Sie sind hier: Home > Heim & Garten > Garten > Pflanzen >

Zebraschilfgras: Pflege, Standort, Schnitt, Vermehrung

Pflege, Standort, Schnitt  

Zebragras: Das außergewöhnliche Ziergras für Teich und Beet

08.04.2021, 11:46 Uhr | jb, t-online

Zebraschilfgras: Pflege, Standort, Schnitt, Vermehrung. Zebragras: Wegen der Musterung in den Halmen wird das Ziergras auch Stachelschweingras genannt. (Quelle: imago images/Shotshop)

Zebragras: Wegen der Musterung in den Halmen wird das Ziergras auch Stachelschweingras genannt. (Quelle: Shotshop/imago images)

Zebragras ist die perfekte Beet- oder Teichpflanze. Es ist pflegeleicht und aufgrund seiner Musterung ein echter Hingucker im Garten. Was ist bei dem außergewöhnlichen Gewächs zu beachten?

Zebragras (Miscanthus sinensis 'Zebrinus') wird auch Stachelschweingras oder Japanisches Stielblütengras genannt. Aufgrund seiner auffällig gemusterten Blätter und seiner Wuchshöhe ist das Ziergras besonders als Hingucker in Staudenbeeten beliebt. 

Wie groß wird Zebragras?

Das Gewächs benötigt sehr viel Platz. Planen Sie dies bei der Auswahl des Standorts mit ein. Das Zebraschilfgras kann bis zu eineinhalb Meter in die Breite und zwei Meter in die Höhe wachsen. In einem Kübel ist die Ausdehnung in die Breite entsprechend begrenzt. Allerdings sollte das Gewächs auch hier genügend Platz für seine Wurzeln bekommen. 

Foto-Serie mit 5 Bildern

Aufgrund der Höhe eignet sich Zebragras – vor allem im Kübel – als guter Sichtschutz für Ihre Terrasse oder Ihren Balkon. 

Eignet sich Zebragras als Hecke?

Zebragras eignet sich als Hecke, wenn es entsprechend gepflanzt wird. Allerdings wächst es nicht nur in die Höhe, sondern auch in die Breite. Achten Sie daher darauf, dass es nicht zu dicht an der Grundstücksgrenze oder über diese hinaus wächst, wenn Sie Zebragras als eine Hecke verwenden. Am besten arbeiten Sie vorab eine Wurzelsperre ein. 

Neben dem Abstand zur Grundstücksgrenze und genügend Platz im Beet sollten Sie auch darauf achten, dass das Zebragras einen ausreichenden Abstand zu anderen Gewächsen hat. Durch seine Höhe von eineinhalb bis zwei Metern wirft das Stachelschweingras viel Schatten. Andere Pflanzen könnten dadurch in Schattenlage geraten.  

Wird Zebragras zurückgeschnitten?

Um zu vermeiden, dass das Ziergras zu hoch wächst, kann es zurückgeschnitten werden. Für den Rückschnitt sollten Sie allerdings bis zum Frühjahr warten, wenn keine Frostgefahr mehr besteht. Dann wird das Stachelschweingras möglichst bodennah abgeschnitten.

Nach wenigen Monaten hat es dann wieder eine entsprechende Höhe von bis zu eineinhalb Metern erreicht.

Was ist bei der Pflege zu beachten?

Zebragras wird zwischen April und Mai gepflanzt. Es sollte mindestens einen Quadratmeter Platz dafür eingeplant werden. Der Standort sollte sonnig sein, Halbschatten ist ebenfalls in Ordnung. 

Der Boden sollte nährstoffreich und gut belüftet sein. Staunässe mag die Pflanze nicht, weshalb Sie sie auch nicht zu stark gießen sollten. Trockenheit verträgt es hingegen ganz gut. Bleibt der Regen jedoch länger aus, sollten Sie es reichlich gießen.  

Gegen Schädlinge und Pilze ist das Ziergras relativ resistent. Daher sind Krankheiten an diesem Gewächs kaum bekannt. Unter Umständen können Läuse das Zebraschilfgras befallen. Diese können Sie mit Hausmittel wie beispielsweise Brennnesseljauche bekämpfen. 

Tipp
Wenn Sie Stachelschweingras in einen Kübel pflanzen, sollten Sie an eine Drainageschicht denken.

Ist Zebragras winterhart?

Zebragras ist winterhart. Dafür sollten Sie jedoch einige Vorkehrungen treffen. So werden wie bei anderen Ziergras-Arten die Halme des Gewächses im Spätherbst nicht abgeschnitten, sondern zusammengebunden. Hierdurch verhindern Sie, dass die Halme abknicken, wenn Schnee oder gefrorener Regen auf ihnen liegt. Auch sollten Sie im Herbst das Laub des Ziergrases nicht entfernen. Es dient als zusätzlicher Schutz.

Bei Zebragras im Kübel sollten Sie vor dem Winter ein Vlies um diesen binden. Dadurch schützen Sie die Wurzeln etwas vor zu starkem Frost. Ideal ist es auch, den Topf auf etwas Styropor zu stellen, damit die Kälte nicht von unten eindringen kann. 

Zebraschilfgras: Das Ziergras bevorzugt einen sonnigen Standort. (Quelle: imago images/ Manfred Ruckszio)Zebraschilfgras: Das Ziergras bevorzugt einen sonnigen Standort. (Quelle: Manfred Ruckszio/imago images)

Wie wird Zebragras vermehrt?

Ziergras kann durch Teilung vermehrt werden. Halbieren Sie dazu den Wurzelballen mit einem scharfkantigen Spaten oder eine Schere. 

Sie können das Ziergras aber auch über Samen vermehren.

Ist Zebragras giftig für Katzen?

Zebragras ist weder für Menschen noch für Tiere giftig. In seinem Herkunftsland Asien wird das Gewächs als Futterpflanze verwendet. Somit können teilweise auch Nager wie Kaninchen mit dem Gewächs gefüttert werden.

Pflege-Steckbrief

Zebragras
(Miscanthus sinensis 'Zebrinus')
 

Standort

Halbschattig bis vollsonnig
windgeschützt

Erde

Nährstoff-/humusreich, durchlässig, lehmig, sandig

Düngen

Etwas Kompost bei der Pflanzung

pH-Wert

Sauer (alkalisch) bis neutral

Gießen

Regelmäßig, im Sommer häufiger
Staunässe meiden

Blütezeit

August bis Oktober, in Deutschland jedoch eher selten

Überwintern

Besonders die Halme sollten im Winter vor der Last durch Schnee geschützt werden.


Verwendete Quellen:
  • Mein schöner Garten: Zebragras
  • Gartenjournal: Zebragras
  • Gartentipps: Zebragras
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal