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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Rigipswand – Aufbau mit Gipskartonplatten

Von t-online, jb

Aktualisiert am 28.05.2021Lesedauer: 2 Min.
Mann sägt Rigips zu
Rigips zusägen: Falls Sie in einem Feuchtraum bauen, benötigen Sie spezielle Gipskartonplatten, die für Feuchtigkeit geeignet sind. (Quelle: Savany/getty-images-bilder)
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Eine Rigipswand eignet sich gut dafür, um in einem Raum eine Zwischenwand einzuziehen. Wände aus Gipskartonplatten sind schnell zu bauen und belasten das Raumklima nicht durch Feuchtigkeit. Dank moderner Trägersysteme sind sie auch für Feuchträume geeignet.

Früher wurde eine Rigipswand auf eine Konstruktion von Holzbalken aufgeschraubt. Das ist unpraktisch und für Feuchträume ungeeignet. Die modernen Konstruktionen bestehen aus UW-Rahmenprofilen, die an der Decke und dem Boden angeschraubt werden, sowie CW-Ständerprofilen, die senkrecht in den UW-Profilen verbaut werden. Dübeln Sie die UW-Profile im Abstand von fünfzig Zentimetern dort an die Decke und den Boden des Raumes, wo Sie die Rigipswand errichten wollen. Hängen Sie in diese UW-Profile CW-Ständerprofile ein.


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Der Abstand zwischen den Profilen sollte eine halbe Breite der Platten betragen. Für Türen gibt es Spezialprofile, die an den vorhandenen Profilen befestigt werden. Falls Sie die Wand in einem Feuchtraum errichten, bringen Sie unter dem UW-Profil am Boden einen Dämmstoffstreifen an.

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Die Ständer beplanken

Falls Sie in einem Feuchtraum bauen, benötigen Sie spezielle Gipskartonplatten, die für Feuchtigkeit geeignet sind. In anderen Räumen können Sie normale Platten mit einer Stärke ab 12,5 Millimetern verwenden. Schneiden Sie die Platten entsprechend der Raumhöhe mit einem Messer oder einer Stichsäge zu. Verwenden Sie Schnellbauschrauben mit Feingewinde, um die Platten auf die Profile aufzuschrauben. Sobald eine Seite fertig beplankt ist, befestigen Sie Dämmmatten zwischen den Profilen.

Diese dienen der Schall- und der Wärmedämmung. Beginnen Sie mit dem Beplanken der Rückseite mit einer in der Länge halbierten Gipskartonplatte. So vermeiden Sie gegenüberliegende Fugen an den CW-Profilen. In der Hohlschicht können Sie, wenn erforderlich, Leitungen unterbringen.

Die Wand verfugen

Die Rigipswand muss gegenüber dem Gebäude elastisch abgedichtet werden. Spritzen Sie daher die Fugen zwischen den Gipskartonplatten und den Wänden, dem Boden und der Decke mit dauerelastischer Acrylmasse aus. Fräsen Sie, falls erforderlich, die Fugen v-förmig aus. Erst dann können Sie mit einer Spachtel eine Schicht Spachtelmasse über den Fugen auftragen.

Drücken Sie Armierungsgewebe in die nasse Masse, um Risse zu vermeiden. Spachtelmasse und passendes Gewebeband bekommen Sie im Fachhandel. Damit die Wand glatt wird, ziehen Sie austretende Spachtelmasse mit einer Spachtel glatt ab. Schleifen Sie die gesamte Wand nach dem Trocknen mit grobem Schleifpapier oder einer sogenannten Giraffe ab.

Es ist wichtig, dass Sie bei den Fugen genau arbeiten, da ansonsten Spannungsrisse entstehen können.

Tapezieren und Bilder aufhängen

Haben Sie die Rigipswand sicher aufgebaut, sollten Sie sie eben machen, bevor Sie an das Tapezieren gehen.

Anschließend können Sie Regale oder Bilder an Ihrer neuen Wand aufhängen. Wichtig ist dabei, die richtigen Dübel zu verwenden. Am besten eignen sich Trockenwanddübel. Dübel, die bei Möbelstücken mitgeliefert werden, sollten Sie nicht verwenden. Sie eignen sich nur selten für Ihr Vorhaben.

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