalschaden Ihres Rechners ein kompletter Datenverlust erspart.

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