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Japanische Zierkirsche - Tipps zum Rückschnitt

Obstbaum pflegen  

Japanische Zierkirsche – Tipps zum Rückschnitt

30.01.2014, 10:05 Uhr | dd (hp)

Egal, ob Sie die japanische Zierkirsche (Prunis serrulata) je nach Sorte als Säule, als Baum, hängend oder buschig kultivieren: Die Pflanze eignet sich durch ihre Blütenpracht als Solitärgewächs und Schmuckelement. Ein Rückschnitt sollte jedoch vorsichtig und mit Bedacht erfolgen.

Die japanische Zierkirsche mit Bedacht zurückschneiden

Japanische Zierkirschen eignen sich durch ihre auffallende weiße oder rosafarbene Blütenpracht im Frühjahr als Schmuckelement in Vorgärten sowie als Solitärpflanze in jedem Garten. Es gibt unzählige Sorten, die sich nicht nur in der Farbe, sondern auch in ihrer natürlichen Wuchsform unterscheiden. So wie Sie jedes Gehölz durch einen geeigneten Rückschnitt pflegen müssen, schneiden Sie auch die Zierkirsche regelmäßig. Dies regt nicht nur das Wachstum und die Blütenbildung an, sondern erhält auch die gewünschte Form.

Beschränken Sie den Schnitt dieses wertvollen Zierstrauchs auf notwendige Maßnahmen. Japanische Zierkirschen zeichnen sich durch einen harmonischen Wuchs aus, den Sie wenig korrigieren sollten. 

Der erste Schnitt - den richtigen Zeitpunkt wählen

Wenn Sie die Zierkirsche als junges Gehölz gepflanzt haben, genügt es, einen ersten Schnitt zum Auslichten nach drei bis vier Jahren vorzunehmen. Geeignete Zeiträume für diesen ersten Rückschnitt sind der Winter sowie das Frühjahr nach der Blüte. Im Winter können Sie wegen des fehlenden Laubes die Verzweigung des Strauchs besser beurteilen. Allerdings wird die Pflanze im Sommer stärker austreiben. Wenn Sie die natürliche Form der japanischen Pflanze erhalten wollen, ist ein Rückschnitt im Frühjahr günstiger. 

Den Rückschnitt der Zierkirsche richtig machen

Jeder Rückschnitt soll formgebend sein und die Blütenbildung fördern. Sträucher, die jahrelang keine Auslichtung erfahren haben, blühen nur noch wenig. Bei einem Rückschnitt werden alte Triebe sowie Zweige, die die gewünschte Form beeinträchtigen, herausgeschnitten. Alte Triebe tragen selten Blüten. Sie erkennen diese an ihrer dunklen und rissigen Rinde. Entfernen Sie die Triebe mit einer scharfen Astschere kurz über dem Boden. Glatte Schnitte heilen besser aus.

Kürzen Sie bei einem stark verzweigten Gehölz auch die zahlreichen Seitentriebe ein. Äste, die nach innen wachsen oder sich gegenseitig behindern, entfernen Sie bis zur Ansatzstelle oder der nächsttieferen Verzweigung. Sie behindern die Blütenbildung. Abgestorbene Triebe schneiden Sie bis ins gesunde Holz zurück.

Große Schnittflächen bestreichen Sie mit einem Wundverschlussmittel, damit keine Schädlinge oder Pilze eindringen. Senkrecht aufragende Triebe, sogenannte Wasserschosse, entfernen Sie direkt an ihrer Ansatzstelle. Sie tragen keine oder nur wenige Blüten und stören das Gesamtbild der Pflanze.

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