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Rosen vermehren mit Banane: Erklärung und Schritt-für-Schritt-Anleitung


Schritt für Schritt
Rosen vermehren mit Banane: Mit dieser Anleitung klappt’s

Von t-online, jb

Aktualisiert am 03.06.2024Lesedauer: 3 Min.
imago images 196717864Vergrößern des BildesEdelrose: Diese Blumen sind schwer zu vermehren. (Quelle: IMAGO/imageBROKER/alimdi / Günter Franz)
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Rosen sind beliebte Ziersträucher im Garten. Mit einer Banane soll es angeblich gelingen, die Prachtblume zu vermehren. Was steckt dahinter?

Rosen vermehren sich am besten mithilfe von Stecklingen oder über die Veredelung. Es gibt jedoch eine unkonventionelle Methode, die ebenso gut funktionieren soll: die Verwendung von Bananen. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Rosen mithilfe von Bananen erfolgreich vermehren können. Und obwohl es auf den ersten Blick merkwürdig erscheinen mag: Rosen mithilfe von Bananen zu vermehren, hat Vorteile.

Das steckt hinter der Methode

Es gibt mehrere Erklärungen, weshalb die Methode bei Rosen funktionieren soll:

Hormone

Damit Stecklinge wachsen und Wurzeln bilden können, benötigen sie Wachstumshormone. Bananen enthalten von Natur aus viele derartige Hormone (Phytohormone) – darunter auch Auxin. Das Besondere an Auxin: Es regt die Wurzelbildung an und ist somit ein natürlicher Wachstumsregulator.

Nährstoffe

Bananen sind reich an Nährstoffen und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Phosphor. Diese gewährleisten bei Pflanzen ein kräftiges und gesundes Wachstum – so auch bei den Rosenstecklingen.

Wenn Sie den Steckling der Rose mit einer Bananenschale umwickeln, soll er die Hormone und Nährstoffe daraus ziehen können. Sein Wurzelwachstum wird angeregt. Die Kombination von Auxin und den Nährstoffen soll zudem eine gesunde und kräftige Wurzelbildung begünstigen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Wichtig ist, dass Sie einen geeigneten Rosentrieb auswählen. Denn bei einem gesunden Steckling ist es wahrscheinlicher, dass die Rosenvermehrung von Erfolg gekrönt ist.

Der beste Zeitpunkt ist der Frühling oder Frühsommer.

  1. Schneiden Sie einen 10 bis 15 Zentimeter (cm) langen Zweig vom ausgewählten Rosenstrauch ab.
  2. Entfernen Sie die Blätter von der unteren Hälfte des Stängels.
  3. Nehmen Sie die Schale einer unbehandelten Banane.
  4. Schneiden Sie diese in kleine Stücke. Sie sollten groß genug sein, um den Steckling umwickeln zu können.
  5. Wickeln Sie die Schale um die Schnittstelle des Zweigs – die Innenseite der Bananenschale sollte die Schnittstelle berühren. Fixieren Sie alles mit einem Band aus Jute oder Baumwolle.
  6. Füllen Sie einen kleinen Pflanztopf oder ein anderes Pflanzgefäß mit durchlässiger Erde oder einem anderen Pflanzsubstrat.
  7. Formen Sie ein kleines Pflanzloch, in das die Rose passt. Stecken Sie den Steckling mitsamt der Bananenschale in den Topf.
  8. Gießen Sie die Erde leicht an. Stellen Sie den Topf an einen warmen, hellen Ort. Direkte Sonneneinstrahlung sollte vermieden werden.
  9. Halten Sie die Erde leicht feucht. Vermeiden Sie jedoch Staunässe oder allgemein zu viel Feuchtigkeit. Das kann zu Fäulnis des Stecklings oder gar der Bananenschale führen.
  10. Nach einigen Wochen sollte der Steckling Wurzeln gebildet haben.

Die Vermehrung über Stecklinge braucht etwas Geduld. Erst wenn Sie sicher sind, dass der Steckling ausreichend viele und kräftige Wurzeln gebildet hat, sollten Sie ihn umtopfen. Warten Sie lieber etwas länger. Denn ein zu frühzeitiges Umtopfen kann die zarten Wurzeln des Stecklings beschädigen. Die junge Rose könnte dann eingehen.

Fazit

Rosen sollen mit Bananen vermehrt werden können. Dazu brauchen Sie lediglich einen Steckling und eine Bananenschale. Letztere soll gewährleisten, dass der Zweig mit Wachstumshormonen und Nährstoffen versorgt wird und dadurch starke Wurzeln bildet. Der Nachteil bei der Methode: Sie brauchen viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Denn die Erde darf nicht zu feucht sein, da es schnell zu Fäulnis kommen kann.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
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