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Buchsbaumzünsler bekämpfen: Diese Tiere helfen gegen die schädlichen Raupen


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Buchsbaumzünsler: Diese Tiere bekämpfen die Raupen

Von dpa, jb

Aktualisiert am 27.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Raupen des Buchsbaumzünslers: Nicht mal der Winter kann dem Zünsler etwas anhaben.
Raupen des Buchsbaumzünslers: Nicht mal der Winter kann dem Zünsler etwas anhaben. (Quelle: Bernd Weissbrod/dpa-bilder)
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Zur Bekämpfung des Buchsbaumzünslers findet sich auch Hilfe aus dem Tierreich. Umso besser. Denn der Schädling aus Asien gilt als nicht mehr ausrottbar.

Zu den natürlichen Feinden des fiesen Buchsbaumschädlings zählen Vögel, Insekten und zahlreiche Säugetiere.

Die bekanntesten sind:

  • Spatzen (Haussperling),
  • Kohlmeisen
  • Rotschwänzchen,
  • Buchfinken
  • und Wespen.

Die ausgewachsenen Falter des Schädlings sind zudem ein beliebtes Fressen für Fledermäuse. All diese heimischen Tiere haben vor Jahren damit begonnen, die Raupen und Elterntiere des Buchsbaumzünslers zu fressen. Und das ist ein großer Erfolg bei der Bekämpfung des Schädlings.

Es ist daher sinnvoll, diesen natürlichen Feinden des Buchsbaumzünslers einen für sie lebensfreundlichen Garten zu bieten. Dazu zählen beispielsweise ausreichend Versteckmöglichkeiten sowie Nahrungsquellen zur Verfügung zu stellen.

Buchsbaumzünsler richten immense Schäden an

Nach Einschätzung des Landwirtschaftlichen Technologiezentrums Augustenberg ist das Auftreten der Schädlinge auf dem Niveau der Vorjahre geblieben. Dennoch richtet der Buchsbaumzünsler zunehmend enorme Schäden an – teilweise sogar immer früher im Jahr. Das ist nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch teuer. Denn der Schaden, den Buchsbaumzünsler pro Baum anrichten, liegt bei mehreren hundert Euro. "Schon ein kleiner Buchsbaum kostet mehr als 100 Euro", sagt der Bund Deutscher Baumschulen.

Häufig werden die Schädlinge daher vor allen in öffentlichen Parks und Grünanlagen schon frühzeitig mit biologischen Mitteln bekämpft.

Raupen überleben sogar den Winter

Nicht mal der Winter kann dem Zünsler etwas anhaben. Er ruht als Raupe in einem Kokon und überlebt Temperaturen von bis zu minus zwölf Grad.

Der Buchsbaumzünsler zählt zu den sogenannten invasiven Arten, die durch zwei Entwicklungen begünstigt werden: zum einen durch den Klimawandel. Zum anderen durch den weltweiten Handel.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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