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Viele alte Kamin- und Kachel├Âfen m├╝ssen raus

rw

Aktualisiert am 05.01.2015Lesedauer: 3 Min.
Viele alte Kamin- und Kachel├Âfen m├╝ssen in den n├Ąchsten Jahren umger├╝stet oder stillgelegt werden.
Viele alte Kamin- und Kachel├Âfen m├╝ssen in den n├Ąchsten Jahren umger├╝stet oder stillgelegt werden. (Quelle: Kathrin Schubert/imago-images-bilder)
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Seit 1. Januar 2015 d├╝rfen zahlreiche alte Kamin- und Kachel├Âfen nicht mehr betrieben werden. Grund daf├╝r ist die Verordnung ├╝ber kleine und mittlere Feuerungsanlagen (kurz: 1. BImSchV), die versch├Ąrfte Grenzwerte f├╝r Feinstaub- und Kohlenmonoxid-Emissonen alter ├ľfen vorsieht. ├ľfen, die die vorgegebenen Werte nicht erf├╝llen, m├╝ssen entweder umger├╝stet oder au├čer Betrieb genommen werden. Welche Kamin- und Kachel├Âfen genau betroffen sind.

"Bundesweit sind zwischen 150.000 und 250.000 alte Kamin- und Kachel├Âfen betroffen", sch├Ątzt Stephan Langer vom Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks im Gespr├Ąch mit zuhause.de. Bei insgesamt knapp 13 Millionen ├ľfen, die in Deutschland derzeit in Betrieb sind, ist das zwar nur ein kleiner Anteil, doch in den n├Ąchsten Jahren werden viele weitere folgen.


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Welche Kamin- und Kachel├Âfen betroffen sind

Im ersten Schritt mussten Kamin- und Kachel├Âfen, die vor dem 1. Januar 1975 in Betrieb genommen wurden und die Emissionsgrenzwerte der 1. BImSchuV nicht einhalten, bis zum 1. Januar 2015 umger├╝stet oder stillgelegt werden. Unzul├Ąssig sind demnach ein Feinstaubaussto├č von ├╝ber 0,15 Gramm pro Kubikmeter (g/m┬│) und Kohlenmonoxid-Emissionen von mehr als 4 g/m3. "Werden diese Grenzwerte ├╝berschritten, sind die Einzelraumfeuerungsanlagen abh├Ąngig vom Zeitpunkt ihrer Errichtung au├čer Betrieb zu setzen oder mit einer Einrichtung zur Reduzierung der Staubemissionen nach dem Stand der Technik nachzur├╝sten", informiert der Industrieverband Haus-, Heiz- und K├╝chentechnik (HKI) in einer Pressemitteilung zur Verordnung.

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"Einen Filter einzubauen, d├╝rfte sich aber in den seltensten F├Ąllen lohnen", meint Langer. Ganz ├╝berwiegend handle es sich bei den auszutauschenden ├ľfen um verh├Ąltnism├Ą├čig g├╝nstige Industrie-Ware, die zum Kaufzeitpunkt einige hundert Euro gekostet und nun ÔÇô nach immerhin 40 Jahren ÔÇô ihren Zweck erf├╝llt habe.

In Zukunft m├╝ssen noch viel mehr ├ľfen raus

In den n├Ąchsten Jahren m├╝ssen weitere ├ľfen weichen oder nachger├╝stet werden. Die ├ťbergangsregeln der 1. BImSchV sehen die Stilllegung alter ├ľfen mit zu hohen Emissionswerten in insgesamt vier Schritten vor. Wann welche ├ľfen au├čer Betrieb genommen oder umger├╝stet sein m├╝ssen, sofern sie die Grenzwerte nicht einhalten:

ÔÇô bei Inbetriebnahme bis einschlie├člich 31.12.1974: bis zum 31. Dezember 2014

ÔÇô bei Inbetriebnahme zwischen 1975 und 1984: bis zum 31. Dezember 2017

ÔÇô bei Inbetriebnahme zwischen 1985 und 1994: bis zum 31. Dezember 2020

ÔÇô bei Inbetriebnahme zwischen 1995 und 2010: bis zum 31. Dezember 2024

D├╝rfen Sie Ihren alten Kamin- und Kachelofen weiter betreiben?

Besitzer von Kamin- und Kachel├Âfen, k├Ânnen sich ├╝ber eine Datenbank des HKI informieren, ob sie ihr altes Sch├Ątzchen unver├Ąndert weiterbetreiben d├╝rfen, weil es die neuen Grenzwerte einh├Ąlt. Zur Datenbank des HKI geht es hier. Schwieriger wird es, wenn es an einem alten Ofen kein Typenschild gibt. Dann muss der Schornsteinfeger nachmessen.

Historische Kamin- und Kachel├Âfen d├╝rfen weiter betrieben werden

Nicht nachger├╝stet oder ausgetauscht werden m├╝ssen au├čerdem historische ├ľfen, "bei denen der Betreiber gegen├╝ber dem Bezirksschornsteinfegermeister glaubhaft machen kann, dass sie vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder errichtet wurden", wie es in der Verordnung hei├čt. Schornsteinfeger Langer erkl├Ąrt, was das in der Praxis hei├čt: "Entweder gibt es ein Typschild. Dann ist die Sache ohnehin klar."

Gibt es kein Typschild, m├╝sse man eben nach anderen Kriterien suchen, die R├╝ckschl├╝sse auf das Einbaudatum erlauben. "In einem Haus, das erst nach 1950 gebaut wurde, kann vorher auch kein Kaminofen in Betrieb gewesen sein", nennt der Experte ein Beispiel. Wenn bei einem wertvollen historischen Ofen nicht mehr zweifelsfrei festgestellt werden k├Ânne, ob er nun 1949 oder 1950 in Betrieb ging, w├╝rden die Schornsteinfeger in der Praxis nicht allzu rigide vorgehen, macht Langer den Verbrauchern Mut. Dem Gesetzgeber gehe es schlie├člich nicht darum, historische Werte zu vernichten, sondern die Luftverschmutzung durch veraltete ├ľfen zu reduzieren.

Auch f├╝r Wohnungen, in denen die W├Ąrmeversorgung ausschlie├člich ├╝ber Kamin- und Kachel├Âfen erfolgt, gilt eine Ausnahmereglung. Um die Nachr├╝st- beziehungsweise Stilllegungspflicht sozialvertr├Ąglich zu gestalten, d├╝rfen die ├ľfen hier weiter betrieben werden.

Auch f├╝r neue Kamin- und Kachel├Âfen gelten strengere Vorschriften

F├╝r alle ├ľfen, die nach dem 21. M├Ąrz 2010 in Betrieb gegangen sind, galten schon die neuen Anforderungen aus der 1. BImSchV, wonach sie h├Âchstens 2,0 g/m┬│ Kohlenmonoxid und 0,075 g/m┬│ Staub in die Luft blasen d├╝rfen und einen Wirkungsgrad von mindestens 75 Prozent (Kamin├Âfen) beziehungsweise 80 Prozent (Kachel├Âfen) erreichen m├╝ssen. Sie d├╝rfen bislang unbegrenzt weiter betrieben werden.

Seit Anfang 2015 haben sich auch die Anforderungen an neue Kamin├Âfen weiter erh├Âht. Es greift die zweite Stufe der Verordnung, welche die Staubemissionen auf 0,04 g/m┬│ und den Kohlenmonoxidaussto├č auf 1,25 g/m┬│ begrenzt. Der Mindestwirkungsgrad bleibt unver├Ąndert. Der Endverbraucher d├╝rfte von diesen Versch├Ąrfungen aber wohl nur wenig mitbekommen. Zumindest die gro├čen Markenanbieter haben sich l├Ąngst auf die neuen Grenzwerte eingestellt. Schon 2011 erkl├Ąrte beispielsweise der Duisburger Hersteller Hark f├╝r seine aktuellen Modelle: "Der Feinstaubaussto├č liegt bereits heute unter dem f├╝r 2015 vorgesehenen gesetzlichen Grenzwert der Bundesimmissionsschutzverordnung."

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