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Kirschbaum schneiden, pflanzen und pflegen: Tipps


So funktioniert's
Kirschbaum schneiden, pflanzen und pflegen

rk (CF)

Aktualisiert am 01.06.2016Lesedauer: 3 Min.
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Kirschen gibt es hierzulande in zahlreichen SortenVergrößern des Bildes
Kirschen gibt es hierzulande in zahlreichen Sorten (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Die Früchte des Kirschbaums liefern Menschen und Tieren schon seit Jahrtausenden leckere Früchte. Diese sind zudem äußerst gesund und sollen gegen verschiedene Krankheiten und Leiden helfen. Kirschen werden nahezu auf der gesamten Nordhalbkugel als Obstbäume kultiviert. Es gibt rund 250 Sorten von Sauerkirschen und etwa 500 verschiedene Süßkirschen.

Süßkirschen: Schmackhafter Snack vom Baum

Grundsätzlich wird zwischen Sauerkirschen und Süßkirschen unterschieden. Letztere werden auch Vogel-Kirschen genannt, weil sie von den Tieren gerne gepflückt werden. Süßkirschen eignen sich hervorragend zum Rohverzehr. Der Fläche nach bilden Süßkirschen nach Äpfeln den bedeutendsten Baumobstbestand in der Bundesrepublik Deutschland.

Es wird zwischen der Wildform Wilde Vogel-Kirsche und den Zuchtformen Knorpel-Kirsche und Herz-Kirsche unterschieden. Zahlreiche Sorten, wie die ertragreiche und anspruchslose Büttners Rote Knorpelkirsche, die weit verbreitete und großfruchtige Schneiders späte Knorpelkirsche oder die starkwüchsige Frühkirsche Kassins Frühe Herzkirsche, werden in den Anbaugebieten hierzulande kultiviert.

Sauerkirschen: Saftig und lecker

Die Sauerkirsche wächst als Baum oder Strauch und kann zwischen einem und zehn Metern groß werden. In der Regel wird bei der Sauerkirsche, auch Weichselkirsche genannt, zwischen diesen zwei Unterarten unterschieden: der Baum-Sauer-Kirsche und der Strauch-Sauer-Kirsche. Zu den populären Sauerkirsch-Sorten gehören unter anderem die Schattenmorellen, die sehr saftig, säuerlich und äußerst ertragreich sind. Auch Sorten wie die spätreife Morellenfeuer-Kirsche sind in ganz Deutschland zu finden. Sauerkirschen sind in der Regel etwas gesünder als Süßkirschen und eignen sich ideal zur Weiterverarbeitung.

Die Früchte des Kirschbaums sind reich an verschiedenen Vitaminen und Mineralien. Schon ein halber Liter Kirschsaft deckt den Vitamin-C-Bedarf eines Menschen für den gesamten Tag. Schöner Nebeneffekt: Kirschen eignen sich hervorragend für eine Diät, da sie besonders kalorienarm sind. Außerdem wirken die roten Früchte entzündungshemmend im menschlichen Organismus, helfen beim Aufbau des Bindegewebes und sollen unter anderem Gicht und Arthritis lindern. Viele schwören auch auf die schlaffördernde Kraft des Obstes.

Das Gerücht, dass es schädlich sei, direkt nach dem Verzehr von Kirschen Wasser zu trinken, ist übrigens ein Ammenmärchen. Trotzdem kann ein übermäßiger Verzehr von Kirschen zu Bauchschmerzen führen.

Kirschbaum im eigenen Garten

Wer einen Kirschbaum im eigenen Garten hat, kann sich nicht nur über Früchte, sondern auch über prächtige Blüten im Frühjahr freuen. Die in weiß-rosa erblühenden Kirschbaumblüten sind ein wahrer Blickfang und in vielen asiatischen Kulturen symbolträchtig. Ein Kirschbaum ist generell recht pflegeleicht und eher anspruchslos, weshalb der Obstbaum in nahezu jeden Garten passt.

Entscheidend für die Pflanzung von Kirschbäumen sind der relativ hohe Platzbedarf sowie die Eigenschaften des Standortes. Außerdem sollte ein Kirschbaum regelmäßig geschnitten werden – nur mit dem richtigen Schnitt ist eine reichhaltige Ernte garantiert.

Krankheiten und Schädlinge am Kirschbaumkirschen

Zur richtigen Pflege eines Kirschbaumes gehört auch die Sichtung und Bekämpfung von Krankheiten und Schädlingen. Einige Kirschsorten sind anfälliger für derartige Probleme als andere. In jedem Fall sollten die Obstbäume regelmäßig auf Krankheiten und Schädlinge überprüft werden. Kirschen können beispielsweise vom Kirschenschorf befallen werden.

Auch die Viröse Kleinfrüchtigkeit ist eine potenzielle Gefahr für den Baum. Schädlinge wie die Kirschblattwespe, die Kirschfruchtfliege oder der Kirschkernstecher können große Baum- und Ernteschäden verursachen und sollten ebenfalls rechtzeitig bekämpft werden.

Kirschen ernten und lagern

Wer Kirschen im Garten kultivieren möchte, sollte sich vorher über Standort, Pflege, Schnitt und Erntezeitpunkt informieren. Wo einige Kirschen, wie Kassins Frühe Herzkirsche oder Burlat bereits im Mai reife Früchte tragen, sind andere Sorten wie Regina, Kordia, Schneiders Späte Knorpel oder die Hedelfinger Riesenkirsche erst im Juli reif für die Ernte.

Kirschen, die Sie nicht direkt nach dem Pflücken roh verzehren, sollten Sie entweder einlagern oder schnell weiterverarbeiten, da sie sonst faulen. Das Einkochen von Kirschen ist eine beliebte Lagerungsmöglichkeit. Außerdem lassen sich Marmeladen oder Säfte aus den leckeren Früchten herstellen. Zur Lagerung im Kühlschrank sind Kirschen nur für wenige Tage geeignet.

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