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Giersch bekämpfen – so entfernen Sie das Unkraut effektiv

Unkraut entfernen  

Wie bekämpfe ich Giersch?

19.09.2018, 12:32 Uhr | ip (hp), ar, t-online.de, so

Giersch bekämpfen – so entfernen Sie das Unkraut effektiv . Blühender Giersch: Auch die Blüten der Pflanze sind essbar.  (Quelle: imago/Gottfried Czepluch)

Blühender Giersch: Auch die Blüten der Pflanze sind essbar. (Quelle: Gottfried Czepluch/imago)

Der Giersch gehört zu den hartnäckigsten Unkräutern. Die Bekämpfung erfordert die richtige Strategie. Dabei kann man sehr wohl auf Chemikalien verzichten.

Giersch (Aegepodium Podagraria) ist auch als Geißfuß oder Ziegenkraut bekannt, weil die Form seiner Blätter an einen Ziegenfuß erinnert. Die weißen Blüten können bis zu einem Meter von der Erde herausragen, wobei der Blätterteppich in der Regel höchstens 30 Zentimeter hoch wird. Giersch ist in Europa und Asien heimisch und gehört zur Familie der Doldenblütler wie etwa die Petersilie, Möhre und der Bärenklau. 

Giersch (Quelle: imago/Manfred Ruchszio)Giersch: Die Blätter von Aegopodium Podagraria haben die Form eines Ziegenfußes. (Quelle: Manfred Ruchszio/imago)

Giersch mit einer Spatengabel entfernen

Giersch ist für Gartenbesitzer ein besonders lästiges Unkraut. Giersch-Rhizome breiten sich nicht nur über Samen, sondern auch in kriechender Weise unter der Erde aus. Eine umweltfreundliche Art der Bekämpfung von Giersch besteht in seiner regelmäßigen Entfernung. Einfaches Umgraben hilft hier aber nicht, denn die Wurzeln werden durch das Abhacken zum erneuten Wachsen angeregt. 

Arbeiten Sie den Boden am besten mit einer Spatengabel durch. Dabei ist es wichtig, nach Möglichkeit alle unterirdischen, elfenbeinfarbenen Triebe mitzunehmen und zu entfernen. Bereits ein kleines Stück Wurzel reicht aus, um in kurzer Zeit eine neue Staude sprießen zu lassen. Achten Sie darauf, dass die entfernten Samen auch nicht im Kompost landen. Ansonsten tauchen die Pflanzen nach dem nächsten Düngen mit Komposterde erneut im Beet auf. 

Giersch im Wald: Die Pflanze kann sich sehr schnell ausbreiten.  (Quelle: imago/Blickwinkel)Giersch im Wald: Die Pflanze kann sich sehr schnell ausbreiten. (Quelle: Blickwinkel/imago)

Giersch mit Kartoffeln bekämpfen

Eine andere Strategie, den Garten gierschfrei zu bekommen, besteht darin, der Pflanze Licht und Nährstoffe zu entziehen. Das gelingt mit dem Anbau von Gemüse, wie beispielsweise Kartoffeln. Auch andere Bodendeckerpflanzen, wie etwa Efeu, eignen sich für die Bekämpfung von Giersch.

Die Erstick-Methode

Das gleiche Ergebnis ist durch das Abdecken des Bodens mit schwarzer Folie zu erreichen. In Folge stockt das Wachstum der Pflanze und sie verkümmert. Alternativ zur Folie kann auch dickere Pappe verwendet werden. Diese kann anschließend mit Rinde bedeckt werden. Nach zwei Jahren ist die Pappe verrottet und damit auch die Triebe abgestorben. 

Giersch mit Chemie entfernen

Hilft die umweltverträgliche Bekämpfung nicht, bietet der Handel Herbizide an, welche ausschließlich gegen Giersch entwickelt wurden. Das richtige Produkt vernichtet oberirdische und unterirdische Pflanzenteile gleichermaßen. Bei der Verwendung ist aber zu bedenken, dass auch andere Pflanzen und sogar Tiere zu Schaden kommen können. Diese Methode sollte somit nur der letzte Option in der Giersch-Bekämpfung sein.

Essen statt bekämpfen 

Heute ungeliebt, früher beliebt: Aufgrund der enthaltenen Vitamine und Spurenelemente galt Giersch früher als schmackhaftes Wildgemüse. Die saftigen Blätter lassen sich zu Salat, Suppen und Aufläufen sowie als Tee zubereiten. Geschmacklich ähnelt der Giersch dem Sellerie, der Petersilie oder dem Karottenkraut. Zum Verzehr eignen sich vor allem die jungen und hellen Blätter.

Riesen-Bärenklau: Die Blüten ähneln den Giersch-Blüten – die Blätter hingegen unterscheiden sich deutlich voneinander. (Quelle: imago/Becker&Bredel)Riesen-Bärenklau: Die Blüten ähneln den Giersch-Blüten – die Blätter hingegen unterscheiden sich deutlich voneinander. (Quelle: Becker&Bredel/imago)

Wer die Pflanze verzehren möchte, sollte vorsichtig sein. Giersch ähnelt giftigen Pflanzen wie Schierling und Bärenklau. Charakteristisch für Giersch sind die dreikantigen Blattstiele. Wer das Gewächs nicht einwandfrei identifizieren kann, sollte auf den Verzehr lieber verzichten.

Verwendete Quellen:

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