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Wasserbett aufstellen: Was Sie beachten sollten


Wasserbett aufstellen: Was Sie beachten sollten

ae (CF)

Aktualisiert am 28.10.2013Lesedauer: 2 Min.
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Wer ein Wasserbett aufstellen will, muss zunächst abklären, ob die Decken des Hauses solch ein hohes Gewicht aushalten. Anschließend können Sie den Standort auswählen und die Matratze mit Wasser auffüllen. Nachträglich ist eine Positionsänderung nur schwer möglich.

Gewicht auf Deckentraglast der Decken abstimmen

Bevor Sie ein Wasserbett aufstellen, müssen Sie darauf achten, die zulässige Tragfähigkeit des Fußbodens nicht zu überschreiten. Diese findet sich in den Bauunterlagen und wird in Kilogramm pro Quadratmeter angegeben. Laut dem Wasserbetten-Anbieter "aqua-comfort.net" erlaubt die Statik eines Gebäudes, das nach 1945 gebaut wurde, eine Belastung von etwa 204 Kilogramm pro Quadratmeter. Ein typisches Wasserbett messe 200 mal 210 Zentimeter und belaste den Quadratmeter mit rund 170 Kilogramm.

Da sich das Gesamtgewicht von knapp 700 Kilogramm also auf eine Fläche von vier Quadratmeter verteilt, gibt es keinen Grund, warum Sie nicht ein Wasserbett aufstellen sollten. Auch der Vermieter darf Ihnen dies nicht verbieten. Eine Ausnahme sind Spitzböden: Hier schreibt die Deutsche Innung für Normung (DIN) eine deutlich geringere Maximalbelastung vor. Um ganz sicherzugehen, dass Sie bei sich ein Wasserbett aufstellen können, sollten Sie dennoch einen Statiker kontaktieren.

Wasserbett aufstellen: Der richtige Standort

Aufgrund des hohen Gewichts lässt sich das Wasserbett nur schwer verschieben. Sie sollten sich deswegen vorher genau überlegen, wo Sie das Wasserbett aufstellen wollen. Eine Neuausrichtung ist nur mit entleerter Matratze möglich – ansonsten riskieren Sie Schäden an Fußboden und Bett. Ganz in der Nähe sollte sich eine Steckdose mit FI-Schutzschaltung befinden, die gefährliche Stromstöße gegen Erde verhindern.

Der Anschluss ist zum Beheizen des Wasserbetts notwendig. Wie der Südwestrundfunk berichtet, liegen die Verbrauchskosten für ein Wasserbett - also Heiz- und Wartungskosten sowie Pflegemittel - pro Jahr bei mindestens 50 Euro. Daneben ist es besonders wichtig, über eine Haftpflicht- und Hausratversicherung zu verfügen, falls es doch einmal zu einem Wasserschaden kommt.

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