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Bergpalme: Warum sie etwas ganz Besonderes ist

t-online, tj

Aktualisiert am 24.02.2021Lesedauer: 3 Min.
Bergpalme (Chamaedorea elegans): Sie ist ursprünglich in Mittelamerika beheimatet.
Bergpalme (Chamaedorea elegans): Sie ist ursprünglich in Mittelamerika beheimatet. (Quelle: ranmaru_/getty-images-bilder)
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Dank ihrer langen, gefiederten Wedel gilt sie als auffallend dekorativ: die Bergpalme. Dabei erfüllen die Blätter noch eine andere wichtige Funktion. Auch deshalb sollte man die Zimmerpflanze in die Wohnung stellen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Standort: Hell bis halbschattig
  • Wuchs und Blüte
  • Gießen: Im Sommer reichlich
  • Düngen: Jede zweite Woche
  • Pflege: Abbrausen und besprühen
  • Besonderheit: Schadstoff-Killer
  • Ist die Bergpalme giftig für Katzen?
  • Pflege-Steckbrief

Heimisch ist die Bergpalme in Mittelamerika, vor allem in Mexiko und Guatemala. Nach Europa kam die Chamaedorea elegans – so ihr botanischer Name – um 1840. Schnell eroberte sie die Salons und Orangerien, auch dank ihrer grazilen Blattwedel (lateinisch: elegans = fein).


Die schönsten Palmen für zuhause

Bergpalme (Chamaedorea elegans)
Goldfruchtpalme (Dypsis lutescens)
+5

Obwohl die Gattung der Bergpalmen (Chamaedorea) mehr als 100 Arten umfasst, hat sich hierzulande die Chamaedorea elegans durchgesetzt. Mehr noch: Die Bergpalme gilt als die Zimmerpflanze, die weltweit am häufigsten kultiviert wird.

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Standort: Hell bis halbschattig

Die Palme gedeiht an einem hellen bis halbschattigen Standort. Da die Pflanze keine pralle Mittagshitze verträgt, ist ein Platz an einem Ost- oder Westfenster ideal. Je nach Jahreszeit mag sie unterschiedliche Temperaturen: In den Sommermonaten sind 20 bis 25 Grad Celsius optimal. In den Herbst- und Wintermonaten, zwischen Oktober und Februar, steht sie gern etwas kühler bei zehn bis 15 Grad.

Unser Tipp
Ab Juni bis September kann die Bergpalme auch ins Freie gestellt werden, zum Beispiel auf Balkon oder Terrasse. Ein schattiger, luftiger Platz gefällt ihr am Besten.

Wuchs und Blüte

Die eher zierliche Bergpalme wächst in Zimmerkultur selten höher als 1,30 Meter und bildet einen charakteristischen verholzten Palmenstamm aus. Daraus wachsen gebogene und gefiederte Blattwedel. Eine besondere Eigenschaft der Bergpalme ist, dass sie bereits als junge Zimmerpflanze Blüten ausbildet. So erscheinen ab einem Alter von drei Jahren an verzweigten Blütenständen (Rispen) kleine gelbe Blüten.

Gießen: Im Sommer reichlich

Gerade im Sommer ist die Bergpalme sehr durstig. Gießen Sie deshalb großzügig und regelmäßig. Zudem freuen sich die Wurzeln hin und wieder über ein halbstündiges Wasserbad, bei dem sie sich richtig vollsaugen können. Ein- bis zweimal im Monat ist ideal. Achten Sie aber darauf, dass sowohl nach dieser Prozedur als auch sonst keine Staunässe entsteht.

In den Wintermonaten ist es ratsam, den Erdballen nur leicht feucht zu halten und gerade so viel Wasser zu geben, dass das Substrat nicht austrocknet.

Düngen: Jede zweite Woche

Wenn Sie dem Gießwasser in der Wachstumsphase – von April bis September – Grünpflanzen- oder Palmendünger zugeben, ist sie bestens versorgt. Jede zweite Woche reicht im Übrigen aus. Im Winter stellt die Bergpalme weniger Ansprüche: Dünger benötigt sie in der Ruheperiode nicht.

Pflege: Abbrausen und besprühen

Die Bergpalme gilt trotz ihres zierlichen Wuchses als robuste und pflegeleichte Zimmerpflanze. Deshalb eignet sie sich besonders für Einsteiger. Dennoch hat sie es gern, wenn Sie sie ein bisschen verwöhnen. So mag sie zum Beispiel von Zeit zu Zeit abgebraust zu werden.

Im Winter bei trockener Raumluft sollten Sie die Palme zudem einmal wöchentlich mit kalkfreiem Leitungswasser aus dem Zerstäuber besprühen. Dafür eignet sich am Besten nicht verwendetes Wasser aus dem Wasserkocher.

Besonderheit: Schadstoff-Killer

Die Bergpalme kann über ihre Blattwedel besonders viele gefährliche Schadstoffe aus der Luft filtern und reinigt so die Luft. Sie eignet sich daher neben Bogenhanf, Geldbaum oder Gummibaum auch als perfekte Pflanze fürs Schlafzimmer. Diese zehn Zimmerpflanzen verbessern das Raumklima.

Bergpalme (Chamaedorea elegans): Sie ist für Haustiere wie Katzen ungiftig.
Bergpalme (Chamaedorea elegans): Sie ist für Haustiere wie Katzen ungiftig. (Quelle: Elena Petruneva/getty-images-bilder)

Ist die Bergpalme giftig für Katzen?

Es kursieren immer noch widersprüchliche Angaben darüber, ob die Bergpalme für Katzen giftig ist oder nicht. Ein Großteil der Literatur gibt allerdings Entwarnung. Das heißt: Die Chamaedorea elegans ist für das Haustier unbedenklich. Achten Sie aber darauf, dass Ihre Katze nicht zu häufig an der Palme knabbert.

Pflege-Steckbrief

Bergpalme (Chamaedorea elegans)
Standort hell bis halbschattig
Zimmertemperatur Sommer: 20 bis 25 Grad, Winter: 10 bis 15 Grad
Gießen Sommer: regelmäßig und reichlich, Winter: wenig
Düngen nur in Wachstumsphase: 2-monatlich
Pflege mit Duschkopf abbrausen, mit Zerstäuber besprühen
Besonderheit Blattwedel filtern viele Schadstoffe
Giftigkeit für Katzen eher unbedenklich
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