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Metallbohrer: Auch harte Metalle sind kein Problem

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Werkzeug  

Metallbohrer: Auch harte Metalle sind kein Problem

17.10.2016, 09:40 Uhr | is (CF)

Metallbohrer gibt es je nach der Härte des zu bearbeitenden Materials in verschiedenen Varianten. Zu beachten sind abhängig von Material und Bohrer die zu wählende Drehzahl sowie die Kühlung.

Was genau sind Metallbohrer?

Metallbohrer fallen unter die Bohrwerkzeuge und werden auch als Spiralbohrer oder Wendelbohrer bezeichnet. Die zerspanenden Werkzeuge werden in der Metallbearbeitung angewandt und sind üblicherweise aus Schnellarbeitsstahl, Werkstattbezeichnung "HSS", DIN-Bezeichnung "HS", gefertigt. Metallbohrer werden in Bohrmaschinen eingespannt, um auf Knopfdruck Löcher in Metall zu bohren. 

Welche Varianten von Metallbohrern gibt es?

Die Schneidegeometrie der Bohrwerkzeuge ist auf die Bearbeitung von Metallen ausgelegt. Eine kegelförmige Schneide sorgt dafür, dass sich der Bohrer optimal durch Metall arbeiten kann. Die verschiedenen Typen der Bohrer sind auf die unterschiedlichen Werkstoffe bezogen, die zu bearbeiten sind. Der Buchstabe N steht für normale Werkstoffe, die durchbohrt werden sollen, zum Beispiel Stahl. Der Buchstabe H steht für besonders harte Metalle, der Buchstabe W für weiche Vertreter, wie etwa Aluminium. Jeder Bohrer-Typ weist einen unterschiedlich großen Drallwinkel auf. Die Qualität und Temperaturbeständigkeit von Metallbohrern können durch eine Beschichtung erhöht werden. So werden zum Beispiel Legierungen von Schnellarbeitsstählen mit Cobalt oder anderen veredelnden Materialien beschichtet und aufgewertet.  

Wie bohrt das Werkzeug durch Metalle?

Beim Bohrvorgang durch Metall sorgt die sich drehende Bohrerspitze mit zwei scharfgeschliffenen, kegelförmigen Schneiden dafür, dass Späne vom bearbeiteten Material abgehoben werden. Die wendelförmigen oder auch spiralartigen Nuten des Bohrers führen die Späne aus dem Bohrloch der Metalle heraus. Je nach Werkstoff und verwendetem Bohrer muss die richtige Drehzahl verwandt und das Material sowie der Bohrer unter Umständen gekühlt werden. Als Faustregel gilt: He größer der Bohrdurchmesser, desto kleiner die Drehzahl.

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