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Weihnachtsbäume werden teurer – so viel müssen Sie dieses Jahr zahlen


Weihnachtsbäume werden teurer – so viel kosten sie dieses Jahr

Von t-online, lhe, mra

Aktualisiert am 01.12.2023Lesedauer: 2 Min.
Weihnachtsbäume stehen zum Verkauf: Dieses Jahr muss man tiefer in die Tasche greifen.Vergrößern des BildesWeihnachtsbäume stehen zum Verkauf: Dieses Jahr muss man tiefer in die Tasche greifen. (Quelle: TOBIAS STEINMAURER via www.imago-images.de/imago)
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Wer in diesem Jahr einen Weihnachtsbaum aufstellen möchte, muss dafür mehr Geld ausgeben. Dafür gibt es diverse Gründe – unter anderem die Klimakrise.

Der Weihnachtsbaum ist ein Symbol für die Weihnachtsfeiertage. In vielen Familien ist es Tradition, den Baum gemeinsam aufzustellen, zu schmücken – und natürlich die Geschenke darunter zu platzieren.

Die Preise für Weihnachtsbäume richten sich nach der Art und Qualität des Baumes. Laut der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald beläuft sich der aktuelle Preis für eine Nordmanntanne mit ausgesuchter Qualität zwischen 21 und 29 Euro pro laufendem Meter. Blaufichten sollen 2023 13 bis 18 Euro kosten, Fichten 10 bis 15 Euro.

Zum Vergleich: 2022 kostete der Meter Baum in der Spitze gut einen Euro weniger. Die Preise sind demnach moderat gestiegen.

Klimawandel macht Bäumen zu schaffen

Der Anstieg liegt vor allem an den wachsenden Kosten der Produzenten – neben dem gestiegenen Mindestlohn schlagen vor allem die höheren Energiekosten zu Buche. Und auch der Klimawandel spielt hier mal wieder eine Rolle. Vielerorts fiel in diesem Jahr zu wenig Regen.

Die Trockenheit macht sich auch bei den Weihnachtsbaumzüchtern bemerkbar. Dem "Spiegel" erklärt ein Produzent etwa, dass sehr viele neu gepflanzte Bäume vertrocknet seien, "weil einfach der Mai und der Juni fast keine Niederschläge gebracht haben".

Ein Baum wächst mindestens sieben Jahre, bevor er als Weihnachtsbaum in den Handel kommt. Gehen den Züchtern in dieser Zeit Jungbäume ein, müssen sie diesen Verlust kompensieren und neue anpflanzen – was wiederum vermehrte Kosten verursacht.

Ausgewachsene Bäume vertragen Trockenheit besser

Die Weihnachtsbaumproduzenten müssen sich wegen des Klimawandels also perspektivisch umstellen. Emslander erklärt im "Spiegel", dass viele Züchter mehr Zeit und Geld in nährstoffreichere Böden investieren müssen, in denen sich Wasser länger hält. Gerade kleinere Betriebe können sich die Anschaffung und Betriebskosten einer permanenten Bewässerungsanlage nicht leisten.

Zudem ändern sich teilweise schon jetzt die Anbauzeiten für die Bäume. Bisher wurden die meisten Weihnachtsbäume im März und April angepflanzt. Doch weil der Frühling und Sommer immer trockener und heißer werden, habe sich die Hauptpflanzzeit inzwischen auf September und Oktober verschoben, so Emsländer.

Die gute Nachricht: Die beliebte Nordmanntanne ist nicht so anfällig für Trockenheit. Und auch die Blaufichte kann gut mit Wassermangel auskommen, sofern sie ausgewachsen sind. Ein Mangel an Weihnachtsbäumen ist also nicht in Sicht – zumindest nicht in diesem Jahr.

Verwendete Quellen
  • sdw.de: "Weihnachtsbaum"
  • spiegel.de: "Christbäume dürften in diesem Jahr teurer werden"
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