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Garten pflegen: So schützen Sie Ihren Garten vor zu viel Regen

Einfache Vorsorge  

So schützen Sie Ihren Garten vor zu viel Regen

17.07.2021, 17:41 Uhr | dpa, t-online, jb

Garten pflegen: So schützen Sie Ihren Garten vor zu viel Regen. Überschwemmter Garten: Staunässe kann dem Rasen nachhaltig schaden. (Quelle: Getty Images/KatarzynaBialasiewicz)

Überschwemmter Garten: Staunässe kann dem Rasen nachhaltig schaden. (Quelle: KatarzynaBialasiewicz/Getty Images)

Zu viel Nässe kann Pflanzen im Garten schädigen. Im schlimmsten Fall gehen sie sogar ein. Es gibt aber ein paar einfache Tricks, mit denen Sie Ihre Gewächse vor zu viel Regen schützen können.

Wenn die Pflanzen in Ihrem Garten eines nicht mögen, dann ist das Staunässe. Dadurch können beispielsweise die Wurzeln anfangen zu faulen. Staunässe entsteht durch zu viel Regenwasser, das im Boden nicht richtig versickern kann.

Gräben und Löcher

Als Lösung helfen hier Entwässerungsgräben, Wasserlöcher oder sanft abfallende Beete. Die Löcher sollten dabei etwa 40 mal 40 Zentimeter groß sein. Die Anzahl der Vertiefungen, Schächte, Rohre und Abläufe richtet sich dabei nach der Regenmenge, die regelmäßig auf Ihren Garten einprasselt.

Drainage einbauen

Wenn Sie noch mehr Arbeit in die Schutzmaßnahmen investieren wollen, können Sie den Untergrund der Beete austauschen und eine sogenannte Drainage einbauen. Diese kann zum Beispiel aus einer Schicht Kies oder Sand bestehen. Das macht den Boden durchlässiger und wirkt Staunässe entgegen.

Boden auflockern

Auch das regelmäßige Auflockern des Bodens mit einer Hacke oder einem Grubber (Kultivator) kann vor Staunässe schützen. Denn das Wasser kann in der aufgelockerten Erde besser versickern und verhindert das Faulen der Wurzeln durch stehende Nässe.

Unser Tipp
Wenn Ihre Pflanzen in einem Topf stehen, sollten sich am Boden Löcher befinden, damit das Wasser besser ablaufen kann.

Pflanzvlies, Folie, Regenschirm

Zudem kann es passieren, dass Starkregen die Gemüse- oder Blumensamen aus dem Boden spült oder diese durch Nässe und Kälte verfaulen. Haben Sie vor der Aussaat Pflanzvliese ausgelegt – um die Jungpflanzen zu schützen und deren Wachstum zu steigern –, belassen Sie diese noch etwas länger auf den Beeten.

Bei spontanem Platzregen können Sie als Schutzmaßnahme auch Regenschirme aufstellen oder Folien auslegen, je nach Höhe der Pflanzen. Diese verteilen Sie so über den Beeten, dass die Pflanzen vor dem Schauer geschützt sind, aber nicht gedrückt oder geknickt werden. Nach dem Regenguss entfernen Sie diese wieder.

Tomatentunnel bauen

Wenn Sie beispielsweise Tomatenpflanzen in Ihrem Garten haben und diese vor zu viel Regen schützen wollen, können Sie sich im Baumarkt einen Tomatentunnel kaufen oder diesen ganz einfach selbst bauen. Sie beugen mit dem Schutztunnel auch der Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans) vor. Und so funktioniert's:

  1. Schneiden Sie einen großen Müllsack auf.
  2. Setzen Sie ihn mit Draht und Klebeband so zusammen, dass er über die Tomatenpflanze passt und sie nicht einengt.
  3. Befestigen Sie den Tunnel an einem extra Stock direkt neben der Pflanze.
  4. Stülpen Sie den Müllsack bei Starkregen über die Pflanze.
  5. Rollen Sie ihn bei Sonne wieder ein, sodass die Tomatenpflanze unter dem Sack nicht schwitzt.

Unser Tipp
Diese Schutzmaßnahme eignet sich auch für andere hochwachsende Pflanzen, die nicht viel Nässe vertragen.

Rasen belüften

Auch der Rasen kann unter Starkregen und Staunässe leiden. Um Schäden am grünen Teppich zu verhindern, sollten Sie den Rasen regelmäßig – vor allem nach Starkregen – belüften. Durch diese Auflockerung ist das Erdreich nicht zu stark verdichtet und der Regen kann teilweise versickern.

Abgeknicktes entfernen

Durch Hagel oder Starkregen können Pflanzenstängel abknicken. Diese sollten Sie anschließend mit einer scharfen Gartenschere entfernen.

Teilweise kann an einigen Stelle Erde weggeschwemmt worden sein. An diesen Stellen sollten Sie neue Erde aufschütten. So werden womöglich freiliegende Wurzeln vor äußeren Einflüssen geschützt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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