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So sch├╝tzen Sie Ihren PC vor Viren und Trojanern

Von dpa
Aktualisiert am 30.10.2018Lesedauer: 3 Min.
Windows 10-Hintergrund: Windows 10 verf├╝gt bereits ├╝ber Sicherheitsprogramme wie den Windows Defender und eine Firewall.
Windows 10-Hintergrund: Windows 10 verf├╝gt bereits ├╝ber Sicherheitsprogramme wie den Windows Defender und eine Firewall. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn-bilder)
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Viren, Trojaner, Passwortklau ÔÇô es gibt viele Bedrohungen f├╝r Windows-Rechner. Mit ein paar Einstellungen, Zusatzprogrammen und Verhaltensregeln l├Ąsst sich die Sicherheit des heimischen PC deutlich erh├Âhen. Sieben Tipps f├╝r mehr Sicherheit.

1. Eingeschr├Ąnkte Rechte mit der Benutzerkontensteuerung

Schadsoftware sollte nicht direkt Zugang zu wichtigen Einstellungen haben. Dabei hilft es, beim angemeldeten Nutzer nur eingeschr├Ąnkte Rechte zuzulassen. "Seien Sie nicht immer als Admin angemeldet, f├╝r die normale PC-Nutzung reicht ein eingeschr├Ąnktes Benutzerkonto aus", sagt Viktor Schr├Âder, Leiter IT-Services von der Gesellschaft f├╝r Informatik. Windows 10-Nutzer k├Ânnen unter "Einstellungen/Konten" einen lokalen, eingeschr├Ąnkten Benutzer erstellen, dieser sollte dann bei der Windows-Anmeldung verwendet werden. "So verringert man das Risiko, dass unerw├╝nschte Software installiert oder gestartet werden kann", sagt Schr├Âder.

2. Sch├Ądlinge fernhalten


Fotoshow: Tipps f├╝r einen sicheren Windows-Rechner

Windows 10-Hintergrund
Router
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Eine gute Antiviren-Software sollte f├╝r alle Anwender Pflicht sein. Der in Windows 10 enthaltene Defender bietet einen guten Grundschutz. "Wer ganz sichergehen m├Âchte, sollte ├╝ber eine umfassende Sicherheitssuite nachdenken", sagt Schr├Âder. Dabei sollte man es aber nicht zu gut meinen. "Man sollte darauf achten, dass nicht mehrere Antivirenprogramme installiert sind." Im schlimmsten Fall k├Ânne der PC sonst sogar den Dienst vollst├Ąndig quittieren.

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3. Unerw├╝nschte Anfragen blocken mit der Windows-Firewall

Viele Attacken aus dem Internet geschehen im Hintergrund, ohne dass die Nutzer aktiv im Internet sind. Einen Teil dieser versteckten, unberechtigten Systemzugriffe kann eine Firewall blockieren. Windows 10 liefert diese schon unter "Defender Security Center/Firewall & Netzwerkschutz" mit. Sie erlaubt nur bestimmte ausgehende und ankommende Verbindungen und sch├╝tzt so den Rechner.

4. Windows auf dem neuesten Stand halten

Ein gro├čer Schwachpunkt bei der PC-Sicherheit sind Sicherheitsl├╝cken in Windows oder anderer Anwendungssoftware. Sch├Ądlinge und Hacker nutzen die Eintrittspunkte gezielt f├╝r Angriffe. "Privatanwender sollten darauf achten, Windows und andere Software auf dem aktuellen Stand zu halten", sagt Matthias G├Ąrtner vom Bundesamt f├╝r Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Zu den wichtigsten Updates geh├Âren neben Windows auch Browser-Erweiterungen, Java, der PDF-Reader Adobe Acrobat und nat├╝rlich die Antiviren-Software.

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5. Sichere Passw├Ârter von Windows-Login bis Facebook

Schon nach dem Hochfahren des PC lauert das erste Sicherheitsrisiko: das Passwort. Wer den Rechner mit anderen Nutzern teilt, sollte in den Einstellungen unter "Konten & Anmeldeoptionen" eine sichere PIN oder ein Passwort vergeben. "Je l├Ąnger das Passwort, desto besser", sagt Hauke Mormann von der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Er empfiehlt Gro├č- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen zu mischen und mehr als acht Zeichen zu verwenden. "Wir w├╝rden uns auch w├╝nschen, dass Dienstanbieter im Internet die Zeichenbegrenzung f├╝r Passw├Ârter generell abschaffen", sagt Mormann. Ein Tipp f├╝r verschiedene Seiten: "Legen Sie ein sechsstelliges Grundpasswort fest, f├╝r jede Plattform denken Sie sich dann beispielsweise sechs Zeichen dazu."

6. Router gegen Eindringlinge absichern

Die meisten WLAN-Router haben einen Standard-Netzwerkschl├╝ssel. Dieser reicht aber oft nicht aus. "Wechseln Sie den Schl├╝ssel regelm├Ą├čig, am besten alle drei Monate", empfiehlt Schr├Âder. Auch sollte der Zugriff auf die Router-Einstellungen mit einem sicheren Passwort gesch├╝tzt werden. "Auf die Router-eigene Firewall k├Ânnen sich Privatanwender grunds├Ątzlich erst mal verlassen", sagt G├Ąrtner. Jedoch sollten Nutzer darauf achten, "dass sie sich keine Software installieren, die den Firewallschutz wieder aufweicht". Besonders das Internet der Dinge, zum Beispiel ├ťberwachungskameras, Babyphones oder der WLAN-f├Ąhige K├╝hlschrank, schaffen neue Sicherheitsrisiken.

7. Den Browser sch├╝tzen

Der Browser z├Ąhlt zu den gr├Â├čten Schwachstellen eines Rechners. Erweiterungen f├╝r den Browser wie "Noscript" verhindern das Ausf├╝hren von schadhaften Skripten. Allerdings erfordern diese Plugins etwas Konfigurationsarbeit und Einarbeitungszeit. Die wird aber mit einem deutlichen Plus an Sicherheit belohnt.

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