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Schmierlaus an Orchideen - so gelingt die erfolgreiche Bekämpfung

aw (hp), dpa

Aktualisiert am 30.11.2015Lesedauer: 3 Min.
Ein Befall mit Schmierl√§usen ist an den wei√üen Wollgespinsten, welche Bl√§tter und St√§ngel √ľberziehen, erkennbar.
Ein Befall mit Schmierl√§usen ist an den wei√üen Wollgespinsten, welche Bl√§tter und St√§ngel √ľberziehen, erkennbar. (Quelle: blickwinkel/imago-images-bilder)
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Sie entdecken auf Ihren Orchideen einen wei√üen Belag, au√üerdem beginnen die Bl√§tter zu welken? M√∂glicherweise sind Ihre Pflanzen von Schmierl√§usen befallen. Damit sich die Schmierlaus nicht weiter ausbreiten kann, sollten Sie sofort Ma√ünahmen ergreifen. Hierzu stehen Ihnen biologische und chemische Mittel zur Verf√ľgung.

Charakteristik der Schmierlaus

Der Befall von Schmierläusen, Blattläusen, Spinnmilben und Thripsen zählt zu den häufigsten Krankheiten von Orchideen. Dabei gehören Schmierläuse zu den lästigsten Parasiten. Schmierläuse, auch Wollläuse genannt, sind weltweit vorkommende Pflanzenschädlinge, die der Familie der Schildläuse angehören. Die Schmierlaus produziert dichte, wachsartige Fasern, die ihr als Schutz vor Feinden dienen.

Einen Schmierlausbefall erkennen Sie an den wei√üen, watteartigen Gespinsten, die zumeist die Bl√§tter, aber auch St√§ngel und Knospen der Pflanze √ľberziehen. Weitere Anzeichen sind welke, verf√§rbte Bl√§tter, die schlie√ülich abfallen.


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Ursachen des Schmierlausbefalls

Oftmals schleppen Sie die Plagegeister unbemerkt mit dem Kauf von Zimmerpflanzen ein. Da Schmierläuse anfangs nur sehr klein sind, werden sie meist erst entdeckt, wenn sie sich ausreichend vermehrt und die Pflanze bereits geschwächt haben.

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Aber auch ung√ľnstige Standortbedingungen, wie zum Beispiel zu warme und zu trockene Luft, k√∂nnen einen Schmierlausbefall beg√ľnstigen. √úberdies kann ein zu dunkler Standort oder eine zu stickstoffhaltige D√ľngung zum Sch√§dlingsbefall von Orchideen beitragen.

Wolll√§use erfolgreich mit Speise√∂l und Sp√ľlmittel bek√§mpfen

Bei einem Schmierlausbefall sollten Sie die betroffene Orchidee sofort isolieren. Mit dieser Ma√ünahme unterbinden Sie eine weitere √úbertragung der Sch√§dlinge auf andere Zimmerpflanzen. Nun k√∂nnen Sie den Sch√§dlingen mit einer selbst zubereiteten Emulsion aus √Ėl, Sp√ľlmittel und Wasser zu Leibe r√ľcken. Geben Sie hierf√ľr zwei Essl√∂ffel Raps- oder Oliven√∂l und einen Spritzer Sp√ľlmittel in einen Liter Wasser. Tragen Sie das Gemisch mit einem Pinsel oder eine Spr√ľhflasche auf die betroffenen Pflanzenteile auf. Dies ist eine wirksame und zugleich sanfte Methode f√ľr Orchideen.

Vergessen Sie auch nicht, das Substrat der Pflanze zu wechseln und den Topf gr√ľndlich auszuwaschen, da sich im Substrat oft noch Eier befinden.

Blatt- oder Schildläuse mit Spiritus loswerden

Blattl√§use oder Schildl√§use auf Orchideen lassen sich mit einem Spiritus-Gemisch bek√§mpfen. Sie ben√∂tigen daf√ľr:

  • 90 ml Spiritus
  • 140 ml Wasser
  • 3 Tropfen Sp√ľlmittel

Mischen Sie den Spiritus mit dem Wasser und dem Sp√ľlmittel oder gr√ľner Seife. Sch√ľtteln Sie das Gemisch gut und spr√ľhen es auf die L√§use. Allerdings darf es die Bl√ľten nicht erwischen, denn das kann zur Bildung von Flecken f√ľhren.

Schmierläuse mit biologischen und chemischen Mitteln beseitigen

Zeigen biologische Mittel keine Wirkung, ist der Griff zu chemischen Pflanzenschutzmitteln meist unumg√§nglich. Entscheiden Sie sich f√ľr Sprays, sollten Sie bei Orchideen zu √∂lfreien Produkten greifen. √Ėl kann die Bl√§tter der Pflanze verkleben und somit zum Absterben f√ľhren. Die √Ėl-Konzentration in der oben beschriebenen Emulsion ist jedoch so gering, dass sie f√ľr die Orchideen gut vertr√§glich ist.

Ebenso sind im Handel diverse St√§bchen und Granulate erh√§ltlich. Deren Wirkstoffe werden √ľber die Wurzel aufgenommen und verteilen sich anschlie√üend √ľber die gesamte Pflanze. Diese Produkte haben den Vorteil, dass sie auch an schlecht zu erreichenden Stellen ihre Wirkung entfalten. Laut ‚Äěpflanzenfreunde.com‚Äú sollten Sie bei der Behandlung mit Pflanzenschutzmitteln den angegebenen Mindestabstand beim Einspr√ľhen der Pflanze einhalten. Ansonsten k√∂nnen die Poren der Bl√§tter verkleben.

Eine begleitende, biologische Methode zur Bek√§mpfung der Schmierlaus ist der Einsatz von Larven des australischen Marienk√§fers. Der australische Marienk√§fer ben√∂tigt eine Raumtemperatur von mindestens 18 Grad Celsius sowie eine Luftfeuchtigkeit von 70 Prozent. Er hat eine Lebensdauer von durchschnittlich 50 Tagen. Diesen N√ľtzling k√∂nnen Sie im Internet kaufen.

Schädlingsbefall an Orchideen vorbeugen

Gesunde Orchideen verf√ľgen √ľber eigene Abwehrmechanismen zum Schutz vor Sch√§dlingen. Bei geschw√§chten Pflanzen jedoch ist dieser Eigenschutz gest√∂rt. Sie werden anf√§llig f√ľr Krankheiten. So k√∂nnen Orchideen bereits vor dem Kauf mit Schmierl√§usen befallen sein. Schauen Sie sich deshalb die Pflanze sehr genau an und √ľberzeugen Sie sich von deren Gesundheit.

Um Wolll√§usen vorzubeugen, achten Sie au√üerdem auf eine artgerechte Pflege. Diese bietet den besten Schutz vor sch√§dlichen Plagegeistern. Pr√§ventiv bespr√ľhen Sie Ihre Orchideen im Sommer und Winter mit handwarmem Wasser (etwa 35 ¬įC). Suchen Sie Ihre Zimmerpflanzen hin und wieder nach Pflanzensch√§dlingen ab. Schauen Sie dabei auch auf die Blattunterseiten.

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Von Jennifer Buchholz

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