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Kaminofen richtig reinigen: Tipps für Glastür und Ofen


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So beugen Sie einem gefährlichen Rußbrand im Kamin vor

Von t-online, jb

Aktualisiert am 11.10.2022Lesedauer: 4 Min.
Im Kaminofen darf nur trockenes und unbehandeltes Holz verbrannt werden.
Kamin: Im Kaminofen darf nur trockenes und unbehandeltes Holz verbrannt werden. (Quelle: ninode/getty-images-bilder)
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Zu Beginn der Heizsaison sollten Feuerstätte gereinigt und gewartet werden.

Das Wichtigste im Überblick


Damit der Kaminofen eine gesunde Wärme liefert, sollte er regelmäßig gereinigt werden. Eine Grundreinigung reicht einmal jährlich. Doch einzelne Bestandteile sollten häufiger von Verschmutzungen befreit werden.


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Verschmutztes Ofenrohr begünstigt Rußbrand

Für die Reinigung des Ofenrohrs, also des Verbindungsstücks von Kaminofen und Schornstein, ist der Ofenbesitzer selbst verantwortlich, wenn es leicht demontierbar ist. Für die Reinigung des Schornsteins ist allerdings der Schornsteinfeger zuständig. Es gibt aber auch zertifizierte Heizungsinstallateure, die für die Schornsteinwartung zugelassen sind.

Setzt sich im Rohr zu viel Ruß ab, kann sich dieser entzünden und einen Rußbrand, oft auch Schornstein- oder Kaminbrand genannt, verursachen. Außerdem verschlechtern sich die Brenneigenschaften des Ofens, wenn das Rohr nicht völlig frei ist, weil er schlechter Luft zieht.

Tipps zum Reinigen und Befeuern von Kaminöfen.

So reinigen Sie den Rauchabzug Ihres Kamins

Mindestens einmal pro Heizperiode sollten Sie den Rauchabzug Ihres Kamin- oder Kachelofens reinigen.

  1. Legen Sie in der unmittelbaren Umgebung des Kamins Zeitungspapier oder eine Plane aus. So können Sie die Verschmutzung später leichter beseitigen.
  2. Öffnen Sie das Ofenrohr.
  3. Lösen Sie mit einer speziellen Bürste die Rußablagerungen.
  4. Um Verschmutzungen der Umgebung zu vermeiden, bewegen Sie die Bürste am besten von der Öffnung weg.

Wöchentlich sollten Sie zudem den Aschekasten leeren. Die Asche kommt, abgekühlt, in den Restmüll.

Ursachen für verstärkte Rußbildung

Starke Rußbildung deutet immer auf Probleme bei der Verbrennung hin. Den Ursachen sollten Sie auf den Grund gehen. Oft liegt es daran, dass zu feuchtes Holz oder nicht zugelassene Brennstoffe verfeuert wurden.

  • Zu feuchtes Brennholz
    Kaminholz sollte mit einer Restfeuchte zwischen 15 und 20 Prozent verbrannt werden. Um den Feuchtegehalt im Holz zu bestimmen, gibt es im Handel günstige Messgeräte, die meist um die 20 Euro kosten.

Achtung

Papier darf generell nicht – auch nicht zum Anheizen – im Kaminofen verbrannt werden.

  • Fehlende oder falsche Luftzirkulation
    Probleme mit der Luftzufuhr können ebenfalls dazu führen, dass die Brennstoffe im Ofen nicht vollständig verbrennen. Auch dann bildet sich vermehrt Ruß. Das kann an Bedienungsfehlern, aber auch an Installationsmängeln liegen.
  • Zu wenig oder zu viel Holz
  • Falsche Position des Holzes
  • Brennholz ist zu kalt
  • Brennholz ist nicht gespalten

Können Sie die Ursachen nicht selbst finden, fragen Sie den Schornsteinfeger oder professionellen Ofenbauer um Rat.

Was muss vor der Heizsaison gereinigt werden?

Auch die Brennkammer sollte vor der Heizsaison einmal kontrolliert werden. Lassen Sie dabei beschädigte Feuerraumverkleidungen von einem Fachbetrieb austauschen. Das pflegt das Gerät und unterstützt seine Funktionsfähigkeit.

Muss ich während der Heizperiode den Kamin reinigen?

Während der Heizperiode müssen Sie die Brennkammer regelmäßig reinigen. Beseitigen Sie den gröbsten Schmutz mit Feger und Schaufel. Feine Asche können Sie mit einem Aschesauger, einem Handfeger oder einem Aschefilter entfernen. Letztere haben kurz gesagt die Form eines Eimers mit Schlauch. Sie werden an den normalen Staubsauger angeschlossen und brauchen anders als Aschesauger deshalb keinen eigenen Motor. Aschefilter gibt es schon für rund 20 Euro, Aschesauger sind etwas teurer und liegen meist bei 30 bis 40 Euro.

Sichtscheibe des Kaminofens regelmäßig reinigen

Um viel Freude an seinem Kaminofen zu haben, ist außerdem ein guter Blick auf das lodernde Feuer wichtig. Moderne Kamin- und Kachelöfen haben deshalb häufig eine besonders große Scheibe oder lassen sich drehen, sodass man Brennraum und Scheibe zum Betrachter hin ausrichten kann. Für die regelmäßige Reinigung brauchen Sie keine teuren Reiniger oder gar Spezialgeräte. Der Aschetrick leistet hier gute Dienste.

  1. Knäulen Sie zur Beseitigung der groben Verschmutzungen einfach etwas Zeitungspapier zusammen.
  2. Befeuchten Sie es mit Wasser und nehmen Sie damit etwas Asche auf.
  3. Reiben Sie nun die kalte Scheibe ab.

Wichtig ist, dass Sie ausschließlich die weiße Asche verwenden. Groben Schmutz können Sie auf diese Weise leicht von der Scheibe entfernen.

Bei Bedarf können Sie noch mit Glasreiniger und einem weichen Tuch nacharbeiten, damit die Scheibe sauber wird. Das Reinigungsmittel sollte dabei auf das Tuch und nicht direkt auf die Scheibe gesprüht werden. Zudem müssen Sie anschließend alles trocken wischen. Achten Sie auch darauf, dass keine Feuchtigkeit hinter die Türdichtung läuft. Für die gelegentliche Reinigung zwischendurch genügt ohnehin oft schon das Abreiben mit Zeitungspapier.

Tipp

Bei einigen Kaminmodellen kann es vorkommen, dass die Inhaltsstoffe des Glasreinigers die Oberfläche angreifen. Testen Sie daher erst an einer kleinen Stelle die Verträglichkeit.

Wie häufig sollte der Kamin gereinigt werden?

Kammern

Entfernen Sie Asche oder Ruß vom Kaminofen mindestens ein- bis zweimal im Jahr. Bei Bedarf gerne auch häufiger. Dabei sollte die Rauchumlenkplatte gründlich gereinigt werden.

Glasscheibe des Kaminofens

Die Glasscheibe sollte je nach Intensivität der Nutzung mindestens einmal in der Woche (trocken) gereinigt werden. So verhindern Sie, dass sich Ablagerungen einbrennen.

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Rauchrohr

Das Rauchrohr sollte jährlich gereinigt werden.

Korpus

Reinigen Sie den Korpus je nach Verschmutzungsgrad mindestens alle zwei Wochen. Dabei reicht es, Rußpartikel abzusaugen. Für die Reinigung sollte der Kaminofen vollständig ausgekühlt sein.

Speckstein reinigen und reparieren

Viele Kaminöfen haben eine Verkleidung aus Speckstein, weil das Material sehr gute Wärmespeicher- und Strahlungseigenschaften aufweist. Um die meist unbehandelten und unversiegelten Specksteinoberflächen zu reinigen empfiehlt sich die raue Seite eines trockenen und sauberen Spülschwamms, mit dem man den Speckstein kräftig abreibt. Dadurch wird das Material ganz leicht angeschliffen.

Achtung

Der Speckstein sollte vollständig abgekühlt sein, ehe Sie ihn reinigen oder reparieren. Andernfalls können Sie sich verbrennen und auch den Schmutz tiefer in die offenen Poren der Oberfläche reiben.

Hinterher muss man nur noch mit einem feuchten Tuch nachwischen und die Specksteinoberfläche erstrahlt in neuem Glanz. Auch oberflächliche Kratzer verschwinden so. Wichtig: Es sollte immer der ganze Stein bearbeitet werden, um Farbunterschiede zu vermeiden.

Sehr hartnäckige Flecken können Sie auch mit Aceton behandeln. Hilft alles nichts, können Sie die Oberfläche minimal abschleifen. Achten Sie darauf, ein immer feiner werdendes Nass-Schleifpapier zu verwenden. Am besten eignen sich die Körnungen 400er bis 800er.


Tiefere Risse, Löcher und andere Macken lassen sich mit einer Füllpaste aus dem Fachhandel oder Baumarkt auffüllen. Alternativ kann man sich eine solche Reparaturpaste selbst herstellen. Dazu rührt man Specksteinmehl und Zwei-Komponenten-Kleber zu gleichen Teilen zusammen. Das benötigte Specksteinpulver gewinnt man ebenfalls im Do-it-yourself-Verfahren, indem man die Specksteinverkleidung abnimmt und von hinten vorsichtig anbohrt. Dabei muss man natürlich darauf achten, dass kein ganzes Loch entsteht.

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Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa-tmn
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Von Jennifer Buchholz

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