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Weihnachtsbaum-Kauf: Jetzt oder kurz vor dem Fest?


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Wann Sie Ihren Weihnachtsbaum am besten kaufen

Von dpa
Aktualisiert am 29.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Weihnachtsbaum kaufen: Mit guter Pflege bleibt der Baum vier bis sechs Wochen lang frisch.
Weihnachtsbaum kaufen: Mit guter Pflege bleibt der Baum vier bis sechs Wochen lang frisch. (Quelle: Michael Schick/imago-images-bilder)
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Der Verkauf der Weihnachtsbäume startet. Aber sollte man jetzt schon zuschlagen? Und wie stellt man es an, dass der Baum nicht schon vor dem Fest schlapp macht?

Man hat ihn jedes Jahr und der Ablauf ist meist routiniert: Manche stellen den Weihnachtsbaum schon Anfang Dezember auf, andere erst am Weihnachtsabend selbst. Die einen schwören auf Zucker im Wasser für mehr Frische, die anderen auf Sprühnebel. Was sagen eigentlich Experten dazu?

Wann man den Weihnachtsbaum am besten kauft

Je später der Baum geschlagen wurde und je kürzer er lagern muss, desto länger hält er sich natürlich. Laut Informationen des Verbands "Natürlicher Weihnachtsbaum" kaufen etwa zwei Drittel ihren Baum erst nach dem dritten Advent.

Wer ihn früher besorgt, hat den Weihnachtsbaum-Anbauern zufolge aber auch kein Problem: Richtig versorgt, können sich die gefällten Bäume vier bis sechs Wochen lang halten.

Ob ein Baum – egal zu welchem Kaufzeitpunkt – frisch geschlagen ist, erkennt man übrigens an seiner Schnittstelle. Sie sollte weiß und nicht schon grau sein, erklärt die Landwirtschaftskammer NRW.

Lieber drinnen oder draußen lagern?

Früher zu kaufen macht manchem mehr Spaß, denn man hat länger etwas von der Adventsdekoration. Aber später ist besser für den Baum. Denn die warme und trockene Heizungsluft im Zimmer trocknet den Baum rascher aus.

Der Verband Natürlicher Weihnachtsbaum rät, den Baum auf jeden Fall einen Tag vor dem Schmücken aufzustellen und von seinem Netz zu befreien. Er brauche diese Zeit, um seine Äste zurück in die ursprüngliche Position zu bringen. Ein Tipp: Das Netz von oben nach unten aufschneiden.

Wie lagere ich ihn bis zum Umzug ins Haus?

Bis zum Aufstellen steht der Baum idealerweise an einer sonnen- und windgeschützten Stelle im Freien oder in einer Garage. Damit er sich bis dahin gut mit Wasser versorgen kann, kürzt man den Stamm nach dem Kauf um etwa zwei bis drei Zentimeter.

Das ist übrigens eine Leistung, die Verkaufsstellen oft noch vor Ort anbieten. Dann kommt der Baum in einen Eimer voller Wasser und wird regelmäßig mit einem Wassernebel besprüht, lautet der Rat der Weihnachtsbaum-Produzenten.

Wie viel Wasser der Weihnachtsbaum braucht

Zwei Meter hohe Bäume benötigen etwa zwei Liter Wasser am Tag, so die Experten. Der Wasserbedarf kann sich aber je nach Standort im Raum erhöhen. Geraten wird, den Baum nicht vor eine Heizung oder einen Ofen zu stellen, da er sonst austrocknet und schneller seine Nadeln verliert. Außerdem kann es sinnvoll sein, ihn ab und an mit einem Wassernebel einzusprühen. Das erhöht die Luftfeuchtigkeit im Mikroklima um den Baum herum.

Hält der Weihnachtsbaum mit Zusätzen im Wasser länger?

Hier gehen die Meinungen auseinander: Solange der Baum gekürzt wurde und mit dem Stamm im Wasser steht, seien weitere Hilfsmittel wie Glycerin überflüssig, teilt der Verband Natürlicher Weihnachtsbaum mit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hingegen rät, ins Wasser einen Esslöffel Zucker oder etwas Blumenfrisch zu geben – das ist das Pulver in den kleinen Verpackungen, die man oft beim Kauf von Blumensträußen erhält.

Und die Landwirtschaftskammer NRW fasst es so zusammen: Ein Zusatz mit Zucker oder Frischhaltemittel würde den Bäumen weder schaden noch sie länger frisch halten. Sie rät aber klar von Glycerin beziehungsweise Frostschutzmittel ab. Der Baum verfärbe sich dann braun-rot und es bilden sich Schimmelpilze im Wasser.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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