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Kirschbaum pflanzen und pflegen: Tipps

Kirschbaum pflanzen und pflegen

01.03.2019, 15:16 Uhr | kt (CF), t-online.de

Kirschbaum pflanzen und pflegen: Tipps. Achten Sie bei der Standortwahl auch darauf, dass der Baum genug Platz hat, denn er kann bis zu 20 Meter hoch werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Achten Sie bei der Standortwahl auch darauf, dass der Baum genug Platz hat, denn er kann bis zu 20 Meter hoch werden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ein Kirschbaum, vor allem die Süßkirsche, ist recht pflegeleicht und eher anspruchslos. Sie passt daher praktisch in jeden Garten. Worauf Sie trotzdem genau achten sollten, wenn Sie einen Kirschbaum pflanzen und pflegen möchten, erfahren Sie hier.

Kirschbaum nach Sorte auswählen

Wenn Sie jedes Jahr leckere Früchte ernten möchten, dann empfiehlt sich für Sie die Süßkirsche. Sie ist in verschiedenen Sorten erhältlich, die ihre Früchte zu verschiedenen Zeiten im Frühling und Sommer tragen. Besonders früh ernten können Sie bei den Sorten "Kassins Frühe Herzkirsche" und "Burlat". Hier werden die Kirschen bereits im Mai reif. Im Juli folgen unter anderem die Sorten "Kordia", "Regina", die "Hedelfinger Riesenkirsche" und "Schneiders Späte Knorpel".

Der richtige Standort

Süßkirschen brauchen zwar kaum Pflege, entwickeln sich aber besonders gut, wenn sie an einem warmen und sonnigen Standort, idealerweise in Südlage, stehen. Der Boden sollte tiefgründig und humos sein, um dem Kirschbaum viele Nährstoffe zu bieten. Bei Nachbau sind Süßkirschen eher empfindlich: Pflanzen Sie sie an einem Standort, an dem zuvor bereits ein Kirschbaum gewachsen ist, kann das die Wachstumsfähigkeit des neuen Baumes einschränken oder sogar zu einer frühen Vergreisung führen. Achten Sie bei der Standortwahl auch darauf, dass der Baum genug Platz hat, denn er kann bis zu 20 Meter hoch werden.

Tipps zum Pflanzen 

Pflanzen Sie eine Süßkirsche am besten im Herbst an und bereiten Sie die Erde mit etwas Kompost vor. Entsprechend vorgezogene Bäumchen mit Wurzeln können aber auch im Frühling gepflanzt werden. Damit der Kirschbaum wirklich Früchte trägt, sollten Sie entweder eine selbstbefruchtende Sorte wählen oder in der Nähe (mit einem Abstand von mindestens sieben Metern) eine weitere Kirschbaumsorte anpflanzen, damit die Blüten bestäubt werden. Auch Sauerkirschen werden im Herbst gepflanzt und mögen einen sonnigen, aber nicht zu trockenen Standort.

Der Kirschbaumschnitt

Wie die meisten Obstbäume, sollten Kirschbäume jedes Jahr nach der Ernte geschnitten werden. Entfernen Sie dabei altes, abgestorbenes Holz sowie Zweige, die beinahe senkrecht wachsen, damit der Baum in Form bleibt. Zu stark sollten Sie den Baum aber nicht schneiden. Lichten Sie lediglich die Krone aus und entfernen Sie neben senkrechten Zweigen diejenigen, die sich überkreuzen und aneinanderscheuern. Die Schnittwunden sollten Sie mit einem Verband aus Baumwachs versiegeln.

Jungbäume erhalten einen anderen Schnitt. Hier ist das Abschneiden von Zweigen eher eine Kontrolle über die Wuchsrichtung – sie regulieren diese mit dem Stutzen von Ästen. Entfernen Sie dazu alle nach innen wachsende Triebe oder Äste, die sich kreuzen. Auch Wassertriebe sollten entfernt werden. Ein Anhaltspunkt kann Ihnen der Schnittplan für einen Obstbaum liefern.

Ist der Baum höher als 250 Zentimeter, sollten Sie auch hier bei einem Jungbaum leicht regulierend eingreifen. Dazu wird der Leittrieb entsprechend gekürzt. Die restlichen nach oben wachsenden Äste werden nahe am Ast entfernt. 

Baumschnitt für Apfelbaum (Quelle: t-online.de)Baumschnitt: Nicht alle Zweige und Äste dürfen bei einem Apfelbaum entfernt werden. (Quelle: t-online.de)

Krankheiten und Schädlinge bei Kirschbäumen

Kirschbäume können von verschiedenen Schädlingen und Krankheiten befallen werden. Besonders häufig kommen die Monilia-Spitzendürre, die Monilia-Fruchtfäule, die Blattbräune und die Schotschusskrankheit vor. Die Krankheiten werden durch Pilze verursacht. Befallene Pflanzenteile müssen Sie entfernen und sorgfältig entsorgen, damit sich die Pilze nicht ausbreiten können. Desinfizieren Sie möglichst auch die verwendeten Schneidewerkzeuge.

Als Schädlinge treten beim Kirschbaum die Kirschfruchtfliege und die Schwarze Kirschenlaus auf. Diesen können Sie beispielsweise mit Kulturschutznetzen, Gelbfallen oder mit Nematoden, also Fadenwürmern die als Nützlinge fungieren, vorbeugen.

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