Sie sind hier: Home > Gesundheit > Fitness > Abnehmen >

Essstörung: Wann Essen zur Sucht wird

Wann Essen zur Sucht wird

11.01.2012, 15:16 Uhr | mm

Essstörung: Wann Essen zur Sucht wird. Essstörungen: Stress wird durch Essen kompensiert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Essstörungen: Stress wird durch Essen kompensiert. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Essen hat für viele nicht nur die Funktion, den Körper mit der nötigen Energie zu versorgen. Geht es jedoch nicht mehr um Hungergefühl oder Genuss, sondern werden Süßigkeiten und Co. zwanghaft verzehrt, kann eine Essstörung vorliegen. Unser Test verrät, ob Sie unter einer Esssucht leiden.

Essen ähnlich wie Drogensucht

Laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind die Übergänge von auffälligem zu krankhaftem Essverhalten fließend. Bestimmte Anzeichen sprechen dafür, dass es sich um Essstörungen mit psychischem Hintergrund handelt. Zwanghaftes Essen kann in Schüben, bei manchen Betroffenen allerdings auch den ganzen Tag lang auftreten. Diese chronischen Essanfälle werden als "Binge-Eating-Störung" (englisch "Binge" steht für Gelage) bezeichnet und mit dem Suchtverhalten von Drogenabhängigen verglichen.

Übergewichtige essen ohne Genuss

Um Gaumenfreuden geht es bei den Betroffenen schon lang nicht mehr. Gegessen wird, um verdrängte Gefühle wie Stress, Ängste, Einsamkeit oder Wut zu kompensieren. Aus diesem Grund können auch Diäten nicht langfristig greifen - die auslösenden psychischen Probleme müssen zuerst geklärt und ein Bewusstsein für das Essverhalten geschaffen werden.

Weitere Anzeichen einer Esssucht

Essanfälle werden von bestimmten Merkmalen begleitet wie schnellem Verzehr von oft großen Nahrungsmengen oder heimlichem Essen aus Scham oder Ekel. Dazu können depressive Verstimmungen und Schuldgefühle nach dem Essen kommen. Beim "Binge-Eating" kommt es jedoch im Gegensatz zur Bulimie nicht zum erzwungenen Erbrechen oder anderen Gegenmaßnahmen wie extremem Sport und Hungerphasen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Gesundheit > Fitness > Abnehmen

shopping-portal