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Kräutergarten auf der Fensterbank: Dekorativ und lecker

Selbst anbauen  

Kräutergarten auf der Fensterbank: Dekorativ und lecker

19.09.2013, 14:59 Uhr | hf (CF)

Kräutergarten auf der Fensterbank: Dekorativ und lecker. Züchten Sie sich Ihre Kräuter selbst (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Züchten Sie sich Ihre Kräuter selbst (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Frische Kräuter aus eigenem Anbau? Für viele ein Traum, der schwer zu realisieren ist, weil Garten oder Balkon fehlen. Ein Kräutergarten auf der Fensterbank ist eine gute Alternative, damit Sie nicht auf frisches Küchengrün verzichten müssen. Mit ein paar Tipps klappt das Vorhaben ganz bestimmt.

Für einen Kräutergarten auf der Fensterbank braucht's nicht viel

Wenn Sie frische Kräuter in Ihren eigenen vier Wänden anbauen wollen, bedarf es dafür gar nicht so viel Platz und Ausrüstung. Eine freie Fensterbank – am besten in sonniger Südwestlage –, einen Pflanzkasten, frische Erde und Kräutersetzlinge. Mehr ist nicht nötig, um einen kleinen Kräutergarten auf der Fensterbank anzulegen. Die duftenden Pflanzen erhalten Sie im Supermarkt, der Gartenabteilung von Baumärkten oder auf dem Wochenmarkt.

Geeignet sind laut "Bayerischem Rundfunk" fast alle Kräuter, ob Basilikum, Oregano, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch oder Minze. Wer es exotischer mag, kann auch asiatisches Zitronengras pflanzen, so Gartenbau-Experte Thomas Jaksch gegenüber der "Apotheken Umschau".

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Kräuter pflanzen: Es geht los

Beachten Sie bei aller Vorfreude auf ein vielfältiges Kräutermeer in der Küche, dass jede Kräuterart ihre eigenen Vorlieben und Abneigungen hat. So brauchen alle Mittelmeerkräuter, vor allem Basilikum, viel Sonneneinstrahlung um gedeihen zu können. Rosmarin benötigt außerdem einen ausreichend großen Topf. Einheimische Sorten wie Dill, Liebstöckel oder die allseits beliebte Petersilie mögen eher schattige Plätzchen. Sie sollten nicht direkt ans Fenster gestellt werden.

Einen kleinen Kräutergarten auf der heimischen Fensterbank gedeihen zu sehen, ist gar nicht so schwer. Besorgen Sie sich im Supermarkt oder Baumarkt kleine Kräuterpflanzen, einen Blumentopf und frische Erde. Nachdem Sie die Plastiktöpfe von den Pflanzen entfernt haben, setzen Sie diese in die Blumentöpfe mit der frischen Erde um.

Löcher vermeiden Wasserstau

Achten Sie darauf, dass die Töpfe, in die Sie die Kräuter pflanzen möchten, unten Löcher haben, damit überschüssiges Wasser ablaufen kann. Um kleinen Wasserlachen auf den Fensterbank zu entgehen, sollten Sie kleine Teller unter die Blumentöpfe stellen, um überschüssiges Wasser aufzufangen. In der ersten Zeit sollten Sie die Kräuter nicht der prallen Sonne aussetzen, da sie zuvor meist nur wenig Tageslicht bekommen haben und sich erst an die neuen Lichtverhältnisse anpassen müssen, wie die "Apotheken Umschau" erklärt.

Pflege der Kräuter muss sein

Natürlich wollen Kräuter, ebenso wie normale Schnittblumen, gepflegt werden. Achten Sie deshalb auf ausreichendes Gießen der zarten Pflänzchen. Die Erde sollte niemals über längere Zeit austrocknen - aber auch nicht mit Wasser überschwemmt werden. Kräuter benötigen in der Regel nicht viel Wasser, sonst beginnen sie relativ schnell zu faulen. Deshalb gilt: Weniger ist mehr, nur bei starker Sonneneinstrahlung benötigen die Pflanzen etwas mehr Wasser.

Aus dem Kräutergarten direkt in den Topf

„Kräuter geben Speisen einen besonderen Charakter. Wer mit ihnen experimentiert, kann altbekannte Gerichte in neuem Glanz erleben“, sagt Verbraucherschützerin Susanne Moosmann in der "Rheinischer Post". Wer einen Kräutergarten auf der Fensterbank hat, kann sich aber nicht nur auf Geschmackserlebnisse freuen, denn die Kräuter aus eigenem Anbau sind auch gut für die Gesundheit.

Tipp: Wer das volle Aroma der duftenden Kräuter genießen will, sollte sie erst kurz vor der Verwendung ernten, rät Ernährungsreferentin Laura Gross laut "Apotheken Umschau". Waschen Sie sie mit kaltem Wasser, und tupfen Sie sie anschließend trocken. Verwenden Sie dann ein möglichst scharfes Messer, um die Kräuter zu zerkleinern. Andernfalls quetschen Sie die ätherischen Öle aus der Pflanze und die Aromen gehen verloren.

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